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  • 3 Sterne

    15 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ann-Katrin W., 10.01.2017 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Die fünfzehnjährige Katie verschwindet spurlos. Ein paar Wochen später erhält Margot, eine ehemalige Lehrerin von Katie, die nebenbei die Ratgeberkolumne „Dear Amy“ betreibt, einen rätselhaften Brief, in dem ein Mädchen namens Bethan Avery si e um Hilfe anfleht. Bethan verschwand ebenfalls als Fünfzehnjährig. Dies liegt jedoch fast zwanzig Jahre zurück. Die einzige Spur des Mädchens war ein blutiges Kleidungsstück. Obwohl nie eine Leiche gefunden wurde, gilt sie als tot. Warum erhält Margot gerade jetzt die Nachricht der vermeintlich Toten?

    Das Buch beginnt mit der Entführung Katies direkt spannend. Leider flacht diese Spannung recht schnell wieder ab. Im Anschluss lernt der Leser Margot kennen. Seitenlang wird ihr Privatleben ausgebreitet. Dadurch wird die Handlung recht zäh. Es gibt aber immer wieder kleinere Spannungsspitzen, zum Beispiel als Margot die Briefe von Bethan erhält, als deren Echtheit bestätigt wird oder wenn von Katie und ihrem Entführer berichtet wird. Etwa im letzten Drittel des Buches steigert sich die Spannung dann endlich. Nun verdient es den Bezeichnung Thriller auch wieder. Die Geschichte war nun zwar wieder spannend, aber irgendwie ging es mir am Ende alles ein wenig zu schnell. Erst zieht sich die Handlung recht lange und dann wird das Ende, zumindest gefühlt, innerhalb weniger Seiten abgehandelt. Das Ende war schlüssig, kam aber nicht völlig überraschend. Während des Lesens hatte ich schon eine dahingehende Vermutung, die ich allerding schnell wieder vergass.

    Mit der Protagonistin Margot bin ich nicht wirklich warm geworden. Sie kam häufig eher unsympathisch rüber und Handlungen waren für mich oft nicht nachvollziehbar. Die Ausbreitung ihres Privatlebens langweilte und nervte mich stellenweise. Im Nachhinein gibt es zwar eine Erklärung, die ihr Verhalten teilweise erklären könnte, aber das ändert leider nichts an meinen Empfindungen während des Lesens.

    Alles in allem war „Dear Amy“ zwar kein totaler Flop, aber begeistern konnte mich das Buch auch nicht. Für einen (Psycho-)Thriller fehlt es mit zwischenzeitlich eindeutig an Spannung. Die Protagonistin Margot konnte nicht überzeugen. Dieses Buch konnte mich nicht überzeugen, daher würde ich es auch nicht unbedingt weiter empfehlen.

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  • 4 Sterne

    13 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Isabell, 17.01.2017 bei bewertet

    aktualisiert am 17.01.2017

    Als Buch bewertet

    Margot Lewis ist Mitte Dreissig und arbeitet als Lehrerin in Cambridge. Ihr Mann Ian hat sich von ihr getrennt, worüber sie noch nicht hinweg ist. Vor ein paar Wochen ist eine ihrer Schülerinnen namens Katie, aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammend, spurlos verschwunden. Plötzlich erhält Margot, die nebenbei noch als Kummerkastentante ( Der Titel "Dear Amy" bezieht sich darauf) bei einer Zeitung arbeitet, Briefe von der vor zwanzig Jahre verschwunden 15jährigen Bethan, die sie um Hilfe bittet. Margot wendet sich an die Polizei, die jedoch zunächst nicht von der Echtheit der Briefe ausgeht bis sich Martin Forrester einschaltet. Er hat Ähnlichkeiten mit anderen vermissten Mädchen endeckt und die Sache wird immer mysteriöser. Margot wird verfolgt und man zittert gemeinsam mit ihr, dass Katie und Bethan gefunden werden.
    Der Thriller beginnt ganz gemächlich, denn zunächst bin ich als Leser sehr entspannt und halte die Briefe auch für einen "Scherz". Doch dann passieren viele Dinge und ich beginne mitzufiebern. Die Story lässt mich nicht mehr los. Der Schreibstil und wie die Geschichte erzählt wird, ist einfach klasse. Manches ist mir am Ende zu viel.... so dass ich für so viele Zufälle einen Stern abziehe aber insgesamt gesehen eine Geschichte, die äusserst raffiniert erzählt wird und für die ich eine Leseempfehlung ausspreche.

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  • 5 Sterne

    13 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Simone L., 30.01.2017 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Margot Lewis ist Lehrerin und nebenbei schreibt sie die Kolumne „Dear Amy“. Als ein Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet und sie gleichzeitig über die Redaktion einen Brief erhält, indem ein Mädchen namens Bethan darum fleht gefunden zu werden, wird sie beunruhigt. Denn Bethan verschwand vor nahezu zwei Jahrzehnten spurlos und ein Graphologe bestätigt, dass der Brief echt ist und nagelneu!

