Totenstille (eBook / ePub)

Denn das wahre Böse ist lautlos. Kriminalroman
 
 
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Als die junge Journalistin Tuva Moodyson in das nordschwedische Gavrik zieht, erschüttert ein grausamer Mord die Kleinstadt. Die Tat trägt die Handschrift des Medusa-Killers, der vor zwanzig Jahren sein Unwesen trieb und nie gefasst wurde. Tuva weiss, dass...
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Als die junge Journalistin Tuva Moodyson in das nordschwedische Gavrik zieht, erschüttert ein grausamer Mord die Kleinstadt. Die Tat trägt die Handschrift des Medusa-Killers, der vor zwanzig Jahren sein Unwesen trieb und nie gefasst wurde. Tuva weiss, dass...

Kommentare zu "Totenstille"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    Sigrid C., 13.11.2019

    Als Buch bewertet

    Der Autor Will Dean hat mir eine besondere Freude gemacht.
    In seinem Krimi, der im wilden, elchreichen, nebel-und regenreichen Värmland angesiedelt ist, ermittelt nicht in erster Linie die Polizei, die natürlich auch ihrer Plicht nachkommt, aber erzählt wird alles aus der Sicht der tauben Tuva Moodison, die für die örtliche Zeitung in der Stadt Gavrik arbeitet, recherchiert und dort lebt, weil ihre Mutter in der nahegelegenen Stadt Karlstad in einer Einrichtung für kranke, alte Menschen lebt und nicht mehr viel Zeit dazu hat.
    Tuva will in ihrer Nähe sein.
    Die Morde, die aktuell im Utgard-Wald geschehen, haben laut Polizei nichts mit den Medusa-Morden aus früheren Jahren zu tun, aber die Verdächtigen sind wieder die selben Leute.
    Tuva berichtet in der Zeitung darüber und sucht sich in Eigenregie ihre Fakten zusammen, was auf einen gewissen Widerstand seitens der Einwohner und der Offiziellen der Stadt hervorruft.
    Tuva ist lesbisch, was aber eigentlich keine Rolle spielt.
    Sie hat aber ausser ihren Hörgeräten, die sie zum Nachdenken und bei Regen herausnimmt, keine akkustische Verbindung zu ihrer Umwelt, was ein gewisses Handikap ist.
    Der gesamte Roman ist gut geschrieben, mit logischen Abläufen und vielen Überraschungen, vor allem aber mit der Beschreibung der teils schrägen, immer aber skurillen Bewohner des Ortes Mossen, wo die Morde geschahen. Eigentlich ist jede/r verdächtig.
    Beeindruckend auch die Vermittlung, wie tief und wild dieser Utgard-Wald ist, wenn man keine Handy-Verbindung hat und von einem Elch angegriffen wird, oder schlicht und einfach ein Stromausfall alles lahmlegt.
    Absolute Leseempfehlung mit 5 Sternen

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    janein
  • 4 Sterne

    Lilofee, 13.11.2019

    Als Buch bewertet

    Einleitung:

    Die junge Journalistin Tuva Moodyson zieht in das kleine nordschwedische Gavrik.
    Dort erschüttert ein grausamer Mord die Kleinstadt.
    Tuva begreift sehr schnell das diese Story ihre grosse Chance sein kann.
    Sie ist eigentlich nur wegen ihrer todkranken Mutter hier, die in einem Hospiz liegt.
    Tuvas Traum ist aber für eine grosse Zeitung zu schreiben. Z.b.in London oder Stockholm.
    Tuva hat zwei grosse zwei Handicaps:
    Sie ist gehörlos und sie hat grosse Ängste was den Wald betrifft.
    Ihre Schwächen könnten ihr leicht zum Verhängnis werden.

