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Mord à la carte!Diese ersten schönen Sommertage im Juni wären perfekt für einen heiteren Ausflug nach Saint-Malo. Aber zu seinem Leidwesen muss Kommissar Dupin dort ein Polizeiseminar besuchen, es geht um die engere Zusammenarbeit zwischen den bretonischen...
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  • 5 Sterne

    19 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    brauneye29, 16.06.2020

    Als Buch bewertet

    Zum Inhalt:

    Dupin ist zu einem Seminar im Saint-Malo und er hat darauf überhaupt keine Lust. Als er in der Mittagspause durch die Markthallen streift, ereignet sich ein Mord. Die Täterin flieht. Voller Tatendrang stürzt sich Dupin mit den dortigen Kollegen in die Ermittlungen.

    Meine Meinung:

    Auch dieser Teil um George Dupin ist wieder sehr atmosphärisch und das ist für mich auch die grösste stärkerer Serie. Man fühlt sich fast so als wäre man in der Szenerie. Man riecht förmlich den Fisch und den Käse in den Markthallen. Zudem erzählt der Autor wieder einen äusserst spannenden und interessanten Fall, der auch noch sehr verzwickt ist. Dupin gefällt mir als Figur nach wie vor einfach sehr gut.

    Fazit:

    Gewohnt gut

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    janein
  • 5 Sterne

    10 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Zauberberggast, 15.06.2020

    Als eBook bewertet

    “Klassentreffen” der “Breizer”-Kommissare
    Auch wenn ich noch nicht alle Fälle von Georges Dupin gelesen habe, so waren es doch einige und daher kenne ich die Geschichte rund um den Pariser Kommissar, der in der Bretagne lebt und arbeitet, gut.
    Diesmal ermittelt Dupin wieder einmal ausserhalb seines gewohnten Einsatzortes Concarneau, nämlich in und um Saint-Malo. Diese bretonische Stadt an der Smaragdküste rühmt sich für ihre Eigenständigkeit und ihre grosse Geschichte, die vor allem mit den Korsaren (vom König protegierte Piraten) zusammenhängt. Aber sie hat auch eine grosse kulinarische Tradition, was im vorliegenden Fall eine wichtige Rolle spielt.
    Während Dupin eigentlich in Saint-Malo weilt, um ein inter-bretonisches Polizeiseminar zu besuchen, passiert prompt am ersten Tag seines Aufenthalts ein Mord - und das an einem öffentlichen Ort zur hellsten Tageszeit. Dupin wird indirekt Zeuge des Geschehens am Mord einer bekannten einheimischen Gastronomin - durch ihre eigene Schwester. Statt sich also in einem langweiligen Seminar berieseln zu lassen, heisst es für Dupin aktive Zusammenarbeit mit den Kommissaren aus anderen bretonischen Regionen - das “Brit-Team” wird gegründet, um den Fall aufzuklären.
    Wie immer sind die Kapitel nach den Tagen der Ermittlungen gegliedert, was ich sehr angenehm finde. Es wird linear erzählt und es gibt keine Längen, Rückblenden, Perspektivwechsel oder ähnliches. Da diese erzählerischen Kapriolen in Krimis immer häufiger vorkommen, bin ich mal froh, dass es hier nicht so ist.
    Der Austausch mit seinen Kollegen Nolwenn und Riwal, die ihn - diesmal nur telefonisch - über bretonische Eigenartigen briefen, ist immer wieder herrlich. Riwal, der ein “Säugetierproblem” hat, kann sein ausgeprägtes Fakten- und Geschichtswissen anwenden und Nolwenn warnt ihn vor den gefährlichen Eigenheiten der eigensinnigen “Malouiniser”.
    Wie immer lernen wir auch in diesem Band ganz viel über die Bretagne, ihre kulinarischen und geografischen Eigenschaften und Besonderheiten. Bannalec schafft es, uns die Gegend rund um die Smaragdküste so schmackhaft zu machen, dass man sofort seinen Urlaub in der Bretagne buchen möchte.
    Die Krimi-Handlung ist sehr spannend und das obwohl wir die Täterin des ersten Mordes ja von Anfang an kennen und Dupin mit seinen Kollegen anfangs ja quasi nur Motivsuche betreibt. Es macht einfach Spass, dem “Brit-Team” bei seinen Ermittlungen zuzusehen.
    Rundherum ein echter Sommerkrimi-Genuss!

