Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe: 11 Frida Kahlo und die Farben des Lebens (eBook / ePub)

Roman

Caroline Bernard

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"Ich bin eine Revolution!" Frida Kahlo.

Mexiko, 1925: Frida will Ärztin werden, ein Unfall macht dies zunichte. Dann verliebt sie sich in das Malergenie Diego Rivera. Mit ihm taucht sie in die Welt der Kunst ein, er ermutigt sie in ihrem...

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Kommentare zu "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe: 11 Frida Kahlo und die Farben des Lebens"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 15.10.2019

    Als Buch bewertet

    Der Elefant und die Taube

    Frida studiert Medizin, als sich bei einem Busunfall eine Stahlstange durch ihr Becken und ihren Rücken bohrt. Danach ist sie 2 Jahre ans Bett gefesselt, fast unbeweglich durch ein Gipskorsett. Um es zu verschönern, bemalt sie es mit bunten Blüten und Schmetterlingen. „Wozu brauche ich Füsse, wenn ich Flügel habe, um zu fliegen?“ (S. 32) Sie entdeckt, dass sie den Schmerz und die körperlichen Beeinträchtigungen mit ihren Bildern verarbeiten kann, dass sie ihr eine neue Art der Freiheit schenken.
    Als sie endlich wieder aufstehen und auf Partys gehen kann, lernt sie Diego Rievra kennen. Er ist 20 Jahre älter als sie, ein grosser, stattlicher Mann und damals schon ein berühmter Maler. Frida ist das genaue Gegenteil – der Elefant und die Taube, sagt ihre Mutter zu ihnen als Paar – aber sie fasziniert ihn. Sie kompensiert ihre körperlichen Gebrechen mit traditioneller mexikanischer Kleidung und ausgefallenem Schmuck. Er flirtet mit ihr: „Du bist wunderschön. Und mit einem Blick aus deinen dunklen, glänzenden Augen kannst Du die Welt aus den Angeln heben.“ (S. 61). Ihre Freunde warnen sie – er bindet sich nie lange an eine Frau. Trotzdem trifft sie ihn regelmässig und er verspricht ihr ein ganzes Leben: „Dich würde ich niemals verlassen, Friducha. Mit dir würde alles anders werden, neu. Du bist wie keine andere Frau. Ich will mit dir leben.“ (S. 87) Doch schon in den Flitterwochen erwischt sie ihn mit einer Anderen …

    Ich habe vor Jahren die Frida-Kahlo-Biografie von Hayden Herrera gelesen, bin damals aber mit Frida als Frau und Künstlerin nicht wirklich warm geworden. Darum war ich gespannt, wie sich ihr Caroline Bernard genähert hat und sie hat mich von der ersten Seite an fesseln können. Sie beschreibt Frida als sehr zarte, aber auch starke Frau, die sich nicht zum Opfer ihrer Krankheit machen lässt, auch wenn sie manchmal an ihrem Körper verzweifelt. „In meinen Bildern suche ich nach mir. Nach dem, was nach diesem verdammten Unfall von mir übriggeblieben ist.“ (S. 81)
    Die Autorin lässt ihre Leser an Fridas Schaffensprozessen teilhaben, man schaut ihr beim Malen über die Schulter und in ihren Kopf, lernt, sie und ihre Bilder, ihre Ausdrucksweise zu verstehen, das, was sie zu der Ausnahmekünstlerin machte, als die wir sie heute kennen. Auch sich selbst machte Frida durch ihre Kleidung und den für sie typischen blumengeschmückten Haarkranz zum Kunstwerk und inspirierte damit Andere.
    Sie beschreibt auch die schwierige Beziehung von Frida und Diego. Während sie auf eine monogame Ehe hoffte, braucht er den Kick seiner Affären, obwohl er Frida liebt – ihre Intelligenz, ihre Kreativität, ihre Stärke, ihren Kampfgeist (gegen die Schmerzen, die Einschränkungen ihres Körpers und äussere Einflüsse) und ihre tiefe Verwurzelung in der mexikanischen Kultur. Er unterstützt und fördert sie, wo er nur kann, verhilft ihr zu ihrem Durchbruch. Aber er mag es auch, wenn sich alles nur um ihn dreht. Der Spagat zwischen ihren eigenen und Diegos Bedürfnissen fällt ihr nicht immer leicht: „Das Leben ist leichter, wenn er nicht täglich um mich ist …“ (S. 218)

