Das Bild aus meinem Traum (eBook / ePub)

Antoine Laurain

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Maître Pierre-François Chaumont, ein brillanter Pariser Anwalt, ist leidenschaftlicher Kunstsammler und lässt sich keine Auktion entgehen. Von einem alten Ölgemälde kann er eines Tages den Blick nicht mehr abwenden: Der dargestellte Mann mit...

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Kommentare zu "Das Bild aus meinem Traum"

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  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Monika S., 26.12.2016

    Als eBook bewertet

    Der erfolgreiche Pariser Anwalt Chaumont ist leidenschaftlicher Sammler. Er sammelt einfach alles, kleine Dinge, grosse Dinge, Kunstwerke, alles. Oft trifft man ihn bei Auktionen an. Eines Tages entdeckt er dort ein Portrait. Es zeigt das Bild eines Mannes, das ihm absolut ähnlich sieht. Sein Sammelfieber ist geweckt. Er MUSS dieses Bild ersteigern und er hat Glück. Er darf das Bild nach einer aufregenden Auktion sein Eigen nennen. Noch ganz fasziniert davon, dem Mann auf dem Bild so ähnlich zu sehen, zeigt er es seiner Frau, doch diese erkennt keine Ähnlichkeit. Auch Freunde und Bekannte scheinen nichts zu bemerken. Chaumont lässt sich nicht beirren. Er beginnt Nachforschungen anzustellen und findet heraus, dass es sich um das Mitglied eines alten Adelgeschlechtes handelt. Er macht sich auf dem Weg zu dessen Familie und hier, welch eine Überraschung, hier scheint man ihn zu kennen! Chaumont – ein Graf? Was es mit dem Kunstsammler und dem Grafen auf sich hat, das müssen Sie schon selbst lesen!

    „Das Bild aus meinem Traum“ - Traum und Wirklichkeit scheinen zu verwischen. Mal mag der Leser geneigt sein, der Ehefrau zu glauben. Ist ihr Mann verrückt geworden? Dann wieder spürt man, dass da mehr sein muss. Wunderbar beschrieben die Auktion mit dem Bild. Das Fieber, das Kribbeln, dass der Anwalt Chaumont verspürt, scheint auf den Leser überzugehen. Ebenso die Enttäuschung, dass ihn niemand auf dem Bild zu erkennen scheint.

    „Das Bild aus meinem Traum“ - eine Geschichte zum Verlieben, aussergewöhnlich. Eine wunderbare Geschichte aus der Feder von Antoine Laurrain. Eine ganz bezaubernde Geschichte, typisch französisch, leise und mit dem gewissen Witz.

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    janein
  • 3 Sterne

    Bücher in meiner Hand, 12.04.2018

    Als eBook bewertet

    Nachdem wir auf der Frankfurter Buchmesse 2016 beim Atlantik-Verlag ermutigt wurden, uns mit einem Bilderrahmen fotografieren zu lassen, wurde ich neugierig auf "Das Bild auf meinem Traum". Es sollte aber noch fast ein Jahr vergehen, bis ich das Buch endlich las. Nach "Liebe mit zwei Unbekannten" und "Der Hut des Präsidenten" mein drittes Buch von Antoin Laurain.

    Der Ich-Erzähler beginnt seine Sammlerkarriere im jungen Alter von sieben Jahre, als er Radiergummis sammelte. Bald wichen die Gümmelis grösseren und teurerer Dingen. Antiquarische Möbel zum Beispiel oder Bilder. Ein Bild hat es ihm besonders angetan: der Porträtierte auf dem 250 Jahre alten Bild ähnelt dem Erzähler, Pierre-François Chaumont, ungemein. Fortan macht er sich auf die Suche der Nachfahren des Mannes vom besagten Bild.

    Der Roman startet interessant und mit den dem Autor eigenen speziellen Ideen und Charme. Aber je länger ich las, je uninteressanter empfand ich die Story. Normalerweise beschreibt Antoine Laurain seine Figuren mit viel Fingergefühl, und derart genau, dass man sie beinahe zu kennen scheint. Doch hier blieben sie mir fremd. Viele Figuren gibt es eh nicht, man kann sie an einer Hand abzählen. Selbst Pierre-François Frau Charlotte bleibt eine Randfigur. Die Geschichte entwickelt sich zum Ende hin sehr schnell und ich blieb mit dem Gefühl etwas Wesentliches verpasst oder nicht begriffen zu haben zurück.

    Fazit: Sprachlich wieder wunderschön, doch das Ende der Geschichte konnte mich nicht begeistern.
    3 Punkte.

