Solothurn streut Asche, Christoph Gasser

Solothurn streut Asche

Kriminalroman

Christoph Gasser

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4.5Sterne
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Mörderische Intrige in Solothurn

Eine katholische Nonne wird mit einem Kreuzzeichen aus Asche auf der Stirn tot in der Solothurner Einsiedelei aufgefunden. Die Spur führt die Ermittler zu einer obskuren katholischen Gemeinschaft, die...

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Kommentare zu "Solothurn streut Asche"

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  • 5 Sterne

    12 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gertie G., 07.03.2017

    Dominik Dornach steht in seinem zweiten Fall vor einigen Herausforderungen. Mehrere Personen scheinen anfangs zusammenhanglos ermordet. Die einzige Gemeinsamkeit ist ein Aschenkreuz, das katholische Symbol der Busse auf ihrer Stirn. Bei den Recherchen stellt sich dann doch eine gemeinsame Vergangenheit heraus.

    Gleichzeitig wird ein muslimischer Einwanderersohn bei einem Einbruch ertappt und vom Hausherrn zu Tode geprügelt. Gegen Fremdenhass engagiert sich auch Dornachs Tochter Pia. Bei einer Demo wird ein Mann erschossen und Pia ist live dabei.

    Anschliessend wird Dornach wegen Befangenheit vom Fall abgezogen, was ihn aber nicht daran hindert auf eigene Faust mit Staatsanwältin Angela Casagrande, die gerade beurlaubt ist, zu ermitteln.

    Sie stossen in ein Wespennest aus Ewiggestrigen, die die Idee des „reinen Schweizers“ mit Sadismus und perfiden Methoden durchsetzen wollten.

    Liegt hierin das Motiv?

    Schreibstil/Spannung/Charaktere:

    Christof Gasser macht es wieder sehr spannend. Er verknüpft aktuelle Themen wie Fremdenhass und aktuellen Rechtspopulismus mit längst vergangen geglaubten erzkonservativen Gedankengut. Die Kirche kommt auch nicht gut weg. Der unheilvolle Mix „Religion und Macht“ ist realistisch dargestellt.

    Wie wir es vom Autor gewöhnt sind, sind seine Protagonisten – ob gut oder böse – ausgezeichnet charakterisiert. Es gibt keine überbordenden Gewaltszenen um der reinen Gewalt wegen. Alles ist schlüssig in die Handlung eingebettet und unterstützt diese.

    Diesmal tritt die Person Dominik Dornach zugunsten der Staatsanwältin Casagrande ein wenig in den Hintergrund. Angela ist eine vielschichtige Figur. Auf der einen Seite hat sie ein Verhältnis mit einer Frau, andererseits fühlt sie sich zu Dornach hingezogen. Der hält hingegen ein wenig Abstand. Sonst ist er eigentlich kein Kostverächter und als ungebundener, vermögender Mann, der noch dazu blendend aussieht, ist er häufig Ziel von schmachtenden Blicken. Auch Jana Cranach, die Wienerin, die als Oberstleutnant nun bei Europol ihren Dienst versieht, hat wieder ihren Auftritt.

    Die Schlusszeilen „Aber es ist noch nicht zu Ende“ lassen auf eine Fortsetzung dieser Krimi-Reihe hoffen. Ich begrüsse das ausdrücklich.

    Fazit:

    Ein fesselnder Krimi, der sich aktueller Themen annimmt. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    janein
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