Die letzte Witwe, Karin Slaughter

Die letzte Witwe

Thriller

Karin Slaughter

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  • 5 Sterne

    22 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 27.07.2019

    Als in der Nähe des Elternhauses von Gerichtsmedizinerin Sara Linton kurz hintereinander zwei Bombenexplosionen stattfinden, machen sich Sara und ihr Partner FBI-Special Agent Will Trent sofort auf den Weg, um den Opfern hilfreich zur Seite zu stehen. Aber schon auf dem Weg dorthin kommen sie an einem Autounfall vorbei, wo sie dringender benötigt werden. Was als gutgemeinte Hilfeleistung beginnt, wird bald zum Alptraum, denn Sara wird Opfer einer Entführung durch eine rassistische Neonazigruppierung, die Will verletzt zurücklässt. Niemand kann sich erklären, was die Gründe dafür sind. Will lässt sich als verdeckter Ermittler in die Gruppierung einschleusen, um zum einen Sara zu retten und zum anderen weitere geplante Aktivitäten aufzudecken. Währenddessen bemüht sich Sara, in dem Terrorcamp die Kranken zu versorgen und auf ihre Art weiteres Unheil zu verhindern. Wird es Will und Sara gelingen, die Pläne der Gruppe zu vereiteln?
    Karin Slaughter hat mit „Die letzte Witwe“ den 7. Band ihrer Linton-Trent-Serie vorgelegt und spannungsmässig keinen Deut nachgelassen, der Roman ist wieder einmal ein richtiger Pageturner. Der Schreibstil ist locker-flüssig und katapultiert den Leser sofort mitten ins Geschehen, wo er abwechselnd an dem Geschehen um Sara und Will beteiligt ist und die jeweilige Situation kennenlernen darf. Wechselnde Erzählperspektiven spiegeln die Ereignisse von allen Seiten wieder und lassen gleichzeitig den Spannungsbogen immer weiter in die Höhe schnellen. Durch die teils gleichzeitig laufenden Ereignisse, die auf einem regelrecht explosiven und aktuellen Hintergrund basieren, ist der Leser allzeit gefordert zu kombinieren und mit zu rätseln. Über die Art und Weise, wie Autonome mitten in den Wäldern ihre eigene Welt erschaffen sowie nach eigenen Gesetzen und Regeln leben, informiert die Autorin den Leser sehr geschickt in Verbindung mit ihrer Geschichte.
    Die Charaktere sind realitätsnah skizziert und mit viel Leben versehen. Sie besitzen individuelle Eigenschaften, die sie authentisch und glaubwürdig erscheinen lassen. Der Leser kann sich gut in die Rollen von Sara und Will hineinversetzen, ihre Zweifel und Sorgen teilen sowie ihre Gefühlswelt nachvollziehen. Sara ist Gerichtsmedizinerin und eine Kapazität auf ihrem Gebiet. Sie ist pragmatisch, hilfsbereit und vor allem steht sie mit ihrer Kombinationsgabe Will Trent in nichts nach. Trent ist ein erfahrener FBI-Agent, der bereits mit den tiefsten menschlichen Abgründen zu tun hatte und berufsbedingt immer wieder aufs Neue damit konfrontiert wird. Ihm ist fast nichts mehr fremd, während er sich in die Täter hineinversetzt, trotzdem bewahrt er sich seine Menschlichkeit, hat eine beschützende Ader und einen grossen Gerechtigkeitssinn. Wer die Vorgängerbände bereits kennt, findet in Sara und Will bereits liebgewonnene Protagonisten, denen man gerne bei ihren Ermittlungen folgt und sich als unsichtbarer Dritte im Ermittlungsclub fühlt.
    Mit „Die letzte Witwe“ ist Slaughter erneut ein sehr spannender Psychothriller gelungen, der dem Leser unter die Haut geht und ihn nächtelang durchlesen lässt, bis man weiss, ob die Täter sicher hinter Schloss und Riegel sind. Allerdings ist auch das Thema hochaktuell, was zum Nachdenken anregt. Für diesen Pageturner darf es nur eine Wertung geben: Daumen hoch und eine absolute Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    16 von 23 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    buchleserin, 29.07.2019

    Ein neuer Fall für Sara Linton und Will Trent. Als Sara und Will während eines Familientreffens zwei Explosionen hören und anschliessend das Sirenengeheul, machen die beiden sich auf den Weg um Hilfe zu leisten. Sie werden jedoch von drei Autos aufgehalten, die ineinander gefahren sind. Doch es steckt mehr dahinter als es scheint.
    Ich fand die Handlung durchgehend spannend. Der Anfang mit dem Unfalltatort ist schon gleich fesselnd. Sara und Will merken gleich, dass da etwas nicht stimmt. Sara wird entführt und landet in einem Camp, in dem mehrere Kinder erkrankt sind. Zuvor ist bereits eine Wissenschaftlerin entführt worden. Gebannt habe ich das weitere Geschehen verfolgt. Hier geht es um Rassismus und eine Terrorgruppe mit einem Fanatiker. Die Spannung steigerte sich dann nochmal zum Ende hin.
    Die Charaktere Sara Linton und Will Trent gefallen mir sehr gut. Ich habe bisher nur die Grant-County-Reihe gelesen und bin nun neugierig auf die anderen Bücher aus der Georgia-Serie, denn Sara und Will gefallen mir als Paar sehr gut. Ein sehr gelungener Band der Reihe.