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke H., 18.06.2020

    Als Buch bewertet

    Kommissar Dupin ist aushäusig. In Saint-Malo, der stolzen Korsarenstadt an der Nordküste. Dort findet ein Seminar statt, das die Zusammenarbeit der vier bretonischen Departements auf ein neues Level heben soll. Verbesserung der Arbeitsbeziehungen und Teambuilding, eine grauenhafte Vorstellung für Dupin, für den solche Veranstaltungen ein Graus sind. Einzig das Rahmenprogramm versöhnt ihn, hat die Gegend nicht nur landschaftlich sondern auch kulinarisch eine Menge zu bieten. Regionale Produkte in Top-Qualität und innovative Köche, der Himmel für jeden Gourmet.

    Aber es soll anders als erwartet kommen, denn auf dem Wochenmarkt wird vor Dupins Augen die „Chef(in)“eines erfolgreichen Sterne-Restaurants von ihrer Schwester erstochen. Und das soll nicht der einzige Mord im Umfeld der beiden Schwestern bleiben, weshalb auf Geheiss der zuständigen Präfektin ein Dreierteam zusammengestellt wird, das den Fall aufklären soll: Huppert, die Einheimische und Nedellec aus den Cotes-d’Armor. Und selbstverständlich Georges Dupin, bei Bedarf unterstützt von Nolwenn und Riwal, seinen Mitarbeitern aus Concarneau. Entgegen Dupins Vermutungen klappt die Teamarbeit der drei Kommissare ohne Probleme, wenn auch die Motive für die Morde lange im Verborgenen bleiben. Doch Stück für Stück lichtet sich das Dunkel und schlussendlich gelingt es dem „Brit-Team“, wie es von der einheimischen Presse bezeichnet wird, den Fall erfolgreich abzuschliessen.

    Wie bereits in den Vorgängern beschränkt sich der Autor im vorliegenden Band auf eine bretonische Region, in der Dupin ein Verbrechen aufzuklären hat. En passant wird der Leser mit interessanten Fakten zu Land und Leuten versorgt, wobei wie immer auch die Historie nicht zu kurz kommt. Atmosphärische Landschaftsbeschreibungen wechseln sich mit dem Blick in die Töpfe ab (hier ist es die Spitzengastronomie) und vermitteln Urlaubsfeeling bzw. machen Lust auf Urlaub in der nordfranzösischen Provinz.

    Offenbar haben das auch die für den Fremdenverkehr Verantwortlichen gemerkt, und Jörg Bong aka Jean-Luc Bannalec 2016 den Titel „Mécène de Bretagne“ verliehen und ihn 2018 als Ehrenmitglied in die Académie littéraire de Bretagne aufgenommen.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lilli33, 07.07.2020 bei Jokers bewertet

    Als Buch bewertet

    Dupin in Saint-Malo

    Inhalt:
    In Saint-Malo findet ein Polizeiseminar statt, zu dem Dupin verdonnert wurde. Drei Kommissare und die Präfekten der vier bretonischen Departements sollen die Zusammenarbeit untereinander voranbringen. Dies geschieht ganz unerwartet nicht im Klassenzimmer, sondern auf sehr spektakuläre Weise. Vor Dupins Augen wird in den Markthallen eine Frau von ihrer eigenen Schwester ermordet. Diese schweigt beharrlich und die drei Kommissare nehmen gemeinsam die Ermittlungen auf. Intensiver kann die polizeiliche Zusammenarbeit nicht sein.