    Ein sehr spannendes Debüt von Helen Callaghan! Sie erzählt die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Margot. Jedoch kommt auch die entführte Katie zu Wort und auch der Entführer kommt nicht zu kurz. Es braucht ein bisschen, bis der Thriller Fahrt aufnimmt, die Handlung muss sich erst aufbauen. Die familiären Abgründe von Margot und ihre eigene Psyche spielen ihr viele Streiche. Das Buch beschreibt sie als Person, die anderen hilft, weil sie selbst Hilfe braucht. Das lässt schon tief blicken. Zwischenzeitlich habe ich an der Wahrnehmung der Protagonistin echt gezweifelt. Nach einigen interessanten Wendungen wirft die Autorin eine sehr logische Erklärung in den Raum, die die Geschichte absolut glaubhaft macht. Im Verlauf des Buches werden sehr viele Fragen aufgeworfen, die jedoch nach und nach geklärt werden. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Daher von mir eine klare Leseempfehlung!

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  • 3 Sterne

    23 von 39 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    nellsche, 02.01.2017

    Als Buch bewertet

    Die Lehrerin Margot Lewis ist sehr besorgt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse spurlos verschwindet. Ist sie abgehauen oder wurde sie entführt? Dann erhält Margot plötzlich mehrere Briefe eines jungen Mädchens, das vor fünfzehn Jahren spurlos verschwand. Warum erhält ausgerechnet Margot diese Briefe? Hängt das mit ihrer Ratgeber-Kolumne “Dear Amy” zusammen? Und kann es sein, dass das Mädchen wirklich noch lebt? Ein Experte bestätigt, dass die Briefe aktuell geschrieben wurden. Die beiden Fälle lassen Margot nicht mehr los und ihr Gemütszustand verschlechtert sich kontinuierlich. Irgendetwas verschweigt Margot - auch sich selbst.

    Der Schreibstil ist flüssig und das Buch dadurch sehr gut und schnell lesbar. Die Idee, dass Margit plötzlich Briefe des vor fünfzehn Jahren verschwundenen Mädchens Bethan Avery erhält, fand ich super spannend. Was mag es damit auf sich haben? Lebt Bethan noch? Warum gingen diese Briefe ausgerechnet an Margot? Kann Katie, das aktuell verschwundene Mädchen, gerettet werden? Ist es der gleiche Täter? Diese Fragen schwirrten mir sofort im Kopf herum. Der Prolog sowie der Beginn des Buches gefielen mir sehr gut und waren spannend. Leider wurde die Geschichte dann für meinen Geschmack etwas langatmig und zog sich ziemlich hin. Das letzte Drittel des Buches wurde dann wieder sehr spannend und zog mich nochmal in seinen Bann. Hier gab es sehr interessante, psychologische Wendungen und Einblicke, die mir gut gefielen. Dadurch, dass die Passagen um Margot in der Ich-Form geschrieben wurden, bekam ich einen prima Einblick in ihre Gedanken. Das Ende war dann ok und ich konnte das Buch entspannt zuklappen. Wegen der Länge vergebe ich drei Sterne.

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  • 3 Sterne

    10 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherwurm44, 09.01.2017

    Als Buch bewertet

    Inhalt/Klappentext
    "Die Lehrerin Margot Lewis ist extrem beunruhigt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Sie ist überzeugt, dass Katie entführt wurde, auch wenn die Polizei dafür noch keinerlei Beweise hat. Dann erhält Margot, die nebenbei die Ratgeber-Kolumne „Dear Amy“ führt, einen unheimlichen Brief: Darin fleht ein Mädchen um Hilfe, das vor 15 Jahren spurlos verschwand. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes – und dass er nagelneu ist.
    Margot, deren Gemütszustand sich rapide verschlechtert, verbeisst sich regelrecht in die Fälle, will unbedingt helfen. Doch was verschweigt sie selbst?"

    Mit Spannung hatte ich das Buch erwartet. Die Kritiken klangen gut und auch die LP fand ich interessant.
    Im Fazit muss ich jedoch sagen, dass mich dieses Buch enttäuscht hat, ich hatte mehr erwartet.

    Die Story ist spannend und bietet viel Stoff. Leider war die Umsetzung nicht überzeugend. Der Schreibstil konnte mit den interessanten Inhalten und Wendungen nicht mithalten. Sehr schade, denn immer neue Verwirrungen, Enthüllungen machen das Buch interessant. Leider kam die Freude am Lesen zu kurz.

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  • 5 Sterne

    19 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Caterina C., 18.01.2017

    Als Buch bewertet

    Zu dem Buch "Dear Amy" hat mir bereits die Buchbeschreibung richtig gut gefallen. So gut, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

    In dem Buch geht es um Margot, Mitte 30, Lehrerin. Zudem ist sie Kolumnistin für eine Zeitung, in der wöchentlich ihre Kolumne "Dear Amy" erscheint. An "Amy" wenden sich Leser mit kleinen und grösseren Problemen und Amy antwortet ihnen. Bis sie eines Tages Post von einem sehr 20 Jahren vermissten Mädchen bekommt mit der Bitte, ihr zu helfen.

    Erstmal fand ich die Story schon richtig gut und mit Margot wurde auch eine total sympathische Protagonistin geschaffen, in die ich mich, als Leserin, wirklich gut reinversetzen konnte.

