Verletzung

Kriminalroman

Manuela Obermeier

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Manuela Obermeier ist Hauptkommissarin: Sie weiss genau, worüber sie schreibt

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Kommentare zu "Verletzung"

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  • 5 Sterne

    14 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anyway s., 01.06.2016

    Häusliche Gewalt zieht sich durch sämtliche Bevölkerungsschichten und Bildungsstände und leider passiert sie auch in Berufsgruppen, die eigentlich genau diese Straftaten verhindern sollen. Kriminalhauptkommissarin Antonia „Toni“ Stieglitz wird von ihrem Freund Mike, der ebenfalls Kriminalkommissar, nur in einem anderen Dezernat, ist, misshandelt. Bisher schien sein ausgezeichneter Ruf ihn in gewisser Weise zu schützen, doch beim letzten Mal rufen Nachbarn die Polizei und der junge Beamte schert sich nicht sonderlich um Mikes Ruf, er verschafft Toni eine Atempause, in dem er Mike zehn Tage der Wohnung verweist. Zehn Tage hat Toni Zeit, ihr Leben zu ordnen und sie beschliesst endlich sich zu wehren. Sie taucht unter, irgendwo in München. Mitten in dieser angespannten privaten Situation, wird Toni an einen Tatort gerufen. Auf den Stufen der Sankt Michael Kirche liegt eine weibliche Leiche, drapiert wie eine Puppe. Drei Stiche in die Herzgegend brachten ihr den Tod. Toni stürzt sich in die Ermittlungen, ihre etwas ruppige Art wird aber gerade von ihren Vorgesetzten nicht immer gebilligt, hinzukommt, dass Toni das Gefühl hat, beobachtet zu werden. Hat Mike etwa ihren Unterschlupf ausfindig gemacht? Als sie dann eines Tages einen Blumenstrauss mit einem toten Stieglitz und einer Karte bekommt, auf der steht: „Sing, Vöglein, sing, solange du noch kannst“ steigert sich ihre Angst vor ihrem Ex-Partner ins unermessliche.


    „Verletzung“ ist ein ausgesprochen vielschichtiges Krimidebüt. Auf der einen Seite ein Kriminalroman mit einer interessanten Story und gut gesetzten Spannungsbögen und auf der anderen Seite das private Martyrium der Protagonistin. Die innere Zerrissenheit der Kriminalkommissarin Toni , die ohnmächtige Angst die sie vor ihrem Ex-Partner hat und die gleichzeitige Hörigkeit die sie ihm gegenüber empfindet, ist ausgezeichnet dargestellt. Die Hilflosigkeit mit ihrem Problem anscheinend alleine dazustehen, weil die Scham und Angst zu gross ist, sich jemandem anzuvertrauen, war fast fühlbar. Manchmal wirkt die ruppige Art, besonders ihren Kollegen gegenüber, etwas zu stark aufgesetzt, aber keineswegs unglaubwürdig. Der Schreibstil ist flüssig, wirkte an einigen Stellen etwas kühl und distanziert. Dies empfand ich jedoch nicht als negativ. Ein klein wenig irritiert war und bin ich immer noch, das die Autorin ihre Akteurin in der gleichen Stadt wie ihren Peiniger unterbringt. München ist zwar gross, aber Beide arbeiten im Polizeiapparat, da muss man sich doch zwangsläufig begegnen?
    Sehr gut dargestellt fand ich die Betriebsinterna des Kommissariats, die Präsentation der beteiligten Personen bis hin zu deren Spitznamen und wie sie dazu kamen. Kurz und knackig werden die verschiedensten Charaktere gezeichnet, ohne masslose Übertreibung oder heilloser Überforderung des Lesers durch eine zu grosse Anzahl an Agierenden. Einziger Wermutstropfen, an deren Stelle die mir eigentlich sonst sympathische Toni etwas stark übertrieb, war die Stutenbissigkeit ihrer Kollegin Beate gegenüber.

    Das Krimidebüt einer Fachfrau in Sachen realer Kriminalität, hat mich überzeugt.