    Meine Meinung:

    Das schöne Cover verspricht nicht zu viel. Die sumpfige, einsame Ödnis Värmlands,
    Raureif auf den Wiesen, das Böse ist greifbar.
    Das dort seit langem ein Mörder sein Unwesen treibt, gut vorstellbar.
    Gleich am Anfang geht es sehr spannend los und ohne Umschweife ist man mitten drin im Geschehen.
    Will Dean hat eine besondere Ermittlerin erschaffen.
    Eine Journalistin mit zwei Handicaps: Sie ist gehörlos und fürchtet sich vor dem Wald.
    Überhaupt der Wald und die Umgebung. Die Beschreibung der Orte und Menschen in dieser einsamen Gegend. Alles ist so gut beschrieben das ich mich mitten drin und dazugehörig fühlte. Vor allem, wenn Tuva im Wald war, in diesem dunklen Wald und das ohne gross etwas zu hören.
    Der Autor spielt geschickt mit den Ängsten. Ein Mörder treibt sein Unwesen in dieser einsamen, dunklen Gegend. Bereits vor 20 Jahren gab es genau in diesem Wald tote.
    Ein Mörder mitten in der Gesellschaft. Um ihn zu finden, muss Tuva bis an ihre Grenzen gehen.
    Die Charaktere sind bis in die Nebenrollen stark besetzt und sehr gut beschrieben.
    Tuva mit ihrer Taubheit, ihren Problemen mit dem Hörgerät. Auch ihre innere Zerrissenheit.
    Der Wille den Mord aufzuklären. Einerseits um eine gute Story zu machen und andererseits um dieser Gegend zu entkommen. Zurück nach London wo sie vorher lebte oder einfach nur weg aus dieser gottverlassenen Gegend. Dann ist da auch noch ihre Mutter die Todkrank im Hospiz liegt.
    Aber auch die anderen wunderbaren Figuren. So schrullig, undurchsichtig und dann auch teilweise so gestört.
    Der Schreibstil ist fliessend aber auch sehr detailliert.
    Dadurch wird alles sehr intensiv und besonders realistisch.
    Das hat teilweise aber etwas die Spannung genommen.
    Der Autor verliert sich manchmal zu sehr in Nebensächlichkeiten.
    Trotzdem gab es, bis zum Schluss einen Spannungsbogen der am Ende wieder richtig anstieg.

    Fazit:
    Ein guter schwedischer Krimi, atmosphärisch dicht und sehr authentisch.
    Gleich am Anfang, die Begegnung mit dem Elch ist so gelungen. Man merkt ganz genau Will Dean weiss, wovon er schreibt. Diese Stimmung dort oben in Värmland, die Menschen in ihren sehr einsam gelegenen Häusern und vor allem die dunklen Wälder sind so gut typisiert.
    Genauso ist es dort. Auch wer nie dort war, kann sich sehr gut in Tuvar reinversetzen, mitfühlen.
    Ein Fall der zum mitraten animiert, aber die Puzzlestücke leider nicht ganz miteinander verbindet.
    Es bleiben leider doch einige Fragen offen. Was zum Beispiel ist damals in London passiert?
    Warum hat Tuva solche Angst vor dem Wald? Das Thema ist der rote Faden im Buch und der wird am Ende nicht verknüpft.
    Ein Krimi zum mit raten, der durch seine Authentizität überzeugt.

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    janein
  • 5 Sterne

    Michaela W., 16.11.2019

    Als Buch bewertet

    Die junge Jounalistin Tuva Moodyson ist in die nordschwedische Kleinstadt Gavrik gezogen um in der Nähe ihrer totkranken Mutter zu sein die in einem Hospiz in der Nähe ist.Tuvas Traum ist es für eine grosse Zeitung zu schreiben.Sie ist gehörlos und schreibt über alles und jedem in der Stadt.Dann geschied ein Mord,der an die Morde vor 20 Jahren erinnert-der Medusa-Killer wurde nie gefasst.Ein Toter wird im Wald gefunden und Tuva sieht ihre grosse Chance.Sie beginnt zu recherchieren,was für Tuva nicht einfach ist den neben ihrer Gehörlosigkeit,hat sie auch Angst vor dem Wald....

    Der Autor Will Dean hat einen sehr guten Schreibstil,der einen gleich gefangen nimmt-er beschreibt alles sehr genau,die Stadt,die Charaktere.Die skurill,schrullig und undurchsichtig sind.Ich bin an Tuvas Seite durch den Wald geschlichen,habe mich in manche Gefahr mit ihr begeben.Besonders gelungen finde ich am Anfang des Buches die Szene mit dem Elch.Puh,das zusammen Treffen hat mir richtig Gänsehaut beschert.Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich gebe 5 Sterne.

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    janein

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