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Ohrfeige (ePub)

 
 
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Ein Flüchtling betritt die Ausländerbehörde, um ein letztes Mal seine zuständige Sachbearbeiterin aufzusuchen. Er ist wütend und hat nur einen Wunsch: dass ihm endlich jemand zuhört. Als Karim drei Jahre zuvor von der Ladefläche eines Transporters ins Freie...
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Kommentar zu "Ohrfeige"
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    34 von 44 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Verena W., 23.04.2016

    Als Buch bewertet

    „Ich habe keine Wahl, obwohl dieser Planet riesig ist. In Bagdad konnte ich nicht bleiben, in Deutschland darf ich nicht bleiben.“
    So lautet das Fazit, das der junge irakische Flüchtling Karim Mensy nach seinem drei Jahre und vier Monate währenden Aufenthalt in Deutschland zieht. Für Flüchtlinge scheint es keinen Platz für ein zufrieden stellendes, selbstbestimmtes Leben zu geben.
    Sachlich, in deutlichen Worten lässt der Autor seinen Protagonisten persönlich von seinem Schicksal erzählen. Sein unkomplizierter, ungekünstelter Stil hilft dabei, leicht in die Geschichte hinein zu finden und flüssig zu verfolgen. Sehr bildhaft schildert Karim, wie er in Bayern strandet, obwohl sein eigentliches Ziel Paris war. Er erzählt seiner Sachbearbeiterin von der Ausländerbehörde Frau Schulz, die sozusagen stellvertretend den Platz des Lesers einnimmt, von den vielen Ortswechseln in immer wieder andere Lager und den Problemen, denen er als Flüchtling gegenübersteht.
    Hautnah erlebt der Leser mit, welcher Art die Schwierigkeiten sind, die Karim im Alltag bewältigen muss: Geldmangel, starre Gesetze, die Bürokratie, den Papierkrieg, der nur mit einem Dolmetscher zu bewältigen ist. Der Flüchtling selbst wird selten als Mitmensch angesehen, sondern als ein Problem, das gelöst werden muss.
    Und immer wieder Warten. Denn die Probleme drehen sich im Kreis: Mit dem Geld, das er vom Sozialamt erhält, kann er keinen Deutschkurs bezahlen; Ohne Deutschkenntnisse gibt es für den Abiturienten, der gern studieren möchte, keine vernünftige Arbeit; Einen bezahlten Deutschkurs bekommt er aber erst bewilligt, wenn er ein Jahr im Land gelebt hat - vorausgesetzt, sein Asylgesuch ist anerkannt. Als es nach drei Jahren schliesslich so scheint, als könne er endlich beginnen, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen, wird Iraks Diktator Saddam gestürzt und Karims Fluchtursache nichtig, er soll zurück in den Irak…
    Abbas Khider greift das immer wieder aktuelle Problem der Flüchtlingspolitik auf - diesmal aus der Sicht eines Betroffenen.

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