    Der Schreibstil war auch unschlagbar; das Buch ist total spannend geschrieben und ich konnte es wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Einziger Nachteil: Dadurch hatte ich das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen ;-)

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  • 4 Sterne

    25 von 41 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    coffee2go, 01.02.2017

    Als Buch bewertet

    Kurze Inhaltszusammenfassung:
    Margot Lewis arbeitet als Lehrerin und betreut gleichzeitig die Kolumne „Dear Amy“ bei einer Zeitung, in der sie hilfesuchenden Jugendlichen Ratschläge erteilt oder Kontakte zu Hilfestellen vermittelt. Als Katie Browne, ein Mädchen ihrer Schule spurlos verschwindet, bekommt Margot fast zeitgleich einen anonymen Brief, der mit Bethan Avery unterschrieben ist, einem Mädchen, das vor fast 20 Jahren ebenfalls spurlos verschwunden und nicht wiederaufgetaucht ist. Margot, die gerade in Scheidung lebt, ist persönlich stark in den Fall involviert, sodass sich dies zudem negativ auf ihre psychische Erkrankung auswirkt.

    Meine Meinung zum Buch:
    Der Psychothriller ist toll aufgebaut, sodass man zu Beginn leicht und einfach mit den Charakteren vertraut wird und auch gut in den Lesefluss hineinkommt. Mit der Zeit wird er immer mysteriöser und fesselnder, sodass man ihn kaum aus der Hand legen kann und quasi in einem Rutsch lesen kann. Bei Margot spürt man, dass sie Dinge aus ihrer Vergangenheit verdrängt oder verschweigt und dies schlägt sich auch auf ihre Gefühlsebene nieder. Zwischenzeitlich verliert man als Leser das Gefühl dafür, wen man vertrauen kann und wer ein falsches Spiel spielt. Die Geschichte der beiden vermissten Mädchen und auch die Parallele zu einem Entführungsfall, der vor 20 Jahren geschehen ist, sowie die Wiederaufrollung finde ich sehr interessant. Ebenfalls spannend finde ich, dass über Margots Vergangenheit erst im Laufe des Buches immer mehr Details bekannt werden und auch, dass Margot selbst nicht so leicht durchschaubar ist.

    Titel und Cover:
    Das Cover ist aufgrund der Kontrastfarben schwarz und neongrün sehr auffällig und modern und spricht auch eine jüngere Zielgruppe an. Der englische Titel samt Untertitel gefällt mir sehr gut

    Mein Fazit:
    Ich kann für „Dear Amy“ eine absolute Leseempfehlung für Leser, die Psychothriller lieben, aussprechen. Mich hat das Buch gefesselt, sodass ich es kaum weglegen konnte – ein Psychothriller ganz nach meinem Geschmack!

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  • 4 Sterne

    16 von 27 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Klaraelisa, 16.02.2017

    Als Buch bewertet

    Vom Erinnern und Vergessen
    In Helen Callaghans Erstlingsroman “Dear Amy“ geht es um einen Serientäter, der in Cambridge und Umgebung junge Mädchen entführt und gefangen hält. Der Roman beginnt mit einem Prolog, der die Entführung der 15jährigen Katie Browne aus ihrer Sicht beschreibt. Katie wollte nach einem Streit mit der Mutter und ihrem Partner Brian von zu Hause weglaufen, entscheidet sich dann aber zurückzugehen. In diesem Augenblick wird sie von einem Unbekannten überwältigt und entführt. In den folgenden Wochen glauben weder die Polizei noch die Presse und die meisten von Katies Bekannten an ein Verbrechen. Nur Katies Lehrerin Margot Lewis ist in grösster Sorge um ihre Schülerin, zumal sie in ihrer Eigenschaft als Kummerkastentante beim Cambridge Examiner plötzlich Briefe von Bethan Avery, einem vor nahezu zwanzig Jahren entführten Mädchen erhält, die sie in Todesangst bittet, sie zu retten. Margot drängt die Polizei, DNA- und Schriftprobenvergleiche vorzunehmen. Tatsächlich ermittelt die Polizei dann in Katies Fall und untersucht eine Reihe von nie aufgeklärten alten Fällen verschwundener Mädchen. Raffiniert hat es die Autorin so eingerichtet, dass der Leser durch den Prolog einen Informationsvorsprung vor allen Beteiligten hat. Er allein weiss, dass Katie in Lebensgefahr ist.
    Überwiegend wird die Geschichte aus Margots Perspektive erzählt. Wir sehen, dass Katies Entführung sie in eine persönliche Krise stürzt, dass Panikattacken und Alpträume ihr Leben zunehmend beeinträchtigen. Häppchenweise bekommt der Leser die Information, dass sie eine Vorgeschichte von psychischen Störungen und Klinikaufenthalten hat. Unterstützung findet Margot bei dem Kriminalpsychologen Dr. Martin Forrester. Er begleitet sie bei ihren verzweifelten Bemühungen, Katie rechtzeitig zu finden. In der zweiten Hälfte wird der Roman durch zahlreiche überraschende Wendungen immer packender bis hin zum grossen Finale.
    Callaghans Psychothriller liest sich gut und überzeugt vor allem durch den weitgehenden Verzicht auf die detaillierte Darstellung von physischer Gewalt. Stattdessen konzentriert sich die Autorin auf die psychischen Folgen von Verbrechen bei den lebenslang traumatisierten Opfern. Gut informiert beschreibt sie psychische Überlebensstrategien wie Verdrängung und Dissoziation. Ein wirklich vielversprechendes Debüt.