    Hier noch die Bücher der Georgia-Serie mit Will Trent und Sara Linton in der richtigen Reihenfolge:

    1. Tote Augen
    2. Letzte Worte
    3. Harter Schnitt
    4. Bittere Wunden
    5. Schwarze Wut
    6. Blutige Fesseln
    7. Die letzte Witwe

    Hier die Bücher der Grant County-Serie mit Sara Linton und Jeffrey Tolliver:

    1. Belladonna
    2. Vergiss mein nicht
    3. Dreh dich nicht um
    4. Schattenblume
    5. Gottlos
    6. Zerstört

    Und noch die Atlanta-Reihe mit Will Trent und Faith Mitchell:

    1. Verstummt
    2. Entsetzen

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bücherwurm, 23.07.2019

    Nach einem Bombenattentat wollen Sara Linton und Will Trent den Opfern helfen, geraten aber an die Attentäter, die Sara entführen und Will verletzt zurücklassen. Sofort will er alles tun, um Sara zurückzuholen, nicht ahnend, in welche Gruppierung er sich einschleusen muss, um das zu schaffen. Der Anführer der Gruppierung ist Dash, der ein weisses Amerika zurückhaben möchte und alles dafür tut. Kann Will Sara befreien und ein schlimmeres Attentat verhindern?

    Von Beginn an ist das Buch spannend, da Sara und Will sofort in Gefahr geraten und Will verzweifelt ist, weil er nicht weiss, wo er nach ihr suchen soll. Zur gleichen Zeit ist Sara den Mitgliedern der rechten Gruppierung ausgeliefert und man muss von Anfang an in Sorge weiterlesen. Die verblendeten Rechten leben mit ihren Frauen und Kindern in einem Camp mitten im Wald, wo die Männer ihren Traum von ihrer perfekten Familie leben, während sie eigentlich verkappte Pädophile sind, die ihre Frauen und Kinder misshandeln und unterdrücken. In dieser Atmosphäre soll Sara sich um einige erkrankte Kinder kümmern, während ihr der Anführer ständig seine Ansichten aufdrücken will.

    Der Schreibstil ist gewohnt spannend und keine Sekunde langweilig. Auch die Thematik ist eine sehr aktuelle rund um den Erdball, was mich mal wieder traurig gemacht hat. All dieses rechte Gedankengut, auf das man in sehr vielen Romanen zurzeit trifft – furchtbar, aber leider so nah und aktuell. Sehr schade und traurig!

    Das Buch ist spannend geschrieben und wie in allen Teilen der Georgia-Reihe von Karin Slaughter lebt die Geschichte für mich durch die Beziehung zwischen Will und Sara. Ich liebe die beiden einfach und freue mich, dass ihre Beziehung auch in diesem Buch wieder eine Stufe weitergeht. Umso gespannter bin ich auf den nächsten Teil und freue mich auf alles, was da kommen wird.

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    janein
  • 3 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    zitroenchen, 25.07.2019

    Zwei Explosionen in der Nähe von Saras Elternhaus! Sara und Will fahren sofort dort hin um zu helfen. Dabei wird Sara entführt und Will muss hilflos zusehen.
    Er kämpft darum verdeckt ermitteln zu dürfen um Sara zu finden und zu retten.
    Welche Gruppe hat Sara entführt und warum?

    Bei einem Roman von Karen Slaughter ist die Erwartungshaltung natürlich hoch. Am Anfang des Buches wird die Situation aus den Sichtweisen der Protagonisten erzählt, dadurch wird er sehr oft wiederholt. Dies zieht sich teilweise und die vielen Namen und Polizeiausdrücke waren etwas verwirrend.
    Ab der Hälfte des Romanes beginnt es wirklich spannend zu werden und der bekannte spannende Schreibstil beginnt.

    Sara und Will sind wie immer ganz tolle Protagonisten und auch ihr Privatleben kommt nicht zu kurz.

