Coco Chanel (eBook / ePub)

Paris der 1920er und das bewegte Leben einer Modeikone

Nadine Sieger

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Coco Chanel war eine der unabhängigsten, erfolg- und einflussreichsten Frauen des letzten Jahrhunderts. Sie hat die Mode wie keine Andere geprägt, sie auf ihr Wesentliches reduziert und Frauen mit ihren gradlinigen Schnitten bis dahin ungeahnte...

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Kommentare zu "Coco Chanel"

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  • 4 Sterne

    Gertie G., 03.10.2018

    Nadine Sieger hat mit dieser Romanbiografie versucht, sich der Modeikone Gabrielle „Coco“ Chanel zu nähern. Angesichts der vielen Legenden, die Coco über ihre Herkunft selbst in Umlauf gebracht hat, kein leichtes Unterfangen.
    Unbestritten ist, dass sich die Autodidaktin Gabrielle hervorgearbeitet hat. Allerdings hat sie auf ihrem Weg nach oben immer wieder zahlreiche zahlungskräftige Gönner gefunden, die ihr mit Rat und Tat sowie Geld zur Seite gestanden sind.
    Unbestritten ist auch ihre Kreativität und der Weitblick mit der sie viele Jahre die Modeszene dominiert. Wer ausser Chanel hätte die Jersey-Stoffe, aus denen bislang nur Herrenunterwäsche erzeugt wurde, salonfähig gemacht? Oder wer hätte es gewagt, jeglichen Zierrat von Kleidern und Hüten zu entfernen? Das ist der grosse Verdienst von Coco Chanel – alltagstaugliche Kleidung für berufstätige Frauen, damals im Ersten Weltkrieg, zu entwerfen.

    Wie es sich für eine Romanbiografie gehört, wird auch dem Privatleben einiger Platz eingeräumt. Die Männer, die Coco auf ihrem Lebensweg begleiten sind Legion: Britische und russische Adelige, bekannte oder noch unbekannte Künstler sowie in den Tagen des Zweiten Weltkriegs auch Offiziere der Besatzungsmacht. Heiraten wird sie niemals.

    Anders als in anderen Romanen spart Nadine Sieger ihre Drogensucht und ihren Alkoholismus nicht aus. Morphinist zu sein, ist in der Zwischenkriegszeit en vogue. Viele kommen von der ärztlich verschriebenen Sucht nie los, wie das Beispiel von Misia, Chanels Freundin zeigt. Coco Chanels ambivalente Rolle während des Zweiten Weltkrieges wird angedeutet.

    Was bleibt von Coco Chanel? Das Chanel-Kostüm, natrülich das „Kleine Schwarze“, die Pillbox, die gesteppte Tasche an der Goldkette, der zweifärbige Pumps mit der Lackspitze und allen voran „Chanel No. 5“.

    Meine Meinung:

    Eine solide Romanbiografie, die gut recherchiert ist und sich leicht lesen lässt. Viele Zitate von Chanel und ihren Zeitgenossen sind eingearbeitet.
    Wer eine echte Biografie über die grosse Modeschöpferin lesen möchte, kann im Literaturverzeichnis des Buches nachlesen. Ich empfehle „Coco Chanel. Ein Leben“ von Edmonde Charles-Roux und „Coco Chanel. Der schwarze Engel“ von Hal Vaghan.

    Fazit:

    Eine gut gelungene Romanbiografie, die Zahlen, Daten und Fakten mit fiktiven Ereignissen elegant verbindet. Gerne gebe ich hierfür 4 Sterne.

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    janein
  • 3 Sterne

    Lia48, 16.10.2018

    INHALT:

    Gabrielle Chanel, später allen besser bekannt als Coco Chanel, wächst in armen Verhältnissen heran. Als die Mutter stirbt, gibt der Vater sie in ein Waisenhaus eines Klosters. Mit der Zeit lernt Coco nähen und nach und nach entstehen erste eigene Hut-Kreationen. Sie schneidert ihre Kleidung selbst und lässt sich dabei von Männerkleidung inspirieren. Coco möchte sich mit der Kleidung frei bewegen können, sie mag es modisch, schlicht und trotzdem bequem. Damit setzt sie sich über die damals vorhandene Konventionen hinweg.
    Während die Leute anfangs über ihre geradlinigen Schnitte die Köpfe schüttelten, wird ihr eigenes Geschäft schliesslich von wohlhabenden Kundinnen gut besucht und wächst zum erfolgreichen Modeimperium heran. Mit ihrem Gespür für Trends gelingt Coco Chanel eine regelrechte Revolution in der Modewelt. Welche Frau hätte es vorher gewagt, ohne Korsett aus dem Haus zu gehen, Hosen oder Jersey-Stoffe zu tragen, oder im Badeanzug schwimmen zu gehen? Doch Chanel steht für die emanzipierte Frau im 20. Jahrhundert.
    Neben dem Erfolg macht Coco Chanel stets neue Männerbekanntschaften. Immer wieder wechselt der Mann an ihrer Seite. Als sie glaubt mit Boy den Mann fürs Leben gefunden zu haben, schlägt das Schicksal zu.
    Sie umgibt sich mit kreativen Köpfen wie Pablo Picasso, Jean Cocteau oder Salvador Dalí und unterstützt Freunde und Bekannte.
    Sie kreiert ihr eigens Parfüm und die weltpolitischen Ereignisse prägen ihre Arbeit. Coco Chanel wird zur Stilikone und zu einer der berühmtesten Frauen ihrer Zeit...


    MEINUNG:

    An sich bietet das ereignisreiche Leben von Coco Chanel tolle Voraussetzungen für ein interessantes Buch. Für einen kurzen Überblick über ihr Leben und über die Hintergründe zu ihren Kreationen, hält dieses Werk einiges an Informationsmaterial für den Leser bereit. Dadurch konnte ich einiges an Wissen mitnehmen, das ich noch nicht über Coco Chanel und ihr Modeimperium wusste und habe diese Inhalte gerne mitverfolgt.
    Besonders gut zur Geltung kam für mich dabei, wie Coco Chanel zur Moderevolution beigetragen hat und wie sie das Bild einer selbständigen und emanzipierten Frau des 20. Jahrhunderts verkörperte und ihrer Zeit weit voraus war.

    Für mich war es weder Roman noch Biografie, sondern mehr ein Mix aus beidem, was mir aber leider etwas zu “schwammig“ war. Für eine Biografie hätte ich mir mehr Details gewünscht, weniger zeitliche Sprünge und eine nähere Beleuchtung vom Anfang und auch vom Ende ihres Lebens.
    Für einen Roman hätte ich mir mehr Dialoge gewünscht und die Geschichte hätte mich in irgendeiner Weise emotional ansprechen müssen. Doch Coco Chanel blieb zu mir als Leserin zu distanziert.
    Auch hat mich der Schreibstil nur selten gefesselt.

    Fazit: Eine Mischung von Roman und Biografie, die mich leider nicht so ganz überzeugen und auch nur selten erreichen konnte. Trotzdem ist das Buch informativ, geht dabei jedoch nicht ins Detail. 3/5 Sternen!

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    janein

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