    Caroline Bernards biografischer Roman über Frida Kahlo ist sehr lebendig, emotional und mitreissend und zeigt deren beeindruckende Entwicklung zu einer grossartigen Künstlerin. „Die Malerei waren ihre Flügel, ihr Tanz, ihr Leben!“ (S. 153)

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge H., 13.09.2019

    Als Buch bewertet

    Gefühle in Bildern malen.
    Frida Kahlo und die Farben des Lebens ist ein neues Buch interessanter starker Frauen vom Aufbauverlag. Geschrieben von Caroline Bernard, ein Pseudonym von Tania Schlie.

    Hier stellt sie uns die mexikanische Malerin Frida Kahlo vor. Als sechsjährige erkrankte sie an der Kinderlähmung. 1925 wollte sie noch Ärztin werden, aber dann überlebt sie schwerverletzt einen Busunfall. Lange musste sie im Gipsbett liegen, da bringt ihr Vater ihr Leinwand und Farben. Als 17jährige malt sie ihr erstes Selbsttragend.
    Als sie wieder gesund ist befasst sie sich weiter mit dem Malen. Sie zeigt ihre Bilder dem Maler Diego Rivera, den sie später auch heiratet. Eine Weile lebt sie im Schatten ihres Mannes, aber dann zeigt sie was sie kann.
    Sie beschreibt ihre Gefühle in ihren Bildern.

    Die Autorin beschreibt die Lebensumstände und die Emotionen der Künstlerin liebevoll und real.
    Dieser Roman hat mich gut unterhalten.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jennifer H., 02.10.2019

    Als Buch bewertet

    INHALT
    In ihrem neuesten Roman beschäftigt sich Caroline Bernard mit der Lebens- und Leidensgeschichte der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907-1954). Mir war die Künstlerin vor der Lektüre vor allem durch ihre bunten naturalistischen Bilder und Kleider bekannt. Über Kahlos lebenslange Krankengeschichte wusste ich hingegen nicht viel. Es ist mehr als erstaunlich, dass sie trotz überstandener Polio, vielfachen Wirbelsäulenoperationen und Zehamputationen solch farbenprächtige Werke hervorbrachte. Bernard macht in ihrer Romanbiografie deutlich, dass gerade die Kunst sie vor Depressionen und Suizid bewahrt hat. Insofern transportiert jedes ihrer Gemälde ein Stück ihrer Lebensgeschichte. Die vielen Krankenhausaufenthalte stahlen Zeit, die sie versuchte auf exzessive Weise nachzuholen. Kahlos grosse Liebe - Diego Rivera - war ebenfalls Künstler, 20 Jahre älter und zudem ein Frauenheld. Nichtsdestotrotz waren beider Leben bis zum Schluss miteinander verbunden. Gemeinsam lebte man die Kunst und das Leben in vollen Zügen, stand sich gegenseitig Affären zu.

    MEINUNG
    Caroline Bernards Roman hat mich ab der ersten Zeile gefesselt. Meisterhaft fühlt sie sich in ihre Hauptfigur - Frida Kahlo - ein und lässt so den Leser am aussergewöhnlichen Leben der Künstlerin teilhaben. Man merkt wie viel Recherchearbeit in der Erzählung steckt, wenn auf Bildsujets, Originalbriefe uvm. eingegangen wird. Hinzu kommt die bildreiche, emotional aufgeladene Sprache der Autorin. Infolge werden Kahlos wechselhafte Seelenzustände realistisch dargeboten, ohne jemals kitschig zu wirken. Die Kämpfe mit sich und ihrer grosse Liebe Diego beherrschen die Story. Kunst und Liebe gehen hier eine hypnotische Melange ein. Alles in allem las sich die Romanbiografie sehr schnell und versorgte den Leser ganz nebenbei mit allerhand Hintergrundwissen.

    FAZIT
    Eine lesenswerte Lektüre mit Pageturnergarantie, die vor allem Frauen anrühren wird.

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    janein

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