    Meine Meinung:
    Der Titel „Bretonische Spezialitäten“ weist schon darauf hin, dass diese eine grosse Rolle spielen. Neben den atmosphärischen Beschreibungen der Landschaft und diverser Speisen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, rückt der Kriminalfall zuweilen in den Hintergrund. Dies zeigt sich auch schon bei der Wortwahl: Während ich irgendwann aufgehört habe, „kulinarisch“ oder „lukullisch“ zu zählen, findet sich „kriminell“ oder „Kriminal“ nicht ein einziges Mal.

    Trotzdem gefiel mir dieser Band wesentlich besser als der direkte Vorgänger, „Bretonisches Vermächtnis“, der noch mehr Reiseführercharakter hat. Im aktuellen Band fand ich den Kriminalfall doch sehr spannend, auch wenn die Ermittlungen zunächst nicht vom Fleck kommen wollen und es mehr Tote als Lösungsansätze gibt. Die Polizeiarbeit wird detailliert beschrieben (wenn es nicht gerade ums Essen oder um die Landschaft geht) und man fühlt sich beim Lesen, als wäre man mittendrin dabei. Zuletzt werden die verschiedenen Morde doch zu meiner Zufriedenheit aufgeklärt.

    Auch wenn ich Nolwenn sehr mag, vielleicht sogar am meisten von allen Figuren dieser Reihe, fand ich es nicht schlimm, dass sie hier nur ganz selten mal telefonisch eingreifen kann und die drei Kommissare aus verschiedenen Departements fast ganz auf sich gestellt sind. Ebenso sind die historischen Einwürfe Riwals, die in manchem Band der Reihe schon überhandgenommen haben, hier zum Glück recht sparsam dosiert. Auch das Privatleben Dupins spielt kaum eine Rolle, befindet Claire sich doch gerade in Boston. Aus diesem Grund dürften sich auch Quereinsteiger in die Reihe gerade bei diesem Band sehr leichttun, da Vorkenntnisse nicht benötigt werden. Und vielleicht bekommen sie ja dann Lust, auch die ersten acht Bände zu lesen? Wundern würde es mich nicht.

    Die Reihe:
    1. Bretonische Verhältnisse
    2. Bretonische Brandung
    3. Bretonisches Gold
    4. Bretonischer Stolz
    5. Bretonische Flut
    6. Bretonisches Leuchten
    7. Bretonische Geheimnisse
    8. Bretonisches Vermächtnis
    9. Bretonische Spezialitäten

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    brauneye29, 16.06.2020 bei Jokers bewertet

    Als Buch bewertet

    Zum Inhalt:

    Dupin ist zu einem Seminar im Saint-Malo und er hat darauf überhaupt keine Lust. Als er in der Mittagspause durch die Markthallen streift, ereignet sich ein Mord. Die Täterin flieht. Voller Tatendrang stürzt sich Dupin mit den dortigen Kollegen in die Ermittlungen.

    Meine Meinung:

    Auch dieser Teil um George Dupin ist wieder sehr atmosphärisch und das ist für mich auch die grösste stärkerer Serie. Man fühlt sich fast so als wäre man in der Szenerie. Man riecht förmlich den Fisch und den Käse in den Markthallen. Zudem erzählt der Autor wieder einen äusserst spannenden und interessanten Fall, der auch noch sehr verzwickt ist. Dupin gefällt mir als Figur nach wie vor einfach sehr gut.

