Mein wunderbares Bücherboot

Ein Memoir

Sarah Henshaw

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Die Britin Sarah Henshaw liebt Bücher und hat eine ungewöhnliche Idee: Sie träumt von einer Buchhandlung auf einem Boot! Obwohl die Suche nach Investoren zäh verläuft und die Buchbranche nicht gerade ihre beste Zeit erlebt, kann die ehemalige...

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Kommentare zu "Mein wunderbares Bücherboot"

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  • 3 Sterne

    orfe1975, 16.08.2018

    Mit dem Bücherboot quer durch England

    Cover:
    ---------------
    Das Titelbild wirkt wie ein Buch aus den 50er Jahren auf mich. Bei diesem Stil wird einem warm ums Herz, es wirkt liebevoll und harmonisch. Die Gestaltung lässt jedoch eher einen Roman als einen Reisebericht vermuten und führt so anfangs den Leser in die Irre. Ein grosser Pluspunkt ist das Lesebändchen, das das Hardcover perfekt ergänzt. Im Buchladen hätte ich sofort zugegriffen.

    Inhalt:
    ---------------
    Die grosse Leidenschaft der Engländerin Sarah Henshaw sind Bücher und ihr Traum eine eigene Buchhandlung. Kurzerhand erfüllt sie sich ihren Traum, indem sie ein altes Boot kauft, mit Hilfe ihres Freundes zur Buchhandlung umbaut und nach Trennung desselben Freundes auf Selbstfindungstrip mit ihrem "wunderbaren Bücherboot" geht. Ihr Weg führt sie durch halb England, durch viele Schleusen und an skurrilen sowie interessanten Menschen vorbei. Dabei versucht sie, dem Untergang der konventionellen Buchhandlungen mit kreativen Ideen entgegenzuwirken.

    Mein Eindruck:
    ---------------

    "Diese Geschichte handelt von einer Reise, auf der ich Bücher gegen Essen, gegen Badbenutzung oder gegen ein Bett tausche. Insofern handelt es sich um eine Reihe äusserst kurzer, ziemlich intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen mit Leuten, die ich danach nie wiedersehe.Quasi eine Art überlanges Taylor-Swift-Album." (S. 37)

    Der Einstieg gefiel mir sehr gut. Die Kapitel sind so kurz gehalten, dass man immer weiter lesen möchte. Die Autorin ist sehr belesen und streut ihre Literaturkenntnisse in ihren Erzählungen mal auf humorvolle, mal auf nachdenkliche Weise ein. Sie selbst agiert oft noch kindlich naiv, manchmal auch trotzig und selbst mitleidig. Man merkt an vielen Stellen, dass sie mit sich selbst nicht ganz im Reinen ist. Anfangs war sie mir sehr sympathisch, ihr Humor gefiel mir und vor allem nahm sie sich selbst nicht so ganz ernst, im späteren Verlauf der Handlung nervten mich einige wiederkehrende Verhaltensweisen von ihr.

    "Als ich Joseph erstmals erblickte, hatte ich das Gefühl, dass er einen Traum in sich trug. Räuberhöhlen funktionieren nach demselben Prinzip. Sie sind im engeren Sinne keine Behausungen - sind nicht funktional, sauber und stabil -, sondern Orte, die wir wegen dem bewohnen, wozu sie imstande sind. Sie transportieren uns in eine andere Welt. Sie sind Orte, die uns davontragen." (S. 137)"

    Das Buch wirkt wie eine Aneinanderreihung vieler kleiner Anekdoten, ähnlich wie Tagebucheinträge. In diesen erfährt man viel über ihr erstes Date mit ihrem Boot Joseph, skurrile Buchhandelskunden, Hintergrundwissen zu Literatur sowie Erinnerungen aus ihrer Kindheit und ihrem Leben mit ihrem (Ex)Partner. Leider springt sie zuweilen gedanklich oft hin und her, so dass man ihr nicht immer folgen kann bzw. Erzählungslücken zeitweise auftreten. Die Erzählung ihrer Reise ist zwar die Stationen betreffend chronologisch aufgebaut, jedoch fehlen Zeitangaben, so dass man schwer einordnen kann, wie lange sich Sarah an einigen Orten aufgehalten hat.

