Stranger Things - Die andere Seite (Comic)

Bd. 1: Die andere Seite
 
 
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ES IST STILL. ES IST DUNKEL. ES IST KALT.
ALLEIN AUF DER ANDEREN, DUNKLEN SEITE ...
Auf der Flucht vor einer monströsen Kreatur verschlägt es den jungen Will Byers im November 1983 aus der beschaulichen amerikanischen Kleinstadt Hawkins in die düstere...
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ES IST STILL. ES IST DUNKEL. ES IST KALT.
ALLEIN AUF DER ANDEREN, DUNKLEN SEITE ...
Auf der Flucht vor einer monströsen Kreatur verschlägt es den jungen Will Byers im November 1983 aus der beschaulichen amerikanischen Kleinstadt Hawkins in die düstere...

Kommentare zu "Stranger Things - Die andere Seite (Comic)"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    Meggie, 23.12.2019

    "Es ist still. Es ist dunkel. Es ist kalt: Allein auf
    der anderen, dunklen Seite..."

    Will Byers lebt in der Kleinstadt Hawkins, als es ihn im November 1983 in die Schattenwelt verschlägt. Eine fremde Dimension, düster, grausam und voller furchteinflössender Wesen, allen voran dem Demogorgon, eine Kreatur, die ungeheuer stark und ausdauernd ist und nur eins im Sinn hat: Will zu töten. Während Will sich in der Schattenwelt verstecken muss, um dem Demogorgon zu entgehen, schmiedet er einen Plan, wie er mit seiner Familie und seinen Freunden in der realen Welt in Kontakt treten kann. Ein Unterfangen, welches gar nicht so einfach ist, denn in der Schattenwelt sind die einzigen Begleiter Wills Einsamkeit und Furcht.

    Seit ich die Serie "Stranger Things" auf Netflix gesehen habe, verfolgt sie mich in meinem Alltag. Sei es durch Bücher, Merchendise oder einfach dem Gedanken daran, wie wohl die vierte Staffel weitergehen wird, die wahrscheinlich im Herbst nächsten Jahres (2020) erscheinen wird.

    Um mir die Wartezeit zu vertreiben, habe ich nun zum ersten Comic gegriffen, der sich der Geschichte von Will Byers annimmt. Will ist ein normaler Junge, der seine Freunde und Familie liebt, gerne Dungeons & Dragons spielt und sich auch gerne in Fantasy-Welten flüchtet. Als er nun tatsächlich ein eine fremde Dimension gezogen wird, will er nur sein: zurück in die Realität. Aber wie?

    In der ersten Staffel der TV-Serie wird genau dies thematisiert. Nur das wir uns dort mehr in der Realität aufhalten und Will Freunde und Familie begleiten, die alles daran setzen, Will wieder zu sich zu holen. Im Comic dagegen erfahren wir alles aus Sicht von Will in der Schattenwelt. Nur kurze Szenen (Rückblicke) spielen im realen Hawkins.

    Aufgrund dessen ist das Comic natürlich sehr düster. Die Schattenwelt ist finster, grausam und eine karge Landschaft. Kaum Versteckmöglichkeiten, wenn man sich ausserhalb der Hütten oder Häuser bewegt. Doch Will ist ein Überlebenskünstler, auch gestärkt durch die Gabe der Fantasie, die ihm innewohnt. So kann er sich seine Dungeons & Dragons-Fähigkeiten zu Nutze machen und sich gegen den Demogorgon behaupten, der ihm ständig auf den Fersen ist.

    Die Zeichnungen sind sehr dunkel, Farbe sucht man meist vergebens. Einzig Wills rote Jacke ist ein präsenter Teil, der jedoch auch immer mehr verblasst. Gerade dieses Düstere verstärkt dann auch den Eindruck von Wills auswegloser Situation.

    Die Zeichnungen jedoch fand ich einfach gelungen, denn sie präsentieren genau das, was Stranger Things ausmacht. Die kuriosen Abenteuer, die die Freunde aus Hawkins erleben, sind eben nicht von dieser Welt. Und der erste Comic der Reihe zeigt genau dies auf. Das Böse lauert überall. Und die Schattenwelt ist eben nicht so weit entfernt, wie wohl jeder denkt.

