Dreizehn (eBook / ePub)

Horror-Thriller

M. H. Steinmetz

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Detective Sergeant Ethan Ward vomNew Scotland Yard wird mit der Aufklärung einer Mordserie in London betraut. Ein mysteriöser Täter verstümmelt auf bizarre Weise arglose Opfer und überzieht ihre Haut mit winzigen Schnitten in Form uralter...

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  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silke G., 18.07.2018

    Eine nie dagewesene Mordserie erschüttert London. Nicht wegen der Vielzahl der Opfer, sondern wegen der ausgefeilten Brutalität. Schnell ist den Ermittlern um Detective Sergeant Ethan Ward vom New Scotland Yard klar, dass sie es hier mit etwas Altem, etwas ganz Altem zu tun haben. Als Beraterin wird ihm die Graphologin Natascha Horvat empfohlen, die sich auf altägyptischer Mythologie und gefährlichen Geisterbeschwörungen spezialisiert hat. Die Spur führt die beiden in die Courtsend Psychiatrie nach Foulness Island. Dorthin, wo das absolut Böse regiert.

    Cover und Klapptext verlockten mich zu dem Buch von M.H. Steinmetz. Ich liebe blutige Horrorthriller und freute mich sehr auf diesen. Der Autor vermischt gekonnt eine perfide Mordserie mit altägyptischer Mythologie. Natürlich bedient er sich der klassischen Elemente wie Geister, Flüche und die Urängste der Menschheit, setzt dies aber unter zu Hilfenahme von Stilelementen wie stürmisches Wetter und Versagen der Technik gekonnt in ein schauriges Licht. Mich fesselte das Buch schnell und ich liess mich gerne von Steinmetz in die Abgründe der menschlichen Psyche entführen. Auf der einen Seite wirkt die Atmosphäre weitläufig und frei, umtost von der grenzenlosen Weite des Meeres und dann wieder beklemmend und beengend, da es keinen Auswegen von der Insel gibt, erst recht keinen Weg aus der ummauerten Irrenanstalt.
    Eigentlich ist die Geschichte schnell erzählt: Eine Mordserie erschüttert London und der Spur führt in eine psychiatrische Anstalt, in der ein verrückter Wissenschaftler unaussprechliche Experimente ausführt, natürlich mit dem Ziel, alles besser zu machen. Ich finde, dass es Steinmetz gelungen ist, alle Ängste zusammen zu packen und daraus einen interessanten Thriller zu kreieren. Ohne Probleme konnte ich der Handlung folgen und mich von dieser mitreissen lassen.
    Interessant fand ich die beiden unterschiedlichen Erzählstränge. Mal im Hier und Jetzt, mal in der Vergangenheit, um die Gegenwart zu veranschaulichen und zu erklären. In beiden herrscht blutige Gewalt vor, die anschaulich beschrieben wurde. In meinen Augen allerdings eher wie ein notwendiges Übel und nicht ekelig.
    M.H. Steinmetzt schreibt zwar über die Dunkelheit, aber mir fehlt die bedrohliche Düsternis; die Schatten, die unter dem Bett und in verborgenen Ecken lauern und mir einen Schauer beim Lesen über den Rücken jagen. Zudem kämpfte ich an einigen Stellen mit seiner saloppen Sprachwahl. Für meinen Geschmack gehören nen oder ner usw statt einen oder einer nicht in ein Buch, auch wenn es in der wörtlichen Rede vorkommt.

    Zu den beiden Protagonisten Detective Sergeant Ethan Ward vom New Scotland Yard und der Graphologin Natascha Horvat konnte ich schnell eine Beziehung aufbauen. Ihre Handlungen bauten logisch aufeinander auf, sie wirkten authentisch und sympathisch. Beiden umgibt eine gewisse Dunkelheit, die sich mir erst nach und nach erschloss; hier ein Stückchen, dort eine Bemerkung und schon grübelte ich nicht nur über die Handlung nach, sondern auch über die beiden Charaktere.

    Mein Fazit
    Spannendes Buch! Althergebrachtes neu entdeckt.

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    janein
  • 5 Sterne

    Bianca K., 05.11.2018

    Ein Horrorschocker, der unter die Haut geht
    Ethan Ward, Detective Sergeant bei Scorland Yard kämpft nicht nur privat mit Dämonen. Nach dem schrecklichen Tod seiner Frau Page, wartet auch in der Berufswelt der blanke Horror auf ihn. In London treibt sein Serienmörder sein Unwesen. Er vergeht sich an seinen Opfern auf kaum vorstellbare grausame Weise. Aber damit nicht genug. Die Haut der Opfer ist mit einer nicht zählbaren Masse an kleinen Schnitten übersät. Und diese sprechen eine mystische Sprache. Zum Glück kann Ward hier auf Hilfe von Natascha Horvat hoffen. Aber auch diese junge Frau kämpft mit ihren Dämonen. Die beiden treffen bei ihren weiteren Nachforschungen auf den äusserst dubiosen Doktor Botin, der eine Psychiatrie namens Coutsend unter sehr fragwürdigen Methoden führt. Hier treffen sie auch unter anderem auf die Insassin 13. Ward und Horvat verlieren sich immer mehr in einem Strudel von Wahnsinn, übernatürlichem Treiben und Realität. Können die beiden das Morden stoppen? Und welcher Preis fällt hierbei an?
    Natürlich möchte ich auch ein paar Worte zum neuen Horrorschocken von H.M. Steinmetz hinterlassen. Der Autor hat es auch hier wieder geschafft eine Welt zu schaffen, die trotz ihrer Abartigkeiten einen gewissen Reiz ausstrahlt. Auch wenn das Buch an manchen Stellen sehr derb und blutrünstig geschrieben ist, kommt der Leser voll auf seine Kosten. Man muss diese Art der Geschichten allerdings mögen. Wer zart besaitet ist und vielleicht mit zu genauen Beschreibungen beim Auspflücken einer Leiche seine Probleme hat, der sollte das Buch besser nicht lesen. Mich hat das Buch jedenfalls voll gepackt. Die Grenzen zwischen Realität, Einbildung und eigener Phantasie gegen nahtlos ineinander. Ein besonderes Leseerlebnis für alle Leser, die auch gerne ihre eigene Phantasie einbringen und vom Autor nicht erwarten, dass er einen Weg bis auf den kleinsten Schritt genau vorgibt. Ich würde ja gerne 13 Sterne vergeben, aber so gibt es 5 Sterne für 13!

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    janein
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