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  • 4 Sterne

    9 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mundolibris, 02.05.2017

    Als Buch bewertet

    Ich muss gestehen, dass ich mit solch einem Debüt nicht gerechnet habe.
    Aber mich konnte die Autorin durchaus überzeugen und wirklich gut unterhalten. Die Story beginnt recht rasant, hat aber auch die eine oder andere Länge die aber den Lesegenuss nicht schmälert.
    Figuren und Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben und die Figuren sind schon recht glaubhaft.
    Die Schauplätze führten bei mir zum Einsetzen des Kopfkinos, das nicht nachliess bis zum Ende der Story.
    Die Autorin hat natürlich nicht das Rad neu erfunden, sie hat aber mit ihrem Debüt ein solides und spannendes Buch vorgelegt. Es liegt ihr offenbar im Blut Spannung zu erzeugen und den Leser zu fesseln. Es ist tatsächlich so dass die Autorin so schreibt, dass der Leser neugierig bleibt, neugierig auf das folgende Kapitel auf die folgenden Seiten. Toller Schreibstil der für mich sehr angenehm zu lesen war.
    Insgesamt hat mich die Autorin sehr gut unterhalten können und ich bin schon sehr gespannt was da in Zukunft noch zu erwarten ist.
    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • 4 Sterne

    12 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    LadyIceTea, 27.02.2017

    Als Buch bewertet

    Nicht unbedingt Psychothriller aber ein spannender Psychoroman

    Margot ist Lehrerin und schreibt die Kolumne „Dear Amy“ für die örtliche Zeitung. Sie ist Ratgeberin und Trösterin für die Leser. Kurz nach dem ihre Schülerin Kathie verschwindet, erhält Margot kindliche Briefe von einem Mädchen namens Bethan Avery. Sie fleht in diesen Briefen um Hilfe und sagt, dass er sie töten wird, wenn Margot sie nicht findet. Bethan Avery verschwand jedoch vor fast zwanzig Jahren.

    Das Erste was mich an diesem Buch begeistert hat war, dass die Hauptprotagonistin Margot mal keine Polizistin oder Ermittlerin ist. Sie ist einfach eine Lehrerin mit einer Vergangenheit die nicht grade leicht war. Ich fand sie dadurch greifbarer und irgendwie sympathischer, da sie nicht so knall hart und perfekt war, wie die meisten Ermittler.
    Margot ist eine nette, liebevolle Frau, die jedoch schwer von den Dämonen der Vergangenheit verfolgt wird. Mir hat es gefallen, dass der Leser im Laufe der Geschichte zusammen mit Margot immer mehr dieser Vergangenheit aufdeckt.
    Auch die anderen Figuren sind alle gut gezeichnet. Selten wusste ich bei keiner der Figuren bis zum Ende, ob ich ihr vertrauen kann oder nicht. Ich hatte die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl im Bauch.
    Der Schreibstil der Autorin ist vielleicht nicht super hochtragend und Nobelpreiswürdig aber er ist bodenständig, passt zur Geschichte und liess sich schön flüssig lesen. Die Geschichte ist in kurze bis mittellange Kapitel eingeteilt, was mir persönlich gut gefällt, da so eine Unterbrechung nicht gleich eine Unterbrechung der Geschichte darstellt.
    Das Cover hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Ohne das Cover, hätte ich das Buch vielleicht nicht gelesen. Es passt sehr gut ins Genre und auch zur Stimmung und der Geschichte.
    Jedoch finde ich nicht, dass das Buch ein richtiger Psychothriller ist. Zu einem Thriller fehlte mir noch das gewisse Etwas. Vielleicht fehlte mir die Ermittlung und die typische Hetzjagd. Ich weiss es nicht genau. Ich würde das Buch eher einen Psychoroman nennen.
    Es ist spannend, fesselnd und hat mich das eine ums andere Mal wirklich in die Irre geführt. Oft wusste ich nicht, was wahr ist, was man glauben oder wem man vertrauen kann. Doch durch die vielen persönlichen Aspekte und die Rückblicke ist es für mich mehr ein Roman als ein Thriller geworden.
    „Dear Amy“ ist trotzdem eine packende Bereicherung auf dem Buchmarkt und nur durch die leichte Genreabweichung und ein paar langatmige Stellen gibt es einen Punkt Abzug. 4 von 5 Sternen.

