Stern des Nordens

Thriller

D. B. John

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Undercover im Land der Lügen. Eine tödliche Mission in Nordkorea, eine junge CIA-Agentin auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester.
Washington DC, 2010: Zwölf Jahre ist es her, dass Jenna Williams' Zwillingsschwester an einem Strand in...

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Kommentare zu "Stern des Nordens"

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  • 5 Sterne

    liesmal, 25.09.2018

    Der Prolog erzählt von dem Tag im Jahre 1998, als Soo-min zusammen mit einem 19-Jährigen vom Strand einer südkoreanischen Insel ganz in der Nähe Nordkoreas ganz plötzlich verschwand. Die Suche nach den beiden jungen Leuten wurde bald eingestellt. Man ging davon aus, dass sie ertrunken wären. Doch die Zwillingsschwester von Soo-min, Jenna Williams, glaubt nicht an ein Unglück und will alles versuchen, dem Grund des Verschwindens ihrer Schwester auf die Spur zu kommen. Sie glaubt fest daran, dass Soo-min noch lebt, und nutzt im Jahr 2010 die Gelegenheit, nach ihr zu suchen, als sie sich unter anderem Namen als Agentin der CIA in geheimer Mission nach Nordkorea schicken lässt.

    Agententhriller sind so gar nicht das Genre, das mich interessiert. Doch in diesem Fall habe ich gehofft, etwas mehr Wissen über das Land Nordkorea zu erlangen, das ich bisher nur aus den Nachrichten kannte – und die waren in der Vergangenheit fast ausschliesslich negativ. Meine Neugier und mein Wissensdurst haben mich nicht enttäuscht.
    Ich kann nicht sagen, dass der Roman mich von Anfang an gepackt hat, denn das Lesen fiel mir zu Beginn nicht leicht wegen der vielen verschiedenen und fremdartig klingenden Namen und Handlungsorte. Doch dann hat mich das Buch völlig in den Bann gezogen. Es ist unfassbar und unglaublich, welche Gesetze es in dem Land gibt und wie arm die Menschen dran sind, weil sie keine eigene Meinung haben dürfen.
    Da hat mir Frau Moon, eine Bäuerin aus der nordkoreanischen Provinz, sehr gut gefallen. Sie ist eine unglaublich starke Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt und sich einsetzt für die Gerechtigkeit. Innerhalb kurzer Zeit hat sie als neu hinzugekommene Marktfrau eine Gemeinschaft mit den anderen Frauen gebildet und bei ihnen durch ihre kämpferische Art schnell Ansehen erworben. Vor der Obrigkeit ist das für sie selbst natürlich nicht unbedingt von Vorteil, doch wo sie auch ist, sie gibt nicht auf und kämpft weiter.

    „Die Saat der Klassenfeinde, wer auch immer sie sind, muss bis in die dritte Generation ausgerottet werden.“ Mit diesem Leitsatz des „Grossen Führers“ Kim Il-Sung aus dem Jahr 1970 ist der erste Teil überschrieben.
    In Pjönjang bekommt das der vor einer Beförderung stehende Parteifunktionär Cho zu spüren, als seine familiäre Vergangenheit durchleuchtet wird.

    Nachfolger von Kim Il-Sung wurde sein Sohn Kim Jong-Il, bezeichnet als „Geliebter Führer“. Doch auch unter der neuen Herrschaft änderte sich nichts für das unterdrückte Volk. Immer noch konnten Christen sich nur heimlich in Verstecken treffen. Der Geliebte Führer war derjenige, der angebetet werden wollte. Wer beim Verteilen von Bibeln erwischt wurde, für den galt die Todesstrafe!