    Sehr guter Thriller, den man ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    büchernarr, 11.08.2019

    Ich kannte noch keins der vorigen Bücher mit Sara und Will und sicherlich ist es spannender Einzelheiten von Anfang an zu kennen. Dennoch kam ich gut in die Geschichte rein und konnte den ganzen Verlauf problemlos folgen.
    Als Gerichtsmedizinerin Sara und Special Agent Will ein gemütliches Wochenende bei der Familie der ersten verbringen wollen, passiert etwas womit sie nicht gerechnet haben. Sie hören hintereinander zwei gewaltige Explosionen und als sie bei der Unglücksstelle eilen, geraten sie versehentlich in die Fänge der Verbrecherbande, die hinter diesen Explosionen steckt. Sara wird von diesen entführt und Will bleibt schwer verletzt zurück. Will macht sich undercover auf der Suche nach ihr.
    Eun sehr guter und spannender Thriller, wie wir es von der Autorin gewohnt sind. Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung direkt von Anfang an hoch und der Schluss packend und gelungen. Da muss ich die früheren Stories unbedingt nachlesen.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    skandinavischbook, 04.08.2019

    Meine Meinung:
    Beinahe schon sehnsüchtig habe ich auf diese Fortsetzung gewartet, da ich bisher alle Bücher der Autorin gelesen und die meisten wirklich begeistert verschlungen habe und so war es auch dieses Mal. Karin Slaughter ist einfach ein Garant für einen soliden, spannenden und absolut packenden Thriller, der durch ihren ebenso leichten, wie atmosphärisch präzise ausgearbeiteten Schreibstil besticht. Natürlich sind Slaughters Thriller absolut trivial, haben kein besonders literarisches Niveau, doch sie erfüllen ihren Zweck, eben auf der Ebene der Spannung und die weiss die amerikanische Autorin, wie kaum eine Zweite zu erschaffen.

    Mein Fazit:
    Dies ist ein ebenso klassischer, wie spannender Emittlerthriller, der in meinen Augen alles erfüllt, was ein Buch des Genres benötigt. Nervenkitzel, einen ansteigenden Spannungsbogen und einen schnell erzählten Plot!

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Vivian N., 11.08.2019

    Sara und Will sind zu Besuch bei Sara's Tante als plötzlich die Erde erbebt und ein lauter Knall zu hören ist. Beide laufen raus um zu helfen. Dabei kommen sie auf einen Unfall zu. Nur, dieser scheint nicht gewöhnlich zu sein. Drei Autos, ein Toter, ein Angeschossener und ein Bewusstloser. Hier ist was faul. Und prompt wird Sara vor Will's Augen entführt. Im Hintergrund: Rauchwolken und eine Stadt in Panik. Was ist hier los? Wieso wurde Sara entführt? Wer sind diese Leute? Wird Will Sara retten können?

    Auch in ihrem 7. Teil der Georgia-Reihe beweist Karin Slaughter wieder einmal ihr Talent Höchstspannung zu erzeugen und aktuelle Themen für jedermann ins offensichtliche zu rücken. Enorm actiongeladen beginnt das Buch und geht nahtlos in die aufregende Ermittlungsarbeit über. Wie immer wird auch der private Bereich der Protagonisten beleuchtet und intensiv auf Gefühle und Gedanken eingegangen.
    Die Spannungskurve erhält allerdings einige Brüche durch überaus lange Erklärungen und Beschreibungen in Gesprächen zwischen FBI und GBI. Dies ist dennoch nicht uninteressant und für politisch wache Menschen durchaus sehr unterhaltsam. Für mich persönlich aber etwas zu trocken.
    Lange Zeit habe ich mich während des Lesens gefragt, was der Titel des Buches zu bedeuten hat. Aber auch das wird im späteren Verlauf ersichtlich und erscheint dann logisch.
    Mir kam einst zu Ohren, dass dieser Teil der letzte der Reihe sein solle, doch das Ende lässt auf Fortsetzung hoffen. Ich jedenfalls würde mich riesig freuen, da ich denke, Will hat noch jede Menge Potential, welches ausgeschöpft werden kann. Nun bin ich gespannt und voller Hoffnung. Aber auch andere Bücher der Autorin sind bei mir immer wieder willkommen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach super und ich fliege nur so durch die Seiten. Auch die gewählten Themen sind immer wieder überraschend und sehr interessant. Es gab noch kein Buch von ihr, welches ich nicht mochte.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ina R., 29.07.2019

    Ich mag die Werke der Autorin Slaughter. Dieses Mal geht es angeblich um geheimnisvolle Aktionen einer rassistischen Sekte, die massiv kriminelle Handlungen durchführt.
    Eine Wissenschaftlerin mit Kenntnissen der Viren und Bakterien wird verschleppt . Der Polizist Will muss ansehen , wie seine Lebensgefährtin , eine Kinderärztin , entführt wird. Angeblich soll sie einen Masernausbruch der Gemeinschaft behandeln.
    Die Sekte mit Terrorismus und Suizidabsichten ist wohl gar nicht soweit hergeholt.
    Die Brutalität der Sektenmitglieder auch zu eigenen Familienangehörigen ist erschreckend.
    Der fesselnde Schreibstil lässt den Leser nicht los. Man fiebert mit dem Polizisten Will mit. Das Ende ist fast zu einfach.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marina B., 07.08.2019

