Acht Berge (eBook / ePub)

Roman

Paolo Cognetti

Durchschnittliche Bewertung
4Sterne
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Eine unerschütterliche Freundschaft. Ein Aufbruch ins Ungewisse. Die Sehnsucht nach Heimat

Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem...

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Kommentare zu "Acht Berge"

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  • 3 Sterne

    8 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia S., 14.11.2017

    Als Buch bewertet

    Berechtigter Hype um dieses Buch?

    Pietro macht mit seinen Eltern jedes Jahr in einem kleinen Bergdorf Urlaub. Sein Vater erwartet, dass er seine Liebe und Leidenschaft für das Wandern teilt. Pietro freundet sich mit Bruno an, und obwohl sich ihre Lebenswege stark unterscheiden, bleibt eine Verbindung bestehen. Als Erwachsene fragen sich die beiden Jungen, welcher Lebensweg der richtige ist – neue Wege entdecken oder bei dem bleiben, das man schon ewig kennt?

    Mir ist schon klar, was der Autor uns sagen möchte. Leider ist die Art, wie er das macht, nicht dazu geeignet, mich in irgendeiner Art und Weise zu fesseln. Natürlich bietet das Thema wenig Dramaturgie, aber spannend schreiben und erzählen kann man dennoch jede Geschichte. Das Buch aber konnte ich nur in winzigen Häppchen lesen, denn es hat mich einerseits eingeschläfert, andererseits wütend gemacht. Mir ist weder eine der Figuren ans Herz gewachsen oder auch nur halbwegs sympathisch geworden, noch hat mir die Sprache von Paolo Cognetti gefallen.

    Insgesamt ist mir das Buch zu düster. Auch schwere Themen können mit einem Lichtstrahl erhellt werden. Hier jedoch erdrückt mich alles. Als lägen die acht Berge auf mir. Das zieht runter und das braucht kein Mensch.

    Dennoch – ich verstehe, was Cognetti bewegt hat und was er vermitteln wollte. Auch wenn das bei mir nicht gut gelungen ist, honoriere ich den Versuch mit drei Sternen.

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bibliomarie, 17.09.2017

    Als Buch bewertet

    Den Vater haben die Berge nie losgelassen, aber er hatte eine besondere Art sie zu erobern, gar zu bezwingen. Er schaute beim Gehen nicht nach rechts oder links, er machte keine Pausen, er hatte nichts als den Gipfel im Blick. Sobald Pietro alt genug ist, wird er vom Vater mitgenommen, die Touren länger und härter und die Höhenkrankheit, die ihn überfällt, übersieht der Vater meist.
    So hätte Pietro nie die Berge lieben gelernt, wenn nicht die Mutter gewesen wäre. Sie ist eine Frau, die die Mitte liebt, sie braucht keine Gipfel, es genügen ihr die Almen und die Bergdörfer. Grana wählt sie als sommerliches Feriendorf aus, sie mieten eine Wohnung und verbringen viele herrliche Wochen dort, auch wenn der Vater oft nur kurze Zeit aus Mailand kommen kann. Dort lernt Pietro auch Bruno kennen. Der Bub lebt als Hütejunge bei seinem Onkel, der Vater ist ein meist abwesender gewalttätiger Säufer, die Mutter hat sich ganz in sich zurückgezogen.
    Zwischen Bruno und Pietro entwickelt sich eine Freundschaft, die ohne viel Worte auskommt. Sie vertrauen einander, sind fast Brüder im Geist und wenn der Sommer endet, gehen sie auseinander und wissen doch, dass sie bald wieder zusammen sein werden.
    Viel später haben sich die Lebenswege endgültig getrennt, Pietro hat mit seinem Vater gebrochen und sein Studium aufgegeben. Er reist als Dokumentarfilmer ruhelos um die Welt. Bruno ist im Tal geblieben. Das Angebot der Gualdis, Bruno nach Mailand zur Ausbildung mitzunehmen, hat der Vater und auch der Onkel verhindert. Als Maurer verdient Bruno nun gutes Geld, aber es ist nicht der Weg, den er sich erträumte.
    Der Tod von Pietros Vater bringt die zwei wieder zusammen, eine Almhütte sollen sie als Rückzugsort wieder aufbauen, das Grundstück bekommt Pietro mit dieser Bitte vererbt. In diesem Sommer werden die zwei wieder eins. Eine Männerfreundschaft, innig und vertrauensvoll, trotz unterschiedlicher Lebenswelten eine Einheit.
    Eine Freundschaft, die über viele Jahre und Unterbrechungen felsenfest bleibt, die Beschreibung der Landschaft und der Bergwelt, die mich tief beeindruckt hat und dazu die Figuren Bruno, Pietro und die Eltern Gualdi, die mich berührten, das alles hat mir dieses Buch sehr ans Herz wachsen lassen. Dabei wird nicht verschwiegen, dass es die Bergwelt der Kinder nicht mehr gibt, Strassen haben die Täler durchzogen und Skilifte die Berghänge erobert. Die Gefahren lauern nicht mehr nur in Gletscherspalten, sondern in einer Welt, in der Berge zum Erlebnisfaktor geworden sind. Das müssen auch Bruno und Pietro schmerzhaft erfahren.
    Es gibt nicht viele Bücher, die in ihrer Einfachheit grandios sind. Für mich zählen die „Acht Berge“ von Paolo Cognetti dazu. Das Buch lässt mich berührt, traurig und gleichzeitig auch glücklich zurück und ich weiss, dass ich es noch oft zur Hand nehmen werde. Ich bedaure nur, dass ich mit meinen Worten diesem Roman nicht gerecht werden kann.

