Tote Hand

Kriminalroman

Andreas Föhr

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„Tote Hand“ von Andreas Föhr ist der achte Krimi mit dem ungleichen Tegernsee-Ermittler-Duo Wallner & Kreuthner.

Krimi-Fans und ganz besonders Bayern- und Regionalkrimi-Fans werden mit Hochspannung, einem...

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Kommentare zu "Tote Hand"

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  • 5 Sterne

    6 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hans-Peter K., 23.08.2019

    Wieder ein toller Föhr!
    Habe auch diesen Roman in wenigen Tagen verschlungen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Gaby2707, 11.09.2019

    Spuren im Wald

    Lindinger, der Wirt von Leonhard Kreuthners Stammkneipe, schneidet sich aus „Versehen“ seine rechte Hand ab. Beim Versuch, diese in der Nähe einer Kapelle zu beerdigen stösst Kreuthner mit seinen zwielichtigen Kumpels auf eine Leiche. Und schon hat die Kripo Tegernsee einen neuen Fall.

    Die beiden in ihren Ansichten von Polizeiarbeit so grundverschiedenen Polizisten, Kommissar Clemens Wallner und Leonhard Kreuthner bilden auch in diesem Fall wieder ein unschlagbares Team. Besonders Kreuthner ermittelt sich in diesem Fall einige Pluspunkte, die er vor den Augen seines Chefs auch dringend braucht.


    Häusliche Gewalt, Zwangsheirat, Eifersucht, Besitzansprüche, Vergewaltigung, falsch verstandene Loyalität sind die Themen, die hier mehr oder weniger zur diesmal sehr vielschichtigen Handlung beitragen. Und obwohl alles anfangs sehr verworren scheint, löst sich alles nach und nach nachvollziehbar und schlüssig auf.
    Auch wenn die hier behandelten Themen nicht sehr humorvoll erscheinen, schafft es Andreas Föhr doch immer wieder, mir ein Schmunzeln zu entlocken und auch schon mal herzhaft zu lachen. Und genau das macht für mich einen guten Krimi aus.

    Genauso vielschichtig wie der Kriminalfall sind auch die darin verwickelten Personen. Auch sie sind so detailliert gezeichnet, kommen menschlich und echt rüber, dass ich keine Mühe hatte, sie mir bildlich vorzustellen und meine Sympathien zu verteilen. Wobei ich nicht alle Menschen mag, die ich hier kennengelernt habe.

    Bei einem Krimi interessiert mich aber auch das Privatleben der Ermittler. Und so erfahre ich hier wieder einiges Neues von Opa Manfred und dem Rest von Wallners Familie. Ich sehe den Häuptling Manfred jetzt noch im Schneidersitz vor mir sitzen. Er ist halt trotz seines hohen Alters immer noch für eine Überraschung gut.

    Andreas Föhr hat es auch mit seinem 8. Fall für Wallner und Kreuthner geschafft mir mit Kreuthners eigenwilligem Humor, seinen unkonventionellen, manchmal etwas übertriebenen Aktionen und Wallners über korrekter Arbeitsweise, einige unterhaltsame Stunden zu bescheren, wobei die Spannung teilweise weit oben angesetzt war. Und auch nach diesem Fall freue ich mich auf ein Wiederlesen mit den Beiden.

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    janein
  • 3 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elchi130, 04.09.2019

    Spannender Kriminalfall mit bayerischem Humor, der oft nicht mein Fall ist

    Die Geschichte fängt reichlich skurril an: Als der Polizist Kreuthner und seine Freunde die Hand von Johann Lintinger beerdigen wollen, befindet sich an der Stelle bereits eine Leiche. Kommissar Wallner und sein Team nehmen die Ermittlungen auf.

    Mit „Tote Hand“ erzählt Andreas Föhr einen spannenden Kriminalfall, dessen einzelne Teile er geschickt nach und nach zusammensetzt. Er arbeitet dabei, wie das mittlerweile in dem Genre üblich ist, auf mehreren Zeitebenen. Die aktuellen Ermittlungen spielen im November 2018. Die Ereignisse, die dazu geführt haben, dass ein Toter im Boden begraben liegt, in den Monaten bis Juli 2018.

    Der Kriminalfall hat mir sehr gut gefallen, da ich als Leserin miträtseln konnte, wer der Täter ist. So etwas gefällt mir. Zumal der Autor im Verlauf der Erzählung alle Personen im Umkreis des Opfers verdächtig erscheinen lässt.

    Überhaupt nicht gefallen hat mir, wie zu Beginn des Buches mit dem Thema Alkoholismus umgegangen wird. Die schwere Alkoholerkrankung Johann Lintingers wird in eine Masse verharmlost und bagatellisiert, dass ich es gar nicht fassen konnte. Das kann man meiner Ansicht nach auch nicht mit dem Schlagwort Humor entschuldigen. „…, denn seine Gefährten hatten ihm lediglich zwölf Flaschen Bier ins Krankenhaus bringen können, bevor eine rigorose Krankenschwester dem Alkoholverkehr ein Ende bereitet hatte mit dem Hinweis, Lintingers Fahne könne man bis ins Stationszimmer riechen, es gebe schliesslich noch andere Patienten.“ (Seite 16)

    Ebenso finde ich gerade zu Beginn des Buches die Dialoge übertrieben albern. Wobei ich nicht sagen kann, ob ich mich später vielleicht einfach daran gewöhnt habe, darüber hinweglese oder meinen Fokus auf die Handlung des Kriminalfalls konzentriere, sodass es mir nicht mehr so negativ ins Auge springt. „Wie ich war, hab ich zum Christkind gebetet, dass es die Hand wieder mitnimmt. Aber wenn´s kommen ist, hab ich ja nicht mit ihm reden dürfen. Ach, jetzt is es schon weg! Hat´s immer g´heissen. Mit siebzehn hab ich dann g´spannt, dass die mich die ganze Zeit vera…en“. (Seite 21) Mal ganz ehrlich, wie kommt ein Autor auf solchen Unsinn? Wer glaubt mit 17 noch ans Christkind? Und wer findet so etwas witzig?

    Überhaupt hat mich das Lokalkolorit sehr an das Vorabendprogramm im Fernsehen erinnert. Es gibt bestimmt Leser/innen, die genau das mögen. Meinen Geschmack hat es jedoch nicht getroffen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen haben die Witze nicht gezündet.

    Fazit:
    Ich kann nicht verstehen, wie jemand Alkoholismus dermassen verharmlosen kann. Da müssen die Verantwortlichen im Verlag doch etwas sagen. Zudem konnte ich feststellen, dass der bayerische Regionalkrimi mit Humor von Andreas Föhr nicht meinem Geschmack entspricht. Die Szenen und Dialoge sind mir oft zu albern. Zudem merkt man dem Autor an, dass er für das Vorabendprogamm des Fernsehens schreibt. Da ich den Kriminalfall jedoch spannend fand und er diesen erzählerisch gut entwickelt hat, würde ich gerne noch ein Buch aus seiner anderen Reihe lesen, und zwar aus der Serie um die Rechtsanwältin Rachel Eisenberg.

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    janein
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