    Mal ein etwas anderes Thema aber sehr gut gelungen und spannend wie gewohnt

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    sabrina, 14.08.2019

    Sara und Will sind zufällig in der Nähe eines Bombenattentats und wollen als Ärztin und Polizist natürlich helfen. Doch sie kommen gar nicht bis zum Ort des Geschehens, denn auf dem Weg gab es einen Autounfall und so beschliessen die beiden dort zu helfen. Ein fataler Fehler, wie sich noch herausstellen soll. Sara wird entführt, Will verletzt und zunächst hat niemand eine Ahnung, was hinter alldem stecken könnte. Erst nach und nach zeigt sich das ganze unheimliche Geschehen.

    Nach einem kurzen, mich nicht ganz gelungenen Start, bei dem aus mehreren Perspektiven die immer gleiche Geschichte erzählt wird (es bleibt glücklicherweise nicht so, denn das hätte mich wirklich enttäuscht), entwickelt das Buch eine Sogwirkung, die den Leser kaum mehr loslässt. Auf rund 500 Seiten ist das Geschehen einfach nur spannend und man möchte am liebsten direkt wissen, wie sich alles auflösen wird. Kommt es zur Katastrophe? Wird Will Sara noch rechtzeitig finden und die geplanten Gräueltaten der „Gruppierung“ verhindern können? Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen, Ungeheuerliches geschieht schon während der aufregenden Flucht der Straftäter mit ihrer Geisel Sara, und schier Unfassbares ist Hintergrund alldessen. Zu den Hintergründen mag ich kaum was sagen, denn das muss man einfach selbst gelesen haben. Nur so viel: Es ist brandaktuell, super gefährlich und ein sehr grosses Problem nicht nur in den USA.

    Die Art und Weise, wie diese Gruppierung, die mitten im Wald sehr „traditionell“ lebt, ihre Weltordnung schaffen möchte, eröffnet sich nur schrittweise, während Will versucht eine Ahnung zu bekommen, wer Sara hat und wo sie sein könnte. Derweil fürchtet der Leser eigentlich immer, dass Sara etwas passieren könnte, denn in dem Camp sind die normalen Regeln der Gesellschaft ausser Kraft gesetzt und die zahlreiche Kinder sind extrem krank. Sara versucht ihnen zu helfen, aber mit primitivsten Mitteln wird das kein leichtes Unterfangen. Die Köpfe der Truppe sind einfach nur abscheuliche Menschen, deren Weltbild einfach nur abstossend ist.

    In manchen Belangen hat der Leser schon eine Ahnung wohin die Reise gehen wird, aber die Autorin überrascht trotzdem immer wieder. Den Charakteren verleiht die Autorin gewohnt viel Tiefe und Individualität. Das geht teilweise auch mit einem sehr derben Sprachgebrauch einher, der mich allerdings gelegentlich sehr zum Schmunzeln brachte (S. 63). Auch Nebencharaktere werden schön auf- und stimmig in die Geschichte eingebaut.

    Natürlich ist es von Vorteil, wenn man die gesamte Reihe kennt, aber dieses Buch lässt sich problemlos auch unabhängig lesen.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge W., 03.08.2019

