Vorstadtgeflüster (eBook / ePub)

Abbi Waxman

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Ein ganz normales Wohnviertel - wer hinter die Kulissen schaut, ist selber Schuld.

Vier Familien sind Freunde und Nachbarn in einem Vorort von Los Angeles. Frances, die gute Seele der Strasse, Hausfrau und Mutter, fährt morgens alle Kinder der...

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Kommentare zu "Vorstadtgeflüster"

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  • 3 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 25.11.2018

    Als Buch bewertet

    The Desperate Houswifes meets Sex and the City
    Frances Bloom ist die einzige Hausfrau in ihrer Strasse in einem Vorort von LA, also fährt sie morgens neben ihren eigenen Kindern auch die der Nachbarn in die Schule bzw. Kita. Eines Morgens vergisst eines der Mädchen ihre Bastelsachen und da der Druck auf die Kinder sehr hoch ist, fährt Frances zurück um diese zu holen – dabei überrascht sie deren Mutter Anne beim Sex mit einem fremden Mann. Frances Welt bricht zusammen, trotzdem hält sie dicht, um die Kleinstadtidylle nicht zu gefährden. Doch Annes Mann Charlie entdeckt die Affäre wenig später trotzdem und wirft sie raus.

    Frances und ihr Mann Michael führen eine eingefahrene, aber immer noch glückliche Beziehung. Sie hat durch ihre 3 Kinder 15 kg zugenommen, aber das stört beide nicht. Sex haben sie eh nur noch alle halben Jahre. Frances tröstet sich mit Essen über ihre Probleme hinweg. Vor allem ihre pubertäre Tochter Ava treibt sie oft in den nächsten Kalorienexzess. Ausserdem kann sie kein Hilfeersuchen ablehnen und lässt sich von ihren Nachbarn zu sehr vereinnahmen.
    Anne und Charlie führen nach aussen eine Bilderbuchehe. Ihr Mann betet sie immer noch an. Dass ausgerechnet sie fremd geht, versteht in der Strasse niemand. Charlie wirft sie sofort raus und verbietet ihr auch den Kontakt mit den Kindern, erst die Schuldirektorin und die Nachbarn machen ihm klar, dass er seine Kinder damit mind. genau so bestraft wie seine Frau. Die verstehen nämlich nicht, warum Daddy Mummy nicht verzeiht, wie er es ihnen immer wieder predigt. Charlie ist extrem aggressiv und wirft Michael vor, sich mit seiner „fetten Frau“ nur zu begnügen.
    Zu dem Grüppchen gehört ausserdem das lesbische Ehepaar Iris und Sara mit ihrem Sohn. Sara ist eine erfolgreiche Schauspielerin und geniesst das Leben, während Iris nicht weiss wie sie ihr klar machen soll, dass sie noch ein zweites Kind will.
    Und dann ist da noch Bill mit seinem Sohn – seine Frau verschwand vor einigen Monaten plötzlich. Sie skypen nur unregelmässig, da sie angeblich in einem anderen Land dreht – doch die Nachbarn zerfetzen sich natürlich auch hierüber die Mäuler.

    Letztes Jahr habe ich „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxman gelesen – das Buch hatte mich sehr überrascht, es war amüsant und trotzdem berührend. Die Hauptperson dort war Lilian, welche hier als Frances beste Freundin wieder auftaucht.
    „Vorstadtgeflüster“ hatte ich mir ähnlich vorgestellt und wurde leider etwas enttäuscht. Abbi Waxmann schreibt sehr direkt über Sex, was ok ist, allerdings fand ich die Formulierungen zum Teil zu vulgär und plakativ. Sie schreibt über Paare in der Krise, deren (verlorenen) Träume und Erwartungen, über die täglichen Anforderungen des Alltags. Dazu kommen philosophische Betrachtungen zur Eltern-Kind-Beziehung und wie sich die Sicht der Kinder auf ihre Eltern ändert – das war zum Teil recht ermüdend, weil es sich oft wiederholt hat. Sehr gefallen haben mir allerdings die schlauen Kinderfragen, welche die Erwachsenen zum Nachdenken brachten und ihnen ihre Aussenwirkung verdeutlicht haben.

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    janein
  • 3 Sterne

    HanneK., 09.12.2018

    Als Buch bewertet

    Angesprochen vom Titel, Cover und dem Klappentext reizte es mich, das Buch von Abbi Waxman zu lesen. Es schien einen Touch von "Desperate Housewife" zu haben☺
    Handlungsort ist ein Vorort von Los Angeles. In diesem leben vier Familien, die alle irgendwie miteinander befreundet waren. Wer also sind diese Familien?
    Da ist die Familie Blooms, Michael und Frances mit ihren drei Kindern. Wobei Ava, die 14jährige, sich gerade in einem absoluten Ausnahmezustand befindet, Pupertät nennt man das. Frances war nicht berufstätig und der Chauffeur für alle Kinder der Familien. Schule und Kindergarten.
    Die Porters, das sind Charlie und Anne mit zwei Kindern. Ein scheinbar glückliches Paar, doch das Bild wird an einem Tag zerstört. Frances, die etwas für Annes Kind aus dem Haus holen will, erwischt Anne mit ihrem Lover.
    Die Hortons, das ist Bill und der vierjährige Lucas. Seine Mom Julie wohnte derzeit nicht bei ihnen.
    Die Carter-Gillespies, zwei Frauen mit ihrem Sohn Wyatt. Anscheinend glücklich, doch Iris ist nicht ausgelastet und wünscht sich noch ein zweites Kind. Während Sara als erfolgreiche Schauspielerin mehr das Privatleben ohne jegliches Windelwechseln geniessen möchte.

    Von der Inhaltsangabe hatte mich wie schon gesagt, das Buch angesprochen, doch leider bin ich mit den Protagonisten nicht warm geworden. Besser gesagt, auch wenn es vom Schreibstil gepasst hat, ist der Funke nicht übergesprungen. Es mag sein, dass sich die Autorin mit den Charakteren als auch den Dialogen grosse Mühe gegeben hat, aber ich konnte mich so gut wie nicht damit anfreunden. Die Personen waren mir teils doch unsympathisch und irgendwie steckte in allem das Chaos. Es gab etliche Reaktionen, die für mich nicht nachvollziehbar waren. Eine seichte Unterhaltung, eine Geschichte, sie so vor sich hinplätschert. Stellenweise hatte es sich so gezogen, dass ich es abbrechen wollte.
    Also insgesamt ein Roman, den man lesen kann, mich aber nicht überzeugen konnte. Ich habe tapfer durchgehalten. Denn irgendwie hatte die Geschichte ihren eigenen Humor☺

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    janein

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