    Fazit:

    Gewohnt gut

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bibliomarie, 18.06.2020

    Als Buch bewertet

    Kommissar Georges Dupin wird zu einem Seminar verdonnert, das die polizeiliche Zusammenarbeit in den verschiedenen bretonischen Departments verbessern soll. Es wäre ein Ärgernis, wenn nicht die Schulung mit Besuchen von Spitzenrestaurants und Spezialitätenverkostungen aufgelockert wäre. Trotzdem findet Dupin noch Zeit den örtlichen Markt aufzusuchen um Käse zu auszuwählen, da wird er Augenzeuge am Mord einer jungen Frau. Er verfolgt die Täterin, doch sie entwischt ihm, trotz eines zwangsrequiriertem Autos.
    Die Tote war die Chefin eines Sternelokals, aber nicht nur deswegen beschliessen die Seminarleiter das Thema gleich in der Praxis zu testen. Drei Kommissare bilden das Brit-Team und sollen gemeinsam ermitteln. Für Einzelgänger Dupin keine schönen Aussichten, auch vermisst er sein heimatliches Team, obwohl Nolwenn auch per Telefon mit Rat zur Seite steht.
    Ein vertrackter Fall und Dupin auf fremdem Terrain, aber in gewohnter Form. Zwischen reichlich Petit Cafés und gemeinsamen Aktionen gibt es noch genügend Freiraum für seine Intuition. Neben der Krimihandlung, die fast in den Hintergrund gerät, spielt die Smaragdküste und vor allem die bretonische Küche eine führende Rolle. Der geneigte Leser darf sich mit Dupin an Köstlichkeiten erfreuen, in Kreationen der Spitzenküche und in die Welt der feinen Rumsorten eintauchen. Das machte immer schon den Charme der Dupin-Reihe aus. Trotzdem war es mir – auch wenn mir öfters der Mund wässrig gemacht wurde – zu viel.
    Der Fall selbst ist dramatisch und führt Dupin in die stolzen Familien von St.Malo, die ihren Ursprung bis auf die Korsaren zurückführen. Die Ermittlungen selbst schienen mir dabei etwas konfus, vielleicht weil Dupin sich nicht recht heimisch fühlte und sein gewohntes Bauchgefühl erst langsam auf Touren kam. Aber wie gewohnt eloquent geschrieben, mit reichlich Tempo und viel Liebe zur Landschaft, ist es ein unterhaltsamer Krimi und reines Lesevergnügen.
    Wiederum ein Buch, dass Lust auf die Bretagne macht und mit der Karte in der Umschlagklappe gleich zur Reiseplanung verführt.

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    janein
  • 5 Sterne

    Gertie G., 28.06.2020

    Als eBook bewertet

    Commissaire George Dupin wird zu seinem Leidwesen zu einem Seminar in St. Malo abkommandiert. Ziel der Fortbildung: Engere Zusammenarbeit der bretonischen Départements. Widerwillig kommt er dem Befehl nach. Das einzige was ihn an St. Malo und Umgebung reizt, sind die örtlichen Spezialitäten, die kredenzt werden.

    Doch schon bald wird aus der Theorie Ernst, denn während eines Spziergangs durch die dortigen Markthallen passiert unmittelbar vor seinen Augen ein Mord. Die Täterin kann vorerst fliehen unf wird bald darauf festgenommen. Ihre Identität steht gleich fest: Es ist die Schwester des Opfers. Schwestermord auf St. Malo?

    Wie sich bald herausstellt, ist diese Tat nur der Auftakt zu einer Reihe von heimtückischen Morden. Nur, wer ist jetzt der Täter? Denn die Mörderin, die beharrlich schweigt, hat das beste Alibi der Welt - sie sitzt im Gefängnis.

    Dupin wird, wie andere am Seminar teilnehmenden Ermittler von der Präsenz entbunden und muss nun - als gelebtes Beispiel der guten Zusammenarbeit - als Teil des Teams arbeiten. Das ist jetzt sogar nicht im Sinn des lieber allein agierenden Ermittlers. Noch dazu muss er auf sein bewährtes Team mit Riwal, Kadeg und natürlich Nolwen verzichten. Doch die schalten sich in die Ermittlungen ein und versorgen Dupin aus der Ferne mit zahlreichen Informationen.

    Als die Truppe erkennt, was hinter den Morden stecken könnte, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.