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  • 5 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Manuela B., 05.01.2017 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Dear Amy Er wird mich töten wenn du mich nicht findest ist der Debütroman der Autorin Helen Callaghan. In diesem Thriller erzählt sie die Geschichte von Margot Lewis, Lehrerin und nebenbei Ratgeberin in einer Zeitungskolumne. Unter dem Namen Dear Amy gibt Margot hilfesuchenden gute Ratschläge um ihr Schicksal zu meistern. Nachdem eine Schülerin aus ihrer Klasse verschwindet erhält sie Briefe von einer Bethan Avery die sie bittet ihr zu helfen, denn sie wurde entführt und ist ihrem Peiniger hilflos ausgeliefert. Bethan Avery ist ein Mädchen das vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist, eine Analyse bestätigt die Echtheit der Briefe, diese wurden von Bethan selber verfasst. Was steckt hinter allem und kann Margot es schaffen dem Mädchen rechtzeitig Hilfe zukommen zu lassen?

    Die Geschichte entwickelt sich in der ersten Hälfte eher ruhig, der Leser erfährt einiges aus Margots Leben und ihrer derzeitigen Situation. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert und der Leser erhält so gute Einblicke ins Seelenleben der Protagonisten. Allmählich kristallisiert sich heraus warum Margot diese Briefe bekommen hat und die Geschichte wird rasanter und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Quälend habe ich als Leser erlebt warum der Serientäter Mädchen entführt und was ihn antreibt. Auch Margots Erkenntnis was in ihr schläft wird stimmig erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und auch der erste eher ruhige Teil vermochte mich zu fesseln, das langsame anrollen der Ereignisse wird von einem ruhigen Fluss zu einem lebhaften und tobenden Strom der vieles mit sich reisst. Insgesamt eine empfehlenswerte Lektüre für Liebhaber des eher leisen Thrillers in dem sich der Spannungsbogen leicht aber ständig anzieht um in einem Knall zu enden.

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  • 5 Sterne

    12 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    brauneye29, 13.03.2017

    Als Buch bewertet

    Zum Inhalt:
    Die Lehrerin Margot Lewis ist extrem beunruhigt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Sie ist überzeugt, dass Katie entführt wurde, auch wenn die Polizei dafür noch keinerlei Beweise hat. Dann erhält Margot, die nebenbei die Ratgeber-Kolumne „Dear Amy“ führt, einen unheimlichen Brief: Darin fleht ein Mädchen um Hilfe, das vor 15 Jahren spurlos verschwand. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes – und dass er nagelneu ist.
    Meine Meinung:
    Ich fand das Buch von vorne bis hinten total spannend. Sehr überraschend war für mich, warum die Briefe tatsächlich von Bethan stammen und warum sie nagelneu sind. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, dass Cover würde mich in der Buchhandlung garantiert anspringen. Ich würde bei einem neuen Buch der Autorin sicher wieder zugreifen und hoffen, dass es genau so gut wäre.
    Fazit: Sehr spannend und lesenswert.

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  • 5 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nalik, 02.01.2017 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    In Callaghans Debütroman wird die Geschichte von Margot und Katie erzählt. Katie wird entführt, als sie nach einem Streit von zu Hause abhauen will. Margot ist ihre Lehrerin und arbeitet nebenbei bei einer Zeitung als Kummerkasten. Margot glaubt nicht an Katies zufälliges Verschwinden sondern fest an eine Entführung. Dann erhält sie einen Brief von Bethan Avery, die vor langer Zeit ebenfalls entführt wurde und um Hilfe bittet.
    Callaghan versteht es geschickt den Leser so in den Bann zu ziehen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat ist dass das Buch kaum gewalttätige Szenen enthält. Dafür versteht Callaghan es geschickt den Leser in die Psyche von Margot hineinblicken zu lassen und lernt uns was passieren kann, wenn man erlebtes verdrängt.
    Für mich persönlich ein sehr gelungenes Debüt, das Lust auf weitere Bücher von der Schriftstellerin macht.

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  • 3 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Landbiene, 20.01.2017 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Eigene Inhaltsangabe:

    Margot Lewis ist Mitte 30, getrennt lebend, Lehrerin und nebenberuflich beantwortet sie Leserbriefe aus dem Kummerkasten einer Zeitung als "Dear Amy".. Eines Tages verschwindet die 15 jährige Katie, die auch ihre Schülerin war. Kurz darauf erreichen sie Briefe von einem seit 17 Jahren verschwundenen Mädchens namens Bethan Avery...Gibt es etwa eine Verbindung zwischen dem Verschwinden von Katie und den geheimnisvollen Briefen die Margot erhält?



    Schreibstil:

    Der Schreibstil der Autorin Helen Callaghan lässt sich gut und flüssig lesen. Es gibt zwei verschiedene Erzählstränge im Buch. Einmal wird aus der Ich-Perspektive von Margot berichtet und zweitens aus Sicht der entführten Katie. Solche Perspektivwechsel finde ich persönlich sehr gelungen um die Spannung aufrecht zu erhalten. Leider überwiegt der Erzählstrang von Margot um einiges. Das Verhältnis würde ich 90 zu 10 einschätzen. Ich hätte lieber mehr von Katie gelesen, weil ich es spannender fand. Die Kapitel haben ansonsten eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.