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Runar RavenDark, 09.10.2018

    Als Buch bewertet

    Das Buch "Acht Berge" von Paolo Cognetti hat einen Umfang von 256 Seiten und ist über Deutsche Verlags-Anstalt erschienen.

    Das Buch gibt es als Softcover-, Hardcover- und Ebookausgabe. In der Hardcoverausgabe hat es einen abnehmbaren Schutzumschlag. Es besticht durch eine sehr gute Qualität mit schönen dicken Leseseiten. Das abnehmbare Cover glitzert am oberen Abschnitt, was den 3D-Effekt des Bildes verstärkt. Das Cover ist wirklich überaus schön gestaltet.

    Pietros Vater ging immer auf Wanderschaft und vererbte Pietro seine Leidenschaft. Doch das wurde Pietro nicht gleich bewusst. Ihm gefiel einfach der Kontrast in der Natur und schon bald hatte er dort auch einen Bub im selben Alter gefunden. Die Freundschaft zu Bruno entwickelte sich zu etwas ganz besonderem. Bruno auf dem Land und Pietro in der Stadt. Welche Wege und welche Entscheidungen sind richtig?

    Das Buch ist unheimlich atmosphärisch und dicht. Oft wird die Natur und Wanderschaften bis ins Detail widergegeben und die Gedanken des Wanderers. Es ist wie in eine fremde und doch bekannte Welt einzutauchen. Freunde von Natur und Wanderung werden dieses Buch lieben. Dicht und tiefgehend baut sich das Werk auf und lässt mich öfters als einmal an einer Stelle verweilen, die mich zum Nachdenken bringt. An manchen Passagen zieht es sich dann wieder, doch dann bin ich auch schnell wieder gefesselt von der Schreibkraft des Autors. Es ist das harte Leben selbst was hier Platz findet, welches immer wieder Tribut fordert und oft melancholisch, gar traurig stimmt. Das Leben selbst als Wanderschaft, Familie, Freunde, Entscheidungen, Wege, Gewinn und Verlust. Der Roman hat mich sehr bewegt und mitgenommen. Sehr gute Literatur, die sicherlich nicht Jeden begeistern kann, aber mit Sicherheit vielen Menschen in Erinnerung bleibt.

    Fazit: Ich finde das Werk sehr atmosphärisch, dicht, tiefgehend, melancholisch und traurig. Es bewegt und bringt einen oft zum Nachdenken. Das Leben selbst als Wanderschaft. Leseempfehlung!

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    janein

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