    Meine Meinung:

    Georges Dupin ermittelt wieder routiniert, dennoch ist die Situation anders. Statt als Chef eines Teams ist er nun „nur“ Mitglied und muss sich Madame le Commissaire Huppert unterordnen, was ihm nicht immer leicht fällt. Natürlich spinnt er seine eigenen Gedanken und eckt auch manchmal mit seinen Szenarien an.

    Zwischen den oft mühsamen Recherchen kommt der kulinarische Genuss nicht zu kurz. Und hier habe ich meinen kleinen Kritikpunkt: Aklohol fliesst mir diesmal ein wenig zu viel. Nicht nur ein Apero oder Rosé, nein auch Hochprozentigem in Form des ortsüblichen Rums wird hier zugesprochen. Das muss wohl nicht sein! Besonders beliebt ist diesmal der Muscadet.


    Interessant finde ich die Tatsache, dass in St. Malo überhaupt Rum hergestellt wird - das verortet man ja eher mit der Karibik, ist aber, aus der historischen Geschichte heraus, gut nachvollziehbar. Apropos Geschichte - die Vergangenheit St. Malos als Piratennest, die sich lieber Korsaren nennen, spielt auch eine wesentliche Rolle.

    Auch wenn einige Leser Jean-Luc Bannalec vorwerfen, mehr Reiseführer als Krimis zu schreiben, gefällt mir die Mischung recht gut.

    Ich hoffe, das nächste Mal darf George Dupin wieder mit seinem Stamm-Team ermitteln, denn dessen Mitglieder sind mir diesmal ein wenig abgegangen.

    Fazit:

    Ein gut gelungener Krimi, der George Dupin zwingt mit anderen im Team zu arbeiten. Gerne gebe ich 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    Sylvia B., 22.06.2020

    Als eBook bewertet

    Bretonische Spezialitäten von Jean- Luc- Bannalec
    zur Geschichte:
    Diese ersten schönen Sommertage im Juni wären perfekt für einen heiteren Ausflug nach Saint-Malo. Aber zu seinem Leidwesen muss Kommissar Dupin dort ein Polizeiseminar besuchen, es geht um die engere Zusammenarbeit zwischen den bretonischen Départements.
    Als Dupin in einer Pause durch die Markthallen der Altstadt schlendert, ereignet sich unmittelbar vor seinen Augen ein Mord. Die Täterin flieht. Sie ist die Schwester des Opfers, beide Frauen sind berühmte Küchenchefinnen der Region. Schnell stellt sich heraus: Das war bloss der Anfang einer heimtückischen Mordserie. Gemeinsam mit den Kommissaren der anderen Départements ermittelt Dupin in einem Wettlauf gegen die Zeit. In der Austernstadt Cancale, im hochherrschaftlichen Seebad Dinard und in der einzigartigen Restaurantszene Saint-Malos stossen sie dabei auf haarsträubende Familiengeheimnisse, tragische Verwerfungen und unglaubliche Geschichten.
    Mein Fazit:
    Den Leser erwartet ein packender, fesselnder Kriminalroman. Der Autor hat mit viel Charme bereits auf dem Cover die Atmosphäre in den kleinen französischen Dörfern eingefangen und so die Charaktere lebendig wirken zu lassen.
    Kommissare Georges Dupin befindet sich auf einem Seminar in Saint Malo.
    Bei einem Besuch der Markthallen, wird er Zeuge eines Mordes. Er lässt alles stehen und liegen, versucht dem Opfer noch zu helfen und nimmt die Verfolgung der Flüchtigen auf. Sein Instinkt ist geweckt... Aber es ist nicht seine Ermittlung, er ist nur dort zu Gast. Die Lage spitzt sich dramatisch zu und alle Kommissare werden in die Ermittlungen integriert.
    Dupin redet mit vielen Verdächtigen und plötzlich ist er in einer fiebrigen Stimmung. Hat er den Schlüssel für die Morde gefunden? Der erzählt von seiner Theorie und dann überschlagen sich die Ereignisse...