    Allgemeine Meinung:

    Die Hauptprotagonistin Margot Lewis ist ein überaus sympathischer und vor allem authentischer Charakter. Ich habe sie durch ihre Art richtig ins Herz geschlossen und konnte ihre Emotionen sehr gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und blieben nicht farblos. Die Geschichte an sich war spannend und hatte einiges an Potential, jedoch hat es mir an Spannung an vielen Ecken auch einfach gefehlt. Hier und da wurde es auch mal richtig langweilig. Es passiert einfach nicht viel. Die Kapitel aus Katies Sicht hingegen waren wesentlich spannungsgeladener, aber leider meist viel, viel zu kurz und nicht detailliert. Das Verhältnis der beiden Erzählstränge hat einfach nicht gepasst. Das Ende bzw. die Auflösung war überraschend und hätte ich so nicht mit gerechnet. Weiterhin hätte ich gern mehr zum Täter erfahren. Seine Beweggründe bzw. sein Motiv usw. Auch was er genau mit den entführten Mädchen gemacht hat, kam nicht so ganz zum Vorschein. Das wurde leider nicht wirklich aufgeklärt. Im Grossen und Ganzen war das Ende einfach zu abrupt, schwammig und unbefriedigend.

    3,5 Sterne

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  • 4 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde R., 03.01.2017 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Dear Amy, Helen Callaghan

    Cover:
    Dunkel, düster, passend zum Inhalt.

    Inhalt:
    Die 15jährige Katie verschwindet spurlos. Die Polizei schliesst nicht aus, dass das Mädchen abgehauen ist. Doch ihre Lehrerin Margot glaubt nicht, dass Katie freiwillig weggelaufen ist.
    Margot schreibt (als Amy) für eine Zeitung auch eine Kummerkasten –Kolumne.
    Und genau jetzt bekommt sie Briefe von Bethan Avery, diese wurde vor fast zwanzig Jahren auch als 15 entführt und von ihr wurde nichts als ein blutiges Nachthemd gefunden. In diesen Briefen bittet Bethan Amy um Hilfe.
    Sind die Briefe echt?
    Lebt Bethan noch?
    Warum bittet Bethan gerade jetzt um Hilfe?
    Margot selber psychisch recht angeschlagen, verbeisst sich regelrecht in den Fall.
    Wird sie die richtige Hilfe annehmen?
    Wird sie Katie noch rechtzeitig finden?

    Meine Meinung:
    Ein sehr geheimnisvoller, ungeheuer spannend und gruseliger Thriller. Streckenweise ist es sehr grausam, wenn auch diese Stellen nicht ausgewalzt werden, aber es ist so differenziert und detailliert angedeutet, dass in meinem Kopf unwillkürlich ein beängstigendes Kopfkino losgeht.
    Die Autorin versteht es sehr gut, immer wieder neue Fakten und Irrwege, sowie neue Handlungen die wiederum Fragezeichen aufwerfen, aufzuzeigen.
    Die Spannung steigert sich Seite um Seite und es gibt bis zum Schluss Überraschungen.
    Als Leser fühle ich mich mit Margot in einer ausweglosen Situation, und es alles so lebendig und echt.
    Margot steht eindeutig im Mittelpunkt und beim Lesen hab ich mir das ein oder andere Mal gedacht, hier hätte man nicht so weit ausholen und beschreiben müssen. Sie steckt gerade mitten in einer Scheidung und auch psychisch geht es ihr nicht so gut und nach und nach erfahren wir ihr Geheimnis.

    Autorin:
    Helen Callaghan wurde als Tochter britischer Eltern in Los Angeles geboren. Heute lebt sie in Cambridge.

    Mein Fazit:
    Ein knallharter Thriller in dem die menschliche Psyche in all ihren Spielarten, gezeigt wird, bzw. wie lange sich ein gnadenloser Psychopath „austoben“ kann, und was der Mensch alles zu verdrängen und verkraften mag.
    Von mir sehr gute 4 Sterne.

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  • 5 Sterne

    12 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Karin G., 16.01.2017

    Als Buch bewertet

    Das Cover und der Titel haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und angenehm zu lesen.
    Die einzelnen Figuren sind sehr gut gewählt und man fühlt sich sofort mit Margot verbunden. Das Buch hat zwischendrin mal einen Teil, der nicht ganz so spannend ist, aber wenn man da dann durch ist, möchte man es nicht mehr aus der Hand legen.
    Zur Geschichte, die Lehrerin Margot Lewis befindet sich gerade am Wendepunkt ihres Lebens. Sie lässt sich von ihrem Mann scheiden. Zeitgleich verschwindet eine Schülerin von ihr. Das geht ihr sehr nahe.
    Zusätzlich zu ihrem Lehrerberuf schreibt Margot für eine Zeitschrift eine Kolumne. Sie erhält mysteriöse Briefe, die mit dem Verschwinden eines Mädchens vor langer Zeit zu tun haben. Was steckt dahinter, kann sie die Geheimnisse entschlüsseln und das Mädchen finden. Doch mehr möchte ich an diese Stelle nicht verraten, um die Spannung des Buches zu erhalten.
    Ein sehr spannender Thriller, dessen Ausgang bis fast zum Ende offen ist. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen.

