Weder geschüttelt noch gerührt, Timm Kruse

Weder geschüttelt noch gerührt (eBook / ePub)

Mein Jahr ohne Alkohol – Ein Selbstversuch

Timm Kruse

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Es beginnt mit einem simplen Fragenbogen an Karneval: Timm und ein Freund gehen ihn aus Spass durch und erzielen das Ergebnis "Schädlicher Alkoholkonsum". In Feierlaune, vorgeglüht und bekifft, lachen sie die Erkenntnis einfach weg. In den...

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    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jennifer H., 22.07.2018

    Als Buch bewertet

    Timm Kruse (*1970) ist es leid, durch seinen unkontrollierten Alkoholkonsum ständig Filmrisse inklusive Angstattacken und Grössenwahngedanken erleben zu müssen und dadurch immer die falschen Frauen und Freunde kennen zu lernen. Als Medienschaffender ist es aber alles andere als leicht, dem Alkohol zu widerstehen, wenn monatlich mehrere Empfänge, Partys etc. anstehen und man selbst nicht als Langweiler und Spielverderber dastehen möchte. Kurzum, es gehört dort zum guten Ton sich auch einmal etwas zu gönnen, Alkohol und andere Drogen eingeschlossen. Und Kruses Bilanz liest sich erschütternd: "Grob geschätzt, habe [er] mehr als 100 Badewannen voll Bier getrunken, 300 Waschbecken Wein, 70 Kühlschränke Sekt, acht Kellerregale Rum, Whiskey, Schnaps und was es sonst noch an Hochprozentigen gibt." (S. 16)


    Der Versuch, ein Jahr ohne Alkohol zu leben, ist für Timm Kruse anfangs noch eine Art Spielerei, wird aber mit der Zeit zum Selbstläuterungsprozess. Wenn er nun bloss ein Wasser oder eine Cola bestellt, gilt er schnell als ausserirdisch und wird von den meisten Kollegen und Freunden schief angesehen. Doch durch Disziplin, Sport (Yoga) und Selbsthilfegruppen (Anonyme Alkoholiker) wie -ratgebern (Allen-Carr-Methode) schafft er es, dem Alkohol Adieu zu sagen, auch weil er neue Freunde und eine Partnerin findet, die keinen oder nur wenig Alkohol konsumieren. Indem sich Kruse intensiv mit sich selbst, seinem bisherigen schädlichen Trinkverhalten und wissenschaftlichen Studien auseinandersetzt, wandelt er sich derart radikal, dass "Psyche und Physis auf einem besseren Stand als mit Anfang zwanzig [sind]." (S. 147)

    An dem 160-seitigen Erfahrungsbericht hat mir vor allem Kruses schonungslos offene Herangehensweise sowie Schreibe gefallen, die nichts verheimlicht, sondern sich ehrlich mit Schwächen, Fehlern etc. beschäftigt. Auch die angeführten statistischen wie historischen Berichte zum Thema "Alkoholismus" wurden prägnant und damit spannend ausgewertet. Schockiert und nachdenklich gestimmt hat mich vor allem der Fakt, dass mindestens 90 Prozent der Erwachsenen in Deutschland Alkohol trinken und dies damit der nachfolgenden Generation als unbedenkliches Verhalten vorleben.

    FAZIT
    Ein authentisch-spannender Selbstversuch, der geglückt ist und anderen "Problemtrinkern" bzw. Co-Abhängigen ein Beispiel sein kann.

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    janein

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