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    janein
  • 5 Sterne

    Bücher in meiner Hand, 18.06.2020

    Als eBook bewertet

    Seine schlimmsten Befürchtungen sind eingetroffen - Dupin muss mit zwei anderen Kommissaren unter genauer Aufsicht der Präfekten am anderen Ende der Bretagne ermitteln.

    Dupin sollte eigentlich an einer Weiterbildung in Saint-Malo teilnehmen, doch bei seinem mittäglichen Marktbesuch wird eine Frau erstochen, die Täterin flüchtet, aber sie ist bekannt. Es ist die Schwester des Opfers und auch wenn die beiden miteinander konkurrenzierten, fehlt das Mordmotiv. Die Täterin verweigert jegliche Aussage, das ist das eine, aber dass es nicht bei einem Mord bleibt, das verkompliziert die Sache ungemein.

    Die Kommissare ermitteln zu dritt, zu Dupins Erleichterung relativ autonom, aber es wird ein harter Fall für die drei. Sie kurven in der Gegend herum und so lernt man das Gebiet um Saint-Malo, besonders Cancale und Dinard, auch ein wenig kennen. Ebenso kommen die titelgebenden Spezialitäten der Gegend ins Spiel und auf den Tisch, kein Wunder, denn hier geht es um zwei Köchinnen und die Weiterbildung wird von gemeinsamen abendlichen Dinners gekrönt.

    Riwal und Kadeg agieren für einmal nur minim im Hintergrund, doch ihr Wissen und ihre Recherchen sind wie immer gefragt und sorgen für neue Anhaltspunkte.

    Dieser andere Blickwinkel macht den neunten Fall sehr interessant, so dass mich "Bretonische Spezialitäten" sehr gut unterhalten hat. Unweigerlich rätselt man mit. Macht sich Gedanken über ein mögliches Motiv und Täter, und fragt sich, ob die Kommissare eventuell etwas übersehen.

    Es ist einer der besten bretonischen Fälle, wenn man von einigen unterlassenen Nachforschungen/Fragen rund um den Tatort am Anfang absieht.

    Fazit: Dupin ermittelt ausserhalb seiner Komfortzone, aber ebenso erfolgreich wie immer.
    5 Punkte.

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    janein
  • 4 Sterne

    Bibliomarie, 18.06.2020 bei Jokers bewertet

    Als Buch bewertet

    Kommissar Georges Dupin wird zu einem Seminar verdonnert, das die polizeiliche Zusammenarbeit in den verschiedenen bretonischen Departments verbessern soll. Es wäre ein Ärgernis, wenn nicht die Schulung mit Besuchen von Spitzenrestaurants und Spezialitätenverkostungen aufgelockert wäre. Trotzdem findet Dupin noch Zeit den örtlichen Markt aufzusuchen um Käse zu auszuwählen, da wird er Augenzeuge am Mord einer jungen Frau. Er verfolgt die Täterin, doch sie entwischt ihm, trotz eines zwangsrequiriertem Autos.
    Die Tote war die Chefin eines Sternelokals, aber nicht nur deswegen beschliessen die Seminarleiter das Thema gleich in der Praxis zu testen. Drei Kommissare bilden das Brit-Team und sollen gemeinsam ermitteln. Für Einzelgänger Dupin keine schönen Aussichten, auch vermisst er sein heimatliches Team, obwohl Nolwenn auch per Telefon mit Rat zur Seite steht.
    Ein vertrackter Fall und Dupin auf fremdem Terrain, aber in gewohnter Form. Zwischen reichlich Petit Cafés und gemeinsamen Aktionen gibt es noch genügend Freiraum für seine Intuition. Neben der Krimihandlung, die fast in den Hintergrund gerät, spielt die Smaragdküste und vor allem die bretonische Küche eine führende Rolle. Der geneigte Leser darf sich mit Dupin an Köstlichkeiten erfreuen, in Kreationen der Spitzenküche und in die Welt der feinen Rumsorten eintauchen. Das machte immer schon den Charme der Dupin-Reihe aus. Trotzdem war es mir – auch wenn mir öfters der Mund wässrig gemacht wurde – zu viel.
    Der Fall selbst ist dramatisch und führt Dupin in die stolzen Familien von St.Malo, die ihren Ursprung bis auf die Korsaren zurückführen. Die Ermittlungen selbst schienen mir dabei etwas konfus, vielleicht weil Dupin sich nicht recht heimisch fühlte und sein gewohntes Bauchgefühl erst langsam auf Touren kam. Aber wie gewohnt eloquent geschrieben, mit reichlich Tempo und viel Liebe zur Landschaft, ist es ein unterhaltsamer Krimi und reines Lesevergnügen.
    Wiederum ein Buch, dass Lust auf die Bretagne macht und mit der Karte in der Umschlagklappe gleich zur Reiseplanung verführt.