    Eine mysteriöse Entführung. Zwei verstörende Explosionen. Ein diabolisher Anführer. Im Bruchteil einer Sekunde kann sich ein Leben für immer verändern…. In einer heissen Sommernacht wird eine Wissentschaftlerin von Unbekannten auf einem Parkplatz in einen Wagen gezerrt. Sie ist Expertin für hochgefährliche Viren. Den Behörden fehlt jede Spur. Dann erschüttern zwei gewaltige Explosionen einen der wichtigsten Stadtteile Atlantas, und reissen Gerichtsmedizinerin Sara Linton und ihren Partner, Special Agent Will Trent, aus der sommerlichen Idylle. Sie sind geübt darin, in Notsituationen zu helfen. Doch als sie an diesem Tag den Sirenen folgen, führt ihr Instinkt sie mitten hinein in das dunkle Herz einer mächtigen Neonazi-Gruppierung. Was auch immer hier vor sich geht, hat Folgen für die ganze Stadt - und möglicherweise für die ganze Nation. Gerichtsmedizinerin Sara Linton und Special Agent Will Trent stehen im Zentrum der Attacke, als die Lage völlig ausser Kontrolle gerät. Zu spät erkennt Sara, dass sie direkt in eine Falle läuft. Entsetzt kann Will nur noch hilflos zusehen, wie Sara zur Gefangenen und verschleppt wird. Jetzt will und muss er alles riskieren und verdeckt ermitteln. Denn die Pläne der Drahtzieher bedrohen nicht nur das Leben Tausender Menschen - sondern auch das der Frau die er liebt. Kann Will Sara finden, bevor es zu spät ist? Die Story ist gewohnt spannend und sehr verstrickt, sodass man selber erst sehr spät die Lösung erkennt. 554 Seiten Hochgeschwindigkeitslektüre: ‚Die letzte Witwe‘ ist ein echter Pageturner, der sich zu lesen lohnt. Dieses Buch ist eine spannende Lektüre bis zum Schluss, fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Wie immer hat Slaughter … keine Scheu, Verbrechen in all ihrer Brutalität und Grausamkeit zu schildern und erschüttert bis ins Mark durch psychologische Kniffe vom Feinsten. Daneben aber beweist sie ebenso viel Gespür für die Zerrissenheit, für Sehnsüchte und Ängste, für starke Gefühle und damit verbundene innerliche Eruption, kurz: für die Komplexität ihrer Charaktere. Brutal gut geschrieben, super spannend und mit einer packenden Frauenperspektive auf Polizei und Gesellschaft versehen, die das Buch noch lesenswerter und aussagekräftiger macht. Hochspannung zwischen Liebe und Hass, Redlichkeit und Unmoral, Loyalität und Verrat. Ein perfekt komponierter Nervenkitzel. Superspannend!!!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lena W., 12.08.2019

    Zwei gewaltige Explosionen reissen Gerichtsmedizinerin Sara Linton und ihren Partner, Special Agent Will Trent, aus der sommerlichen Idylle. Sie sind geübt darin, in Notsituationen zu helfen. Doch als sie an diesem Tag den Sirenen folgen, führt ihr Instinkt sie mitten hinein in das dunkle Herz einer mächtigen Neonazi-Gruppierung. Zu spät erkennt Sara, dass sie direkt in eine Falle läuft.
    Will kann nur noch hilflos zusehen, wie Sara zur Gefangenen wird. Jetzt muss er alles riskieren und verdeckt ermitteln. Denn die Spuren des FBIs lassen keine Zweifel: Der Anführer des Netzwerks geht für seine Zwecke über ein Meer aus Leichen. Kann Will Sara finden, bevor es zu spät ist?

    Meine Meinung:
    Ich habe bereits alle vorherigen Bände der Reihe gelesen und habe hier total mitgefiebert. Das fing schon beim Erscheinen dieser Buchvorstellung an. Nachdem es endlich da war, ganz ganz herzlichen Dank an den Verlag für die tolle Aufmachung, habe ich gleich begonnen zu lesen. Ich liebe es, wenn ein Buch dich genau da abholt, wo man sich gerade befindet. So erging es mir in "Die letzte Witwe". Als Leser hat man wenig Zeit um Durchzuschnaufen, ganz im Gegenteil. Die Handlung geht direkt los, Knall auf Fall. Das Tempo ist grösstenteils sehr rasant und wird immer wieder noch gesteigert. Insbesondere muss ich aber die Spannung hervorheben, denn der Thriller verspricht wirklich genau das, was ich von ihm erwartet habe. Karin Slaughter baut immer wieder Wendungen ein, die den Leser auf falsche Fährten führen, man kann unglaublich gut und intensiv miträtseln. Das liegt natürlich auch an der Beziehung, die ich mittlerweile zu den Charakteren aufgebaut habe. Man kennt ihre Schwächen und Stärken, weiss, wie und warum sie sich so verhalten, so reagieren.
    Ich kann Euch das Buch, wie alle Werke von Karin Slaughter, nur absolut ans Herz legen, wenn ihr Spannung mögt, aber auch die leisen zwischenmenschlichen Töne habt.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    lissycat., 08.08.2019

    Die Welt steht still an diesem gewöhnlichen Tag. Gerichtsmedizinerin Sara Linton und Special Agent Will Trent sind zu Besuch bei Saras Eltern und Beide freuen sich schon auf das Mittagessen. Doch zwei grosse Explosionen erschüttern die Stadt und ganz in der Nähe von Sara und Will gibt es einen schrecklichen Autounfall. In aller Eile rennen sie zu dem Unfallort um den Unfallbeteiligten zu helfen. Doch es sieht alles andere als gut aus, schon von der Ferne erkennt man die Schwere des Unfalls. Doch irgendetwas macht Sara stutzig, hier stimmt etwas ganz und gar nicht. Sehr schnell sieht sich Sara in ihrer Vermutung bestätigt, plötzlich ist sie mittendrin im reinsten Chaos. Die Unfallbeteiligten sind keine Geringeren als die Bombenattentäter, die noch vor wenigen Minuten auf dem Campus, in der Nähe des Krankenhauses zwei Bomben hoch gehen liessen. Dieser Tag wird in einem Alptraum für Sara und Will enden. Sara wird entführt und Will bleibt verletzt zurück. Niemand kann ahnen, in was für einer gefährlichen Situation Sara gelandet ist. Will bleibt nichts anderes übrig, als verdeckt zu ermitteln, doch die Zeit scheint gegen ihn zu laufen.