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jana B., 12.11.2016

    Als Buch bewertet

    Äusserst charmant!

    Maître Pierre-François Chaumont lebt als angesehener Anwalt in Paris. Auf Auktionen in dem Auktionshaus Drouot ersteht er immer wieder aufs Neue wunderbare Kunstobjekte, denen er in seiner Wohnung mit künstlerisch bemalter Wolkendecke die schönsten Plätze zugesteht. Dies allerdings zum Leidwesen seiner Frau Charlotte, die partout die Seele der vielen alten Kostbarkeiten nicht wahrhaben und sie deswegen am liebsten in Pierre-François‘ Arbeitszimmer verbannen möchte.
    Als er eines Tages bei seinen Sammlerstreifzügen auf ein ganz besonderes Ölgemälde stösst, vermag er seinen Blick nicht mehr abzuwenden, denn der gepuderte Mann mit seiner weissen Perücke sieht ihm wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Für den Anwalt ist es daher selbstverständlich, dass dieses Bild – sein Gemälde – den Weg in sein Heim finden muss.
    Und so ersteht er das wundervolle Werk aus dem 18. Jahrhundert nach einer gebotreichen Auktion zu einem unglaublichen Preis von 11.760 Euro. Als er dann mit dem gerade erstandenen Abbild seiner selbst voller Freude zu Hause ankommt, folgen Ernüchterung und Verwirrung: Charlotte streitet jegliche optische Ähnlichkeit von Pierre-François zu dem Portraitierten ab und auch als die beiden Freunde zu Besuch einladen, erkennen sie die unübersehbaren Ähnlichkeiten nicht.
    Monsieur Chaumont, von dieser ablehnenden Haltung nur zunächst in seiner Begeisterung gemindert, stellt Nachforschungen zu seinem Kunstwerk an. Es beinhaltet schliesslich so viel, das es zu erkunden und zu entschlüsseln gilt – was hat es beispielsweise mit dem eigenartigen Wappen auf sich? Damit muss doch etwas anzufangen sein? Und wenn er erst herausgefunden hat, zu wem das Wappen gehört, müsste er doch auch herausfinden, woher diese verblüffende Ähnlichkeit rührt…
    Nach einigen Nächten der Recherchearbeit hat der Pariser Anwalt endlich eine Spur gefunden und beginnt dieser zu folgen. Als er schliesslich am Weingut in Rivaille angelangt, muss er feststellen, dass ihn eine grosse Überraschung, eine unvorhersehbare Wendung, ja, sogar ein neues Leben erwartet – sofern er die sich ihm bietende Chance ergreift…
    Doch was müsste man bereit sein zu geben, um ein neues Leben leben zu können?

    „Das Bild aus meinem Traum“ ist bereits der dritte wunderbare Roman Antoine Laurains, den ich gelesen habe. Wie auch in den beiden vorangegangenen Werken wird auf eindrucksvolle Art und Weise gezeigt, wie ein Gegenstand unser Leben zu ändern vermag.
    Wenn man sich beim Lesen in den wunderbar detailreichen Beschreibungen zu Kunstobjekten, welche das Sammlerherz höher schlagen lassen, verliert, spürt man die Faszination des Antiquitätenhändlers Antoine Laurain für Gegenstände, die eine eigener Seele haben.
    Denn jeder ältere Gegenstand, so scheint es einem, hat ein Wesen – ob der Mantel, der Erinnerungen von Pierre-François Chaumonts Onkel in sich trägt – oder das Gemälde von dem gepuderten Herrn aus vergangenen Zeiten.
    Es war auch bei diesem Buch eine Freude, nach Frankreich abzutauchen, sich mit dem Anwalt auf Spurensuche zu begeben und dann eine Überraschung zu erleben.
    Allerdings bin ich der Meinung, dass sowohl „Liebe mit zwei Unbekannten“ als auch „Der Hut des Präsidenten“ noch etwas feiner ausgearbeitet worden sind. Selbstverständlich versprüht auch „Das Bild aus meinem Traum“ sehr viel Charme und weckt die Lust auf Frankreich, jedoch waren die Handlungen der anderen beiden Bücher um einen Hauch stimmiger.
    Nichts desto trotz habe ich die Lektüre genossen und warte nun ganz gespannt auf den nächsten Roman von Laurain, der hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt.

    Für dieses leichte Buch mit ganz viel Charme und Herz vergebe ich eine klare Leseempfehlung und 4,5 von 5 hell und vergnügt funkelnden Sternen!

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    janein

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