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    janein
  • 4 Sterne

    leseratte1310, 21.06.2020 bei Jokers bewertet

    Als Buch bewertet

    Natürlich kenne ich Georges Dupin, den einzelgängerischen Commissaire aus Paris, den es in die Bretagne verschlagen hat, allerdings nur aus den Fernsehfilmen. Dies ist also mein erstes Buch aus der Reihe, die inzwischen neun Bände umfasst.
    Dupin wurde verpflichtet, ein Seminar in Saint Malo zu besuchen, bei dem es um die engere Zusammenarbeit zwischen den bretonischen Départements geht. Solche Veranstaltungen sind so gar nicht seine Sache, aber zum Glück gibt es ja ein ansprechendes Rahmenprogramm. So schlendert er durch die Markthallen des Ortes, als er Augenzeuge eines Mordes wird. Doch die Täterin kann fliehen. Die Präfekten entscheiden, dass die Kommissare gemeinsam ermitteln sollen. Es ist schnell klar, wer die Täterin ist. Sie ist die Schwester des Opfers. Die beiden Frauen waren in der Gegend bekannte Küchenchefinnen, die miteinander konkurrierten. Nachdem sie gefasst wurde, schweigt sie beharrlich. Es bleibt nicht bei dem einen Mord.
    In „Bretonische Spezialitäten“ muss es natürlich ums Essen gehen, aber es geht halt auch um Mord. Bei den Ermittlungen können wir Dupin begleiten und lernen so die Gegend um Saint Malo kennen. Dupin und die Kollegen aus den anderen Départements, Kommissarin Huppert und Kommissar Nedellec, ermitteln gemeinsam und Dupins Kollegen Riwal und Kadeg können nur aus der Ferne mit einigen Recherchen unterstützen. Leider ergibt sich kein schlüssiges Motiv. Der Fall ist schwierig und die alteingesessenen Familien von Saint Malo behalten ihre Geheimnisse natürliche gerne für sich. Doch am Ende ist das “Brit-Team” erfolgreich und die Lösung ist überraschend.
    Ein spannender Krimi mit viel bretonischer Atmosphäre. Mir gefällt Dupin auch im Buch.