    Wie immer ist Karin Slauther ein Garant für spannende Unterhaltung. Auch der 7. Band der Georgia-Reihe konnte mich vollauf überzeugen. Die Autorin versteht es eben meisterlich das Thrillerherz höher schlagen zu lassen. Immer wieder fragt sich der Leser was dahinter stecken könnte. Was treibt die Neonazi- Gruppierung an und warum wird Sara so dringend als Ärztin gebraucht? Alles Fragen, die sich erst ganz zum Schluss auflösen. Ein kleiner Kritikpunkt hätte ich allerdings anzumerken. Am Anfang wird die Sicht von Sara und Will aus zwei Perspektiven erzählt, logisch ist das allerdings nicht, da beide das Gleiche erleben und somit hat man das Gefühl, dass die Seiten sich wiederholen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabine H., 01.08.2019

    Karin Slaughter
    Die letzte Witwe

    Dies ist der siebte Teil der Georgia Reihe und auch diesen kann man solo lesen, da er ein in sich abgeschlossenes Verbrechen enthält. Ich persönlich liebe ja alle Bücher der Autorin, jedoch ist mir die Reihe um Sara und Will die allerliebste. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und bin darin völlig gefangen genommen worden.
    Die Autorin verbindet zwischenmenschliche Beziehungen perfekt mit einem Verbrechen, welches es aufzuklären gibt. Die Protagonisten sind für Kenner dieser grandiosen Reihe, bekannt. Charakterstark, charismatisch, liebenswert! Ihnen, die auf der guten Seite stehen, gehörte über die zwei Tage in denen ich während des Lesens in ihr Leben eingetaucht bin, mein Herz. Die, die auf der dunklen Seite stehen, auch sie faszinieren, wobei da wieder der Autorin die faszination geschuldet ist.
    Die Kapitel sind so gestaltet das man als Leser die Situation aus verschiedenen Perspektiven erleben darf. Ich war sozusagen mal Sara, mal Will, mal Faith. Dies alles durfte ich in einem gewohnt perfekten, geschmeidig und reinen ausdrucksstarken Schreibstil lesen. Brilliant recherchiert und vollkommen authentisch. Über die komplette Buchlänge legt sich eine Dynamik, die durch ihre Spannung bedeutsam mein Adrenalin in Überschuss produzierte. Karin Slaughter ist für mich die beste Thriller Autorin des Jahrhunderts, ihre Bücher sind ausnahmslos phänomenal im Plot, sagenhaft recherchiert, atemberaubend spannend, nachhaltig beeindruckend und enorm emotional. Da bildet dieser Band keine Ausnahme!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    harakiri, 02.08.2019

    Als Sara Linton bei einem Autounfall helfen möchte, wird sie entführt und in ein Camp verschleppt. Dort soll sie eine Masernepidemie stoppen, kommt aber einem grösseren Geheimnis auf die Spur. Will, ihr Lebensgefährte, lässt sich undercover in die Mission einschleusen und will Sara befreien. Doch auch er wird mitgerissen von dem Strudel des Bösen.
    Endlich Neues von Will und Sara. Und dann gleich so ein Hammer, der die beiden trifft. Saras Angst wird direkt greifbar, auch Wills Unvermögen, ihr zu helfen und seine Verzweiflung. Der Einstieg in das Buch gelingt mühelos und macht den Leser atemlos. Allerdings waren die ersten Seiten etwas nervig, weil die Handlung, teilweise wortwörtlich, noch einmal aus anderer Sicht erzählt wurde.
    Slaughter lässt den Leser lange im Dunkeln: was ist mit dem Anschlag gemeint? Was hat Dash vor? Als es dann so weit ist, war ich fassungslos! Nicht ob des Mittels selbst, das hatte ich schon fast in Verdacht, aber über die Art, wie Dash agiert.
    Einige Dinge fand ich aber auch etwas rätselhaft: Warum lehnt Saras Mom Will so ab? Das habe ich nicht verstanden und fand es ein wenig unpassend. Auch, warum Sara letztlich entführt werden musste, erschloss sich mir nicht wirklich, denn was den Kindern fehlte, wusste der Clanchef ja.

