Fotografinnen-Saga: Die Fotografin - Am Anfang des Weges (Hörbuch-Download)

Petra Durst-Benning

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Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch die Liebe … Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Es ist das Jahr 1911, und während andere Frauen...

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    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 04.10.2018

    Fotografin aus Leidenschaft

    „Tradition sind etwas Schönes, aber sie sollten nicht zum Gefängnis werden.“
    An ihrem 26. Geburtstag bekommt Mimi Reventlow ein Antrag von ihrem Freund – endlich, denn 1905 zählt sie damit schon als alte Jungfer. Trotzdem lehnt sie diesen zum Erstaunen Aller ab. Mimi will mehr vom Leben, nicht bloss Pfarrersgattin, Hausfrau und Mutter sein. Sie träumt davon, genau wie ihr Onkel Josef als Wanderfotograf(in) zu arbeiten. Und sie hat Glück, ihre Eltern unterstützen sie, geben ihr das Geld, welches als Mitgift geplant war, als Startkapital. Der Anfang ist schwer, einen weiblichen Wanderfotografen hat man bis dato nicht gesehen, doch Mimi boxt sich durch und 6 Jahre später hat sie sich einen Namen gemacht. Ihre Fotos sind anders, modern, nicht so statisch wie es bisher üblich war. Da erkrankt ihr Onkel schwer und Mimi reist nach Laichingen auf die Schwäbische Alb, um sich um ihn zu kümmern. Der Ort ist erschreckend rückständig. Die Einwohner leben von den grossen Webereien, sind komplett von ihnen abhängig. Die Männer als Weber, die Frauen als Stickerinnen. Aber auch hier gibt es Menschen mit Träumen, erfährt Mimi bald. Vor allem die jungen Leute wollen raus in die Welt und nicht tagein tagaus das gleiche eintönige, schwere Leben am Rande des Existenzminimums führen.

    Mimi ist eine starke, unabhängige und vor allem mutige Frau, die ihrer Zeit voraus ist. Kaum eine Andere hätte eine sichere Ehe wegen eines Berufs abgelehnt. Auch ihr schwieriger Start schreckt sie nicht ab. Ausserdem klingt mehr als einmal durch, dass sie einsam ist und einen Gefährten vermisst – aber eben einen auf der gleichen Ebene und keinen Mann, der sie unterbuttert. Durch die Pflege ihres Onkels ändert sich ihr Leben nochmals drastisch. So fortschrittlich und modern sie auch ist, die Familie ist ihr heilig und wer Hilfe braucht, wird unterstützt.

    Das ganze Gegenteil von ihr ist die Laichingerin Evelyne, mit der ich gar nicht warm wurde. Sie stammt eigentlich aus einer gutsituierten Chemnitzer Fabrikantenfamilie und ist vor Jahren blauäugig mit ihrem jetzigen Mann durchgebrannt, einem einfachen Weber. Statt ihr Schicksal in die Hand zu nehmen oder sich damit anzufreunden, jammert sie dauernd, trauert ihrem alten Leben hinterher und macht ihrem Mann indirekte Vorwürfe. Durch Mimis Auftauchen wird das noch schlimmer – da ist jetzt eine Frau die so lebt, wie sie früher. Ich fürchte, in der bereits angekündigten Fortsetzung wird sie noch ein echtes Problem für Mimi.

    Meine liebsten „Nebendarsteller“ waren die beiden Jugendlichen Anton und Alexander. Alexander ist ein sehr begabter Zeichner, ordnet sich aber seinem Vater und der Tradition unter. Anton ist das ganze Gegenteil. Als Sohn des Gastwirtes steht er zwar etwas besser da, aber die Unterschiede zwischen arm und reich und die Unterdrückung der Weber und ihrer Familien stören ihn extrem. Er sprüht vor Ideen und wenn er eine Chance sieht, ergreift sie auch. Ich denke, aus ihm wird mal was Grosses.

    Sehr geschickt hat Patra-Durst-Benning auch Informationen zur Lebens- und Arbeitsweise der Fotografen, Weber und Fabrikbesitzer zu dieser Zeit in der Geschichte einfliessen lassen. Es wurde nie langweilig oder weitschweifig.

    Mit der Sprecherin Svenja Pages hatte ich zu Beginn des Hörbuches zwar kleine Probleme – manche Betonungen der Sätze waren etwas ungewöhnlich – aber zum Glück hat sich das recht schnell gegeben.

    Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Mimi weitergeht!

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    janein

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