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  • 4 Sterne

    7 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Martina R., 07.01.2017 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Vom Erinnern und Vergessen
    In Helen Callaghans Erstlingsroman “Dear Amy“ geht es um einen Serientäter, der in Cambridge und Umgebung junge Mädchen entführt und gefangen hält. Der Roman beginnt mit einem Prolog, der die Entführung der 15jährigen Katie Browne aus ihrer Sicht beschreibt. Katie wollte nach einem Streit mit der Mutter und ihrem Partner Brian von zu Hause weglaufen, entscheidet sich dann aber zurückzugehen. In diesem Augenblick wird sie von einem Unbekannten überwältigt und entführt. In den folgenden Wochen glauben weder die Polizei noch die Presse und die meisten von Katies Bekannten an ein Verbrechen. Nur Katies Lehrerin Margot Lewis ist in grösster Sorge um ihre Schülerin, zumal sie in ihrer Eigenschaft als Kummerkastentante beim Cambridge Examiner plötzlich Briefe von Bethan Avery, einem vor nahezu zwanzig Jahren entführten Mädchen erhält, die sie in Todesangst bittet, sie zu retten. Margot drängt die Polizei, DNA- und Schriftprobenvergleiche vorzunehmen. Tatsächlich ermittelt die Polizei dann in Katies Fall und untersucht eine Reihe von nie aufgeklärten alten Fällen verschwundener Mädchen. Raffiniert hat es die Autorin so eingerichtet, dass der Leser durch den Prolog einen Informationsvorsprung vor allen Beteiligten hat. Er allein weiss, dass Katie in Lebensgefahr ist.
    Überwiegend wird die Geschichte aus Margots Perspektive erzählt. Wir sehen, dass Katies Entführung sie in eine persönliche Krise stürzt, dass Panikattacken und Alpträume ihr Leben zunehmend beeinträchtigen. Häppchenweise bekommt der Leser die Information, dass sie eine Vorgeschichte von psychischen Störungen und Klinikaufenthalten hat. Unterstützung findet Margot bei dem Kriminalpsychologen Dr. Martin Forrester. Er begleitet sie bei ihren verzweifelten Bemühungen, Katie rechtzeitig zu finden. In der zweiten Hälfte wird der Roman durch zahlreiche überraschende Wendungen immer packender bis hin zum grossen Finale.
    Callaghans Psychothriller liest sich gut und überzeugt vor allem durch den weitgehenden Verzicht auf die detaillierte Darstellung von physischer Gewalt. Stattdessen konzentriert sich die Autorin auf die psychischen Folgen von Verbrechen bei den lebenslang traumatisierten Opfern. Gut informiert beschreibt sie psychische Überlebensstrategien wie Verdrängung und Dissoziation. Ein wirklich vielversprechendes Debüt.

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  • 5 Sterne

    15 von 28 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    XYZ, 09.01.2017

    Als eBook bewertet

    In diesem Thriller geht es um verschwundene Mädchen - Bethan ist vor Jahren entführt worden und wird von den meisten für tot gehalten und Katie ist der neueste Vermisstenfall, einige denken jedoch, sie ist nur von zu Hause weggelaufen. Dann spielt auch Margot eine bedeutende Rolle in diesem Buch - sie ist Lehrerin und betreut nebenbei noch die Kolumne "Dear Amy" - bei ihrer Leserpost tauchen auch die Briefe auf, die angeblich Bethan geschrieben hat. In diesen bittet sie Margot um Hilfe.
    Gemeinsam mit der Polizei geht Margot den Briefen auf die Spur.

    Mein Fazit:
    Dieser Thriller bietet alles, was ein guter Thriller in meinen Augen haben muss. Spannung ab der ersten Seite, unvorhersehbare Wendungen die dennoch schlüssig und nicht weit hergeholt sind. Und neben dem eigentlichen "Fall" auch noch eine Story zu den personen - ich finde es toll, dass in diesem Buch auch das Privatleben von Margot (zB ihre aktuelle Scheidung, usw.) eine grosse Rolle spielt.

    Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen, für mich war es auf jeden Fall seit längerer Zeit wieder ein richtiger Highlight-Thriller.

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  • 5 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    H.S., 09.02.2017 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Ein intelligenter Psychothriller mit Pageturner-Qualitäten


    Zum Inhalt:
    Die Lehrerin Margot Lewis arbeitet nebenberuflich als „Kummerkastentante Amy“ bei der örtlichen Zeitung und beantwortet hier Briefe und Emails zu Problemen aller Art. Eines Tages erhält sie einen Brief von Bethan Avery, die sie darin anfleht, sie endlich zu finden. Denn Bethan ist spurlos verschwunden… vor 15 Jahren!