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    janein
  • 5 Sterne

    16 von 26 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marion E., 11.02.2016

    Ein 1A Krimi-Debüt. Manuela Obermeier versteht es die Leser sofort in ihren Bann zu ziehen.
    Die Protagonisten sind so wunderbar beschrieben, dass man augenblicklich eine Beziehung zu ihnen erstellen kann.
    Mich hat der Krimi absolut überzeugt.
    Toni Stieglitz, die taffe Hauptkommissarin, die Ecken und Kanten hat, oft bei Kollegen und Vorgesetzten aneckt und doch ist sie ein innerlich ein Nervenbündel. Von ihrem Freund Mike fürchterlich gedemütigt und geschlagen und doch ist ihre Angst so gross, dass sie es nicht wagt dies öffentlich zu machen.
    Der Spagat zwischen Dienst und Privat wird eindrucksvoll beschrieben, die innerliche Zerissenheit, die Ängste und Zweifel werden so eindrucksvoll von der Autorin beschrieben, dass sich jede Frau die damit einmal in Berührung kam wahrscheinlich gut identifizieren kann.

    Ebenfalls ein anderer Protagonist, von dem ich an dieser Stelle wegen spoilern nicht zu viel verraten möchte, wird detailliert gezeichnet. Seine Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht wird authentisch beschrieben und ich bin sehr gespannt, wie es mit ihm weitergeht.

    Der Kriminalfall an sich ist entsetzlich für die Opfer, er wird eindringlich geschildert und kommt doch ohne viel Blutvergiessen aus. Es wird nicht auf jeder Seite eine bestialisch zugerichtet Leiche gefunden und doch ist der Spannungsbogen hoch, so dass ich ständig mitfieberte wer denn nun das nächste Opfer und wer der Täter ist.
    Hier verstand es die Autorin ebenfalls, mich als Leser schön an der Nase rumzuführen.

    Fazit:

    Ein rundum gelungener Krimi, den ich kaum aus der Hand legen konnte und ich es kaum erwarten kann einen weiteren Band zu lesen!

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    janein
  • 4 Sterne

    16 von 27 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia S., 27.01.2016

    Antonia Stieglitz (Toni) Kriminalhauptkommissarin in München hat sich von Mike ihrem gewalttätigen Freund (ebenfalls Polizist) getrennt,
    nach dem dieser sie jahrelang misshandelt hat.
    Jetzt wohnt sie in einer kleinen Pension und möchte dort ein neues Leben beginnen, allerdings wird sie weiterhin von panischen Ängsten
    geplagt. Am frühen Morgen wird sie zu einem Leichenfund gerufen, die Tote ist Magdalenas Sauer und wurde in der Kirche St.Michael gefunden.
    Als noch ein weiterer Mord folgt versucht Toni die Gemeinsamkeiten der Toten herauszufinden.
    Nachdem dann Toni nach einem Ausraster auch noch strafversetzt wird kommt es zu einem neuen Vermisstenfall.
    Durch diese Recherchen kommt sie dem Täter immer mehr auf die Spur.
    Zusammen mit Gerichtesmediziner Mulder versucht Toni den Täter zu stellen und sie geraten dabei selbst in Lebensgefahr.

    Meine Meinung:

    Ein sehr schöner Debütroman für Manuela Obermeier,die selbst im wahren Leben Hauptkommissarin ist. An hand von Ermittlungsarbeiten
    merkt man das die Autorin Ahnung von der Polizeiarbeit hat. Ihre Romanheldin Toni Stieglitz ist keine einfache Ermittlerin und eckt schon
    ab und an mit Kollegen und Vorgesetzten zusammen. Auch ihr Privatleben ist sehr schwierig, die zerbrochene Beziehung zu ihrem Freund,
    einem ehemaligen Kollegen macht ihr zu schaffen.Manchmal kann man es kaum begreifen das eine Polizistin selbst so tief in den Missbrauch
    rutschen kann. Aber da zeigt uns die Autorin wiederum das menschliche vor dem es auch bei der Polizei kein Halt gibt.
    Der Krimi war von Anfang an spannend,emotional und hatte nur wenig flache Momente und zum Ende zu kam dann der Höhepunkt.
    Mich hat dieses Buch unterhalten und gefesselt, ich möchte mehr von diesem Münchner Team lesen.

    Das Cover wird durch die leicht erhöhten Buchstaben aufgelockert, gefällt mir sehr gut auch wenn es wenig mit dem Inhalt zu tun hat.

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    janein
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