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    janein
  • 4 Sterne

    leseratte1310, 21.06.2020

    Als eBook bewertet

    Natürlich kenne ich Georges Dupin, den einzelgängerischen Commissaire aus Paris, den es in die Bretagne verschlagen hat, allerdings nur aus den Fernsehfilmen. Dies ist also mein erstes Buch aus der Reihe, die inzwischen neun Bände umfasst.
    Dupin wurde verpflichtet, ein Seminar in Saint Malo zu besuchen, bei dem es um die engere Zusammenarbeit zwischen den bretonischen Départements geht. Solche Veranstaltungen sind so gar nicht seine Sache, aber zum Glück gibt es ja ein ansprechendes Rahmenprogramm. So schlendert er durch die Markthallen des Ortes, als er Augenzeuge eines Mordes wird. Doch die Täterin kann fliehen. Die Präfekten entscheiden, dass die Kommissare gemeinsam ermitteln sollen. Es ist schnell klar, wer die Täterin ist. Sie ist die Schwester des Opfers. Die beiden Frauen waren in der Gegend bekannte Küchenchefinnen, die miteinander konkurrierten. Nachdem sie gefasst wurde, schweigt sie beharrlich. Es bleibt nicht bei dem einen Mord.
    In „Bretonische Spezialitäten“ muss es natürlich ums Essen gehen, aber es geht halt auch um Mord. Bei den Ermittlungen können wir Dupin begleiten und lernen so die Gegend um Saint Malo kennen. Dupin und die Kollegen aus den anderen Départements, Kommissarin Huppert und Kommissar Nedellec, ermitteln gemeinsam und Dupins Kollegen Riwal und Kadeg können nur aus der Ferne mit einigen Recherchen unterstützen. Leider ergibt sich kein schlüssiges Motiv. Der Fall ist schwierig und die alteingesessenen Familien von Saint Malo behalten ihre Geheimnisse natürliche gerne für sich. Doch am Ende ist das “Brit-Team” erfolgreich und die Lösung ist überraschend.
    Ein spannender Krimi mit viel bretonischer Atmosphäre. Mir gefällt Dupin auch im Buch.

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    janein
  • 4 Sterne

    fredhel, 10.07.2020 bei Jokers bewertet

    Als Buch bewertet

    In Saint-Malo sitzt Kommissar Dupin lustlos mit seinem Chef in einem Seminar. Der einzige Lichtblick sind die opulenten Abendessen in diversen Feinschmeckerlokalen. Dupin beobachtet den Mord an einer der Spitzenköchinnen. Schnell wird die Aufklärung zur Chefsache aller Seminarteilnehmer.
    Täterin und Opfer waren Schwestern, die zu erbitterten Konkurrentinnen in Saint-Malos Gourmetszene geworden sind. Obwohl jede ein anderes Spezialgebiet besetzte, gönnten sie einander nichts und versuchten, sich gegenseitig zu vernichten. Doch auch wenn das Mordmotiv so offenkundig auf der Hand liegt, bereitet es dem Seminarteam Schwierigkeiten, hinter den Modus Operandi zu kommen, als weitere Personen aus dem engen Umfeld des Opfers getötet werden.
    Natürlich bringt Dupin in gewohnter Manier den Fall glänzend zum Abschluss, aber zuvor lässt der Autor seine Leserschaft noch ausgiebig an lukullischen Genüssen teilhaben. Leider, leider nur literarisch. Auch die Beschreibung von Land und Leuten ist so authentisch, dass man sich in die Bretagne versetzt fühlt. Ich persönlich habe die Atmosphäre sehr genossen, fast noch mehr als die Spurensuche.

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    janein
  • 5 Sterne

    Engelbert K., 01.07.2020

    Als eBook bewertet

    Danke für die schönen Stunden,beim lesen dieses Buches. Spannend, identische Beschreibung der Örtlichkeit und Situation am Tatort. Freue mich schon auf das nächste Buch. Empfehlenswert wie immer!

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    janein
  • 5 Sterne

    Klothilde W., 07.07.2020

    Als Buch bewertet

    Die Bücher zu Kommisar Dupin können vorzeitig bestellt werden.
    Als ausgesprochener Bretagne-Fan finde ich die hervorragende Beschreibung der jeweiligen (Tat-)Orte spannend.

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    janein
  • 5 Sterne

    Renate S., 09.07.2020

    Als Buch bewertet

    wie immer phantastisch, man würde am liebsten sofort losfahren und die Bretagne besuchen, die Strände und schlemmen gehen!

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    janein
  • 4 Sterne

    Yvonne E., 02.07.2020

    Als Buch bewertet

    Sehr spannender Krimiroman, es lohnt sich ihn zu lesen!

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    janein