    Meine Meinung:

    „Dear Amy“ ist das Debut der britischen Autorin Helen Callaghan – und dieses Debut hat es wirklich in sich. Der Einstieg in die Geschichte gelingt dank der überschaubaren Anzahl der Hauptcharaktere problemlos und auch der Spannungsbogen entfaltet sich sehr schnell, da bereits im Prolog die Schülerin Katie Browne von einem Unbekannten entführt wird. Dreh- und Angelpunkt der Story ist dabei die Protagonistin Margot Lewis, die selbst eine schwere Jugend und ein sehr bewegtes Leben hinter sich hat und aktuell im Scheidungskrieg mit ihrem Mann lebt. Durch die an sie (als Amy) adressierten Briefe der vor 15 Jahren verschwundenen Bethan Avery wird Margot schnell in ein Geschehen hineingesogen, das wie ein rollender Stein immer schneller an Fahrt aufnimmt – angetrieben von der Sorge um ihre verschwundene Schülerin Katie und das unmöglich erscheinende Rätsel um Bethan Avery. Doch schnell wird Helen dabei selbst immer paranoider und wittert hinter jedem Tun ein falsches Spiel. Schritt für Schritt kommt sie dabei ihrem eigenen seelischen Abgrund immer näher, bis sie gezwungen ist, sich ihren eigenen inneren Dämonen zu stellen. Als Leser fiebert und zittert man die ganze Zeit mit Margot mit – und vertraut ebenso keinem der anderen Charaktere mehr. Diese Story trägt das Prädikat „Psychothriller“ wirklich absolut zu Recht! Sie ist absolut überraschend und sehr intelligent aufgebaut. Auch wenn die Autorin den grössten Paukenschlag dieser Geschichte untypischer Weise nicht erst ganz am Ende ertönen lässt fesselt die Geschichte bis zum letzten Kapitel, da sich zum Finale die Ereignisse regelrecht überschlagen. Ein waschechter Pageturner!

    Aber nicht nur die Story an sich überzeugt auf ganzer Linie, auch der Schreibstil der Autorin ist gut und angenehm zu lesen. Die Sprache passt zu den Charakteren und gelegentlich auftauchende Fachwörter werden im Kontext selbst präzise aber unaufdringlich erklärt. Stellenweise erreicht Callaghans Stil schon fast poetische Qualitäten („Unter der schneeschweren Wolkendecke kauerte der öde Vorort wie ein frierender Mann in einem viel zu dünnen Mantel.“ – S. 291).

    FAZIT:
    Ein waschechter Psychothriller mit einer tollen Grundidee und einer schon fast hypnotisch-paranoiden Grundatmosphäre.

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  • 5 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge W., 14.01.2017 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Grossartig komponiert, fesselnd bis zum Schluss!!!
    Liebe Amy,
    ich bin von einem fremden Mann entführt worden. Ich weiss nicht, wo ich bin. Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest. Bitte, bitte hilf mir. Bethan Avery
    So lautet der Brief den Margot Lewis, Ratgeber-Kolumnistin „Dear Amy“ beim Cambridge Examiner, erhält. Von der 15-jährigen Bethan wurde einst nur noch ein Kleidungsstück gefunden, vor fast zwanzig Jahren. Auch von der gleichaltrigen Katie fehlt jede Spur, seit ein paar Wochen. Weshalb erhält Amy gerade jetzt die Botschaft einer Toten. Margot ist auf der Suche nach der Wahrheit. Man fiebert in jedem Augenblick mit ihr mit. Still und leise schleicht sich hier der Horror an. Ein Klasse Psychothriller! Beklemmende Psycho-Spannung um zwei Entführungsopfer. Sie werden beim Lesen die ganze Zeit Puls haben! Das ist so intensiv, so pur bis zur letzten Zeile. Keine überflüssigen Dialoge. Extrem clever konstruiert, mit einer beängstigend cleveren Hauptfigur. So böse, so abgrundtief fies ist das. Ein spannendes Buch, das bis zur letzten Seite fesselt. Doch nach und nach kommt die ganze Wahrheit ans Licht, aber was ist Wahrheit und was Lüge? Nervenkitzel und ein starkes Thema bestens erzählt. Die Autorin stellt in ihrem atemberaubenden Roman die Gesetze des Kriminalgenres auf den Kopf. In zwei Akten erzählt sie die Geschichte einer tragischen Täuschung - und treibt dabei das raffinierteste Spiel mit der Leichtgläubigkeit der Leser. Atmosphärisch dicht und voller Wendungen kommt diese Geschichte daher. Es scheint niemand die Wahrheit sehen zu wollen - doch was ist wirklich passiert? Ein spannender Debütroman, der uns bis zum Ende nicht mehr loslässt! Wenn man ihn zu Ende gelesen hat, möchte man, mit dem jetzigen Wissen, das Buch noch einmal lesen! Erstklassig!!! Ein wirklich toller Krimi, er bietet einen überaus raffiniert inszenierten Plot, der vor allem durch seinen psychologischen Spannungsbogen besticht. Mitraten ist zwecklos, man kommt nicht dahinter, was wohl passiert werden mag. Die ebenso authentischen wie sympathischen Charaktere runden das Bild ab. Auch das Cover des Buches wirkt mystisch. Es zeigt einen Wagen auf nächtlicher einsamer Strasse mit geöffneter Tür und einen dunklen Himmel. Meiner Meinung nach passt es so perfekt zur Geschichte. Ein Muss für jeden Liebhaber klassisch englischer Krimis, atmosphärisch, intelligent, wendungsreich...und spannend mit Sogwirkung. Tolles furioses Ende!

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