    Besonders dankbar bin ich für die vom Autor verfasste Vorbemerkung über das Land Nordkorea und die Anmerkungen am Ende des Buches, die den Leser erkennen lassen, welche Teile des Romans auf Tatsachen beruhen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Angela H., 15.10.2018

    Drei vorerst voneinander unabhängigen Geschichten rund um Nordkorea werden erzählt.
    Im Jahr 1998 wird Jae-hoon Park, 19, aus Seoul entführt. Zwölf Jahre später wird Jenna Williams aus den USA in die CIA rekrutiert. Sie ist noch immer davon überzeugt, dass ihre Zwillingsschwester Jae-hoon nicht bei einem Badeunfall ums Leben gekommen ist. Da sie den Auftrag hat, etwas über Nordkorea zu erfahren, auch dorthin mit einer Delegation eingeladen wird, geht sie auch dem Hinweis nach, dass ihre Schwester noch lebt.
    Die Bäuerin Frau Moon findet einen Ballon mit für einfache Nordkoreanern wertvollen Sachen: eine aufziehbare Taschenlampe, Socken, Schokokekse. So beginnt sie, als Marktfrau zu arbeiten und hat vorerst viel Erfolg und Glück.
    Yong-ho erklärt an einem Volksfest in Pjöngjang seinem kleinen Bruder Cho, dass er zum Stabchef befördert wurde. Zwar ist das ein Aufstieg, aber Cho weiss, dass das gefährlich sein kann. Immerhin sind die Brüder adoptiert, sie kennen ihre leiblichen Eltern nicht und wissen somit auch nicht, ob diese kriminell waren. Denn wenn das so ist, fallen Yong-ho und Cho sehr tief, Arbeitslager bis Todesstrafe erwartet sie. Auch Cho macht seine Karriere, kann sogar nach Amerika zu Verhandlungen. Doch der Fall danach ist umso tiefer.
    Am Schluss erfährt man, dass diese drei Geschichten durchaus ihre Verbindung zueinander haben.

    Ich finde das Buch so mitreissend, so haarsträubend, wie es sich in Nordkorea lebt, dass ich es erst gar nicht glauben konnte. Doch hinten im Buch finden sich Anmerkungen, die diese Tatsachen belegen. Auch findet man dort Hinweise auf weiterführende Literatur zu diesem Thema, von dem ich ganz bestimmt Gebrauch machen werde, so sehr hat mich die Situation von Nordkorea gepackt. Da die Geschichte im Jahr 2010 spielt, frage ich mich, ob heute immer noch die gleichen Missstände herrschen, immerhin scheint Kim Jong-un etwas weltoffner zu sein.

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    janein
  • 5 Sterne

    Iris H., 02.10.2018

    Der Thriller „Stern des Nordens“ von D. B. John hat mich zuerst wegen des winterlich anmutenden Covers im Sommer nicht besonders angesprochen. Doch dann wurde das Buch zu einem Lese-Highlight des Jahres, denn es hat eine völlig überraschende Thematik. es ist ein Thriller, der in den USA und Nordkorea spielt und den Konflikt der beiden Länder im Blick hat. Hauptfiguren sind die junge Dozentin Jenna Williams, deren Zwillingsschwester als Jugendliche an einem Strand in Südkorea verschwunden ist und vielleicht von den Nordkoreanern entführt wurde. Jenna und ihre Schwester sind halbkoreanischer Herkunft und so wird die junge Frau von der CIA als Agentin angeworben, um in Nordkorea die Diplomatie zu unterstützen. Zwei Figuren stehen symbolisch für das Leben in Nordkorea: zum einen die Bäuerin Moon, die ständig gegen Hunger, Armut und Willkür der Behörden ankämpfen muss und versucht, mit einem kleinen Essensstand auf dem Markt Geld zu verdienen. Zum anderen lernt man den Parteifunktionär Cho kennen, der als Diplomat in die USA geschickt wird und dort nordkoreanische Interessen durchsetzen soll. Neben der spannenden Handlung, in der es neben der aktuellen Politik auch um die verschwundene Schwester geht, erfährt man viel über das Leben in Nordkorea und den Kult um den Führer Kim Jong Il sowie die Repressionen durch den allgegenwärtigen Parteiapparat. Arbeitslager eine hungernde Bevölkerung, ein Diktator, der im Luxus lebt und sein Geld für Raketentests ausgibt erscheinen unwirklich, sind aber doch Realität. Gerade im Blick auf die aktuellen Entwicklungen zwischen den USA und Nordkorea ist das Buch auch in seinem Ringen der Diplomaten um den richtigen Weg des Umgangs miteinander eine spannende Lektüre über die ich noch lange nachdenken werde

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    janein
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