Malcontenta, Felix Kucher

Malcontenta (eBook / ePub)

Roman

Felix Kucher

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Said, Bertie und Battista: drei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Said, der junge Graffitikünstler aus Koufra in Libyen, der 2012 die beschwerliche und ungewisse Flucht in eine bessere Zukunft in Europa antritt. Bertie...

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Kommentare zu "Malcontenta"

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  • 5 Sterne

    Gesine R., 28.09.2016

    Als Buch bewertet

    Koufra, 2012:
    Said ist ein junger Libyer, der sich als Automechaniker und Graffity-Künstler durchschlägt. Leider gehört er einer afrikanischen Minderheit an, auf die zunehmend Gewalt ausgeübt wird. Als eines Nachts in seiner Nähe eine Bombe hochgeht, beschliesst er, die gefährliche Flucht über das Mittelmeer zu riskieren.

    London, Paris, Venedig in den 1920-er Jahren:
    Albert "Bertie" Landsberg ist ein reicher, aber ungeliebter Sohn eines erfolgreichen jüdischen Bankiers. Er sucht seinen Weg inmitten der turbulenten Künstlerszene der "Roaring Twenties". Auf Druck seines Vaters hin investiert er in Kunst, doch sein grosser Traum ist es, ein einzelnes, grosses Projekt von bleibendem Wert zu erschaffen. Da trifft er kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkriegs auf die halb verfallene Villa Malcontenta, die zu seiner Obsession wird...

    Norditalien, 16. Jahrhundert:
    Battista ist ein lebenslustiger, talentierter Freskenmaler, der von Kirche zu Kirche zieht, um seine Kunst zu verfeinern und sich damit über Wasser zu halten.
    Eines Tages erhält er einen grossen Auftrag: die Innengestaltung der Villa Malcontenta, einem etwas protzigen Bauprojekt der Brüder Foscari, nahe Venedig. Endlich Battistas Durchbruch - oder sein Verhängnis?

    Felix Kucher wurde 1965 in Klagenfurt geboren. Nach seinem Studium der Philosophie, der Theologie und der Klassischen Philologien publizierte er in zahlreichen Fachzeitschriften.
    Er lebt in Klagenfurt als Qualitätsmanager, Lehrer und Weinbauer (was seine Vielseitigkeit untermauert!).

    Mit diesem Romandebut hat Felix Kucher mich wirklich total überzeugt. Als ich den Klappentext las, dachte ich: Aha, ein sehr ehrgeiziges Projekt - drei Zeitebenen miteinander zu verweben, und dann durch eine (mir bis dato völlig unbekannte) alte Villa zu verknüpfen - spannend! Doch Felix Kucher schafft all dies - und er erreicht, allen drei Männern eine eigene, glaubhafte Identität zu verleihen, so dass sie richtig lebendig erscheinen, mit all ihren Ecken und Kanten.

    Allen drei Hauptfiguren ist die Liebe zur Kunst gemeinsam, ebenso die Suche nach einem festen Platz im Leben. Für Bertie bedeutet die Villa "La Malcontenta" am ehesten so etwas wie eine Heimat, für Said könnte sie es vielleicht werden, und für Battista war es die erste grosse Chance, sich als Freskenmaler gegenüber Michelangelo zu behaupten.
    Ich wäre nach der Lektüre am liebsten sofort an all die beschriebenen Orte gereist, nach Paris und London (nach Koufra eher nicht), aber vor allem nach Malcontenta - Battistas Fresken müssen wirklich beeindruckend sein.
    Hoffentlich gibt es bald Neues von Felix Kucher!

    Fazit: ein wunderschönes, unterhaltsam und zugleich anspruchsvoll geschriebenes Buch, das viele interessante historische Details beinhaltet und das zugleich einen brandaktuellen Bezug hat.

    Ein richtig tolles Lesevergnügen für alle Fans von historischen Romanen - meine Lese-Empfehlung!!!

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke P., 21.10.2016

    Als Buch bewertet

    „Macontenta“ – dieses Wort war mir bisher unbekannt, ich kannte auch Bertie Landsberg nicht. Malcontenta ist ein Gebäude nahe Venedig und Bertie Landsberg ein Mann, 1889 geboren, den es wirklich gab. Im Buch geht es auch um einen Maler namens Battista im Mittelalter und den Flüchtling Said aus Lybien auf seiner Flucht, ein Schicksal aus der heutigen Zeit. Drei Zeitebenen, die sich im Buch immer wieder abwechseln. Was aber haben diese so verschiedenen Leute miteinander zu tun?

    Diese Frage hat sich mir beim Lesen immer wieder gestellt. Jede Geschichte für sich ist spannend. Da ist die Lebensgeschichte von Battista, einem Maler, der sich Zeit seines Lebens irgendwie über Wasser halten muss und Sehnsucht nach der grossen Kunst hat.

    Und Bertie Landsberg, der sich vorstellt, dass das Leben eine Kunstform sein müsse, die sich in der Art zu leben ausdrückt. Dafür findet er den Palazzo Malcontenta, den er nach dieser Lebensphilosophie einrichtet und belebt.

    Und da ist Said, der vor dem Krieg in Lybien flieht, auf Schlepper angewiesen ist und in Italien in die Illegalität rutscht. Unaufgeregt und wertfrei erzählt, aber umso erschütternder.

    Alle Erzählebenen sind spannend und gut gegeneinander abgegrenzt. Sie alle haben ein Ziel, dies wird allerdings erst am Ende des Buches klar.

    Ich habe das Lesen sehr genossen. Allen drei Personen bin ich nahe gekommen, ihr Schicksal hat mich bewegt und ich wollte wissen, wie es ihnen ergeht. Keine atemlose Spannung, aber ein steter, unaufgeregter und sehr klarer Erzählstil, der den Personen selbst sehr viel Raum lässt. Und so habe ich ganz nebenbei eine ganze Menge über Kunst und ihre Ausdrucksformen erfahren.

    Ein tolles Debüt – ich hoffe, da kommt noch mehr!

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    janein

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