    Sprachlich wieder vom Feinsten, auch die Handlung top, wenn auch weit hergeholt. Aber die Spannung hält sich wieder von der ersten bis zur letzten Seite und macht das Buch zu etwas, das man nicht mehr aus der Hand legen mag.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mathildis S., 02.08.2019

    Ich mag zwar die Bücher von Karin Slaughter, aber bisher wurde ich mit der Reihe um Will Trent nicht ganz warm. Das ist bei diesem Buch anders.
    Während Will bei den Eltern seiner Freundin Sara Linton den Rasen mäht, geht nicht weit entfernt auf dem Gelände eines Krankenhauskomplexes eine Bombe hoch. Sofort eilen beide zum Tatort, um ihre Hilfe anzubieten. Doch unterwegs werden sie von einem fingierten Unfall gestoppt und Sara wird entführt, denn die Täter brauchen dringend eine Ärztin. Will muss hilflos zusehen.
    Alle Zeichen weisen auf eine Neonazigruppe hin, die erreichen will, dass der weisse Mann wieder die ihm angeblich zustehende führende Rolle in der Gesellschaft einnimmt, die ihm angeblich die Frauen und Einwanderer genommen haben.
    Während der Polizeiapparat fieberhaft nach den Tätern sucht, entdeckt Sara Schlimmes in dem Camp, in das man sie verschleppt hat, und Will versucht einen Alleingang.
    Das Buch beschreibt das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven und immer wieder wird man durch diesen Perspektivenwechsel gebremst, das macht das Buch so ungeheuer spannend. Und endlich kommen auch bei Will mal Gefühle zum Vorschein, in den früheren Büchern erschien er mir eher roboterhaft.
    Das aktuelle Thema macht das Buch zusätzlich interessant und lesenswert. Allerdings gibt es auch einige fast unerträgliche Ereignisse, die sicher nicht für zarte Gemüter geeignet sind.
    Trotzdem halte ich das Buch für einen der spannendsten Thriller dieses Jahres!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Judith H., 01.08.2019

    Nimmt erst allmählich Fahrt auf, ist dann aber super spannend

    „Die letzte Witwe“ ist bereits der siebte Fall für Will Trent und Sara Linton. Man kann dieses Buch aber problemlos auch ohne Vorkenntnisse lesen.

    Mit diesem Fall ist Karin Slaughter wieder ganz aktuell und am Puls der Zeit. Sie hat ein Szenario geschaffen, in welchem eine sektenartige Bande Neonazis beschlossen hat, gegen die derzeitige – ihrer Meinung nach zu liberale - Regierung vorzugehen.

    Nach dem Prolog hatte ich so meine Zweifel ob ich das Buch wirklich bis zum Ende lesen will. Es gibt sehr viele Wiederholungen, die allerdings immer aus der Sicht einer anderen Person geschildert werden. Aber dann nimmt die Geschichte an Fahrt auf und ich bin froh, dass ich durchgehalten habe, denn es wird spannend und sehr interessant.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es das Kompetenzgerangel zwischen den unterschiedlichen Behörden auch in der Realität gibt und dies die Ermittlungen erschwert.

    Gut geschildert hat die Autorin wie schnell sich frustrierte und/oder wütende junge Leute von einem charismatischen Menschen beeinflussen und für seine Zwecke einspannen lassen.

    Die Charaktere sind sehr stringent gezeichnet und ihre Handlungen in diesem Kontext nachvollziehbar.

    Mich hat dieser Thriller gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    Marion S., 17.08.2019

    Wieder ein sehr spannender Teil der Reihe

    Die letzte Witwe von Karin Slaughter ist der 7. Teil der Georgia-Reihe

    Special Agent Will Trent gerät in eine prekäre Situation. Er muss, selbst verletzt, tatenlos mitansehen wie Sara Linton von einer Gruppe Männern, die am Krankenhaus Bomben gezündet haben, gegen ihren Willen mitgenommen wird. Es stellt sich heraus, dass diese Männer einen grossen Anschlag geplant haben.

    Hier handelt es sich wieder um einen spannenden Teil der Reihe. Damals war ich enttäuscht, dass Karin Slaughter ihre erste Reihe die mit dem Thriller Belladonna begann, mit einer sehr brisanten Szene beendete. Doch nach der Zusammenlegung dieser mit der anderen Reihe würde ich entschädigt, denn die Verbindung zwischen Sara und Will, die wie ein zartes Pflänzchen von Band zu Band weiter wächst, ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich fiebere regelrecht jedem neuen Teil entgegen. Was sicher auch dem Schicksal und dem Privatleben der Protagonisten geschuldet ist.
    Von der weiteren Handlung werde ich nichts verraten, nur so viel: Es lohnt sich, nicht nur für Fans der Serie, auch Neueinsteigern dürfte es leicht fallen, da immer wieder wichtige Informationen der Vorgänger miteingebunden werden.