    Mir persönlich hat es eine neue Seite der Serie gezeigt, denn so hat man parallel zur ersten Staffel der TV-Serie eben nun Wills Geschichte, seine Angst, sein Wille zu Überleben und seine Bemühungen, sich verständlich zu machen und Hilfe zu erhalten. Alles eben nur aus seiner Sicht.

    Allerdings muss ich zugeben, falls man die erste Staffel nicht kennt, wird man wahrscheinlich sehr verwirrt sein, wenn man das Comic gelesen hat, weil eben doch sehr viele Hintergrundinfos fehlen, die in der Serie angesprochen werden. Deswegen würde ich sagen, dass es Voraussetzung ist, die Serie gesehen zu haben oder sie gleich im Anschluss an das Comic zu schauen.

    Jody Houser, die für den Text des Comics verantwortlich ist, hat sehr gute Arbeit geleistet, ebenso Stefano Martino, der sich für die Bilder verantwortlich zeigt. Seine Zeichnungen drücken genau das aus, was Stranger Things aussagen will.

    Im Comic finden sich am Ende auch noch weitere Cover-Zeichnungen zu der Serie.

    Meggies Fussnote:
    Eine wunderbare Ergänzung zur Serie aus Sicht des Will Byers.

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    janein
  • 5 Sterne

    Anja L. von "books and phobia", 02.03.2020

    Für viele die ultimative Serie, empfand ich „Stranger Things“ zwar als spannend, aber doch auch zu offen stehend. Da viele Elemente bei mir einfach nicht zündeten, entschloss ich mich dazu die Bücher und Comics zur Serie zu lesen. Denn wenn ich eines war, dann extrem neugierig.



    Spätestens nach diesem Comic wusste ich das ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. „Die andere Seite“ zeigte mit atemberaubenden Illustrationen wie Will Byers auf der Schattenseite dem Demogorgon entflieht und wie er den Kontakt zu seiner Mutter aufbaute. Die legendäre Szene mit der Lichterkette dürfte hier jeden ein Begriff sein.



    Da sich die Serie aber mehr auf die normale Welt konzentrierte, war ich um so mehr fasziniert, wie es eigentlich währenddessen auf Wills Seite aussah. Einmal angefangen las ich den Comic in einem Zu durch, da die Handlung einfach zu spannend war. Emotionale Momente der Angst und Trauer vermischten sich mit packenden Fluchtsequenzen, in denen ich innerlich förmlich erstarrte und hoffte das Will nichts passiert.


    Das dies so gut gelingen konnte, lag natürlich nicht nur an den Texten und Erzählweisen, sondern auch von den Bildern. Hier kann ich einfach nur mein grösstes Lob aussprechen, denn die Charaktere sahen erstaunlich realistisch aus. Man hatte sich wirklich die grosse Mühe gegeben, die bekannten Figuren so detailgetreu wie nur möglich darzustellen und das ist ihnen gelungen. Ebenfalls loben möchte ich dazu den Einblick in die Schattenwelt, welcher in der Serie ja recht niedrig war. Kein Wunder das Will so verstört war, denn dieser Ort war wirklich einfach nur gruselig. Nicht nur die dauerhafte Düsternis, sondern auch die nähere Betrachtung des Demorgorgons waren einfach spektakulär.



    Das aber wohl grösste Highlight waren die Extras am Ende, in welchem man die wohl abgefahrensten Coverzeichnungen überhaupt sehen durfte. Egal ob Elfi, die Gruppe beim Dungeon & Dragon-Spiel oder der Demogorgon, hier fand ich wirklich alles und noch viel mehr. Mit unterschiedlichen Stilmitteln zeigten unterschiedliche Künstler was sie mit Stranger Things verbinden und erschufen dabei echte Meisterwerke. Selbst Wochen nach dem Lesen des Comics, sehe ich mir die Bilder immer noch gerne an, denn sie sind einfach nur eindrucksvoll.






    Selbst wer die Serie „nur mochte“ dürfte an diesem Comic seinen Spass haben. Endlich zu erfahren, was Will eigentlich alles auf der Schattenseite erlebte, war nicht nur erzählerisch einfach nur spannend, sondern dazu auch noch eine wahre Augenweide. Umwerfende Bilder zeigten mir die Schattenseite und boten mir tolle Einblicke, welche die Serie mir einfach nicht lieferte.

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    janein

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