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  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anja R., 07.08.2019

    Spannender Pageturner!

    Sara Linton und ihr Freund Will Trent wollen eigentlich gemütlich mit Saras Familie essen, als zwei Explosionen die sommerliche Ruhe erschüttern. Sara und Will rennen sofort los, um nachzusehen was passiert ist und bei Bedarf ihre Hilfe anzubieten. Doch bevor sie am Explosionsort ankommen, wird Saras Hilfe bei einem Autounfall benötigt. Viel zu spät erkennt Sara, dass sie in eine Falle geraten sind. Obwohl Will alles daran setzt, Sara aus der brenzligen Situation zu befreien, muss er schliesslich zusehen, wie sie entführt wird. Eine fieberhafte Suche nach Sara beginnt, bei der Will sich auf einen gefährlichen Undercover-Einsatz einlässt...

    "Die letzte Witwe" ist bereits der 7. Band der Georgia-Serie um Will Trent und Sara Linton. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ereignissen auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Serie gelesen hat. Um die privaten und beruflichen Nebenhandlungen und die Weiterentwicklung der Charaktere zu verfolgen, empfiehlt sich aber, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

    Ohne langatmiges Vorgeplänkel, befindet man sich beinahe von Anfang an im spannenden Geschehen. Denn die Autorin baut die Spannung bereits sehr früh auf und sorgt dafür, dass sie durchgehend gehalten wird und sich im späteren Verlauf so steigert, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Am Anfang wird dabei sogar die gleiche Situation mehrfach, aber immer aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten, geschildert. Dadurch bekommt man zwar einen ziemlich genauen Eindruck von der Lage und kann nachvollziehen, wie die gleiche Situation auf die unterschiedlichen Charaktere wirkt, doch die Wiederholungen gehen leider etwas zu Lasten der Spannung. Sobald sich die mehrfache Beschreibung der gleichen Szenen legt, steigt die Spannung allerdings sofort wieder an.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreissend. Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass man sie mühelos vor Augen hat und sich deshalb ganz auf die spannenden Szenen einlassen kann. Gerade Sara und Will, also die beiden Hauptcharaktere, wirken in diesem Band besonders authentisch, da sie ihre Ängste und Gefühle, um und für den Partner, glaubhaft zum Ausdruck bringen. Dadurch kann man sich mit ihnen identifizieren und mit ihnen mitfiebern.

    Das Motiv, das die Gruppierung, die Sara in ein Camp entführt, antreibt und die Taten, die sie begehen, regen zum Nachdenken an. In den Szenen, in denen man Sara in dem Camp beobachtet, spürt man eine geradezu bedrohliche Atmosphäre, die für ein äusserst ungutes Gefühl sorgt. Man hofft und bangt, dass diese Gruppierung früh genug gestoppt werden kann und gerät deshalb förmlich in den Sog der Handlung.

    Mir hat dieser Band der Georgia-Serie ausgesprochen gut gefallen. Ich konnte mich ganz auf die Handlung einlassen und habe mit Sara und Will mitgefiebert. Am Anfang hätte ich allerdings gut darauf verzichten können, dass die gleiche Situation, mehrfach, nur aus unterschiedlichen Blickwinkeln, beschrieben wurde, denn das ging für mich zu Lasten der Spannung und liess die Handlung zunächst etwas zäh auf mich wirken. Als das aber überwunden war, hat sich dieser Band der Reihe für mich zu einem echten Pageturner entwickelt, den ich nicht mehr aus der Hand legen mochte.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mysaze, 29.07.2019

    Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Schon das sehr schöne Cover hat mich angezogen und neugierig auf das neue Werk von Karin Slaughter gemacht. Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen, die Reihe um Sara und Will gefällt mir jedoch am Besten.

    Zum Inhalt: 2 Explosionen reissen Gerichtsmedizinerin Sara und ihren Partner, Agent Will aus der sommerlichen Idylle. Notsituationen sind ihnen nicht fremd und sie sind sofort da um zu helfen. An diesem Tag geraten sie direkt in eine mächtige Neonazigruppe und Sara merkt zu spät, dass es sich um eine Falle handelt. Will muss allein ermitteln, wird es ihm gelingen Sara rechtzeitig zu finden?

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, flüssig und leicht zu lesen. Manchmal bin ich etwas an den detaillierten Erklärungen verschiedener rassistischer Gruppen hängengeblieben aber das tat dem Lesevergnügen keinerlei Abbruch. Die Spannung lässt am Anfang ein kleines wenig auf sich warten aber dann wird das Buch zum Pageturner und ich konnte es schwer aus der Hand legen. Für mich ein gelungener Thriller, den ich absolut weiterempfehlen kann.

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    janein
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