    Oft habe ich mich gut amüsiert und Neues entdeckt, teilweise habe ich mich aber auch gefragt, warum sie bestimmte Dinge so detailgetreu erzählt bzw. was ich mit dieser Geschichte überhaupt anfangen soll. So wechselten sich gute mit weniger guten Passagen ab. Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin das Buch schnell beenden wollte, so dass viele Fragezeichen zurückblieben und die Leselust gegen Ende stark nachliess. Zudem hatte ich leider nicht das Gefühl, dass Sarah Konsequenzen aus ihrer Reise gezogen hat und eine persönliche Entwicklung hatte offenbar kaum bei ihr stattgefunden.
    Entgegen vieler anderen Reiseberichte gibt es hier keine Fotos, die ich jedoch aufgrund der Erzählweise auch gar nicht vermisst habe, denn es ist eher eine Geschichte als ein Reisebericht.

    Fazit:
    ---------------
    Mal humorvoll, mal nachdenklich, mal nichtssagend - Trotzdem eine gut zu lesende Hommage an den klassischen Buchhandel!

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    janein
  • 2 Sterne

    peedee, 03.08.2018

    Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt

    Sarah Henshaw liebt Bücher – wer tut das nicht? Sie hat dazu aber eine ungewöhnliche Idee: eine Buchhandlung auf einem Boot! Obwohl sie buchhändlertechnisch ein Laie ist, ihre Bootführerkünste quasi inexistent und sie auch keine finanziellen Rücklagen hat, wagt sie das Abenteuer und schippert sechs Monate durch Grossbritanniens Kanäle.

    Erster Eindruck: Das Cover ist durch die Zeichnung sehr aussergewöhnlich, aber ich muss sagen, dass ich – aufgrund des Covers – zuerst gedacht habe, dass es sich um einen Roman handelt, und nicht um eine wahre Geschichte. Für eine wahre Geschichte hätte ich ein Foto des echten Bootes und/oder der Autorin besser gefunden. Der feste Einband und das orangefarbene Lesebändchen gefallen mir gut. Schade, dass es im Buch keine Fotos hat.

    Die Inhaltsbeschreibung hat mich neugierig gemacht und ich war sehr gespannt darauf, mehr über diesen schwimmenden Buchladen und Sarahs Erlebnisse zu erfahren. Der Einstieg ist gut gelungen; das Buch lässt sich flüssig lesen. Mir gefällt der Humor der Autorin: Als sie z.B. den Businessplan bei den Banken vorlegte, den sie aus heutiger Sicht sowohl von der Aufmachung als auch vom Inhalt als völligen Quatsch bezeichnet. Als ich gelesen habe, dass sie nicht einmal eine Toilette auf dem Boot hat, fand ich das schrecklich. Ich möchte mir nicht überall Gedanken machen, wo ich wohl die nächste Toilette finde. Dies war mein positiver Leseeindruck ganz zu Beginn. Aber dann hat meine Lesefreude leider stetig abgenommen. Für mich ist z.B. merkwürdig, dass sie von der Sehnsucht nach einem Waisenkinddasein spricht oder auch davon, dass sie doch besser über Nacht verstorben wäre, nur weil sie ein Morgenmuffel ist. Das ist dann nicht mehr mein Humor. Manchmal wirken gewisse Passagen ein bisschen zu gewollt lustig, schade. Sarah erzählt, dass sie Bücher gegen Mahlzeiten oder eine Duschgelegenheit eintauscht. Wie will sie dann Rechnungen bezahlen? Für mich macht es den Eindruck, dass Sarah sich eine 6-monatige Auszeit von allem nimmt, aber nicht, dass sie mit ihrem Bücherboot tatsächlich Geld einfahren will.

    Am Ende des Buches bleibe ich ratlos zurück… Mir fehlte der rote Faden, ich hatte bei all den Episoden absolut kein Zeitgefühl, ob sie nun zwei Wochen unterwegs war oder bereits vier Monate. Ich denke, für die, die dabei waren, ist es ein tolles Buch (aus meiner Sicht eher ein Tagebuch), aber für mich wars das bedauerlicherweise nicht – das betrübt mich. Ich kann leider nur 2 Sterne vergeben, schade. Ich wünsche Sarah Henshaw für die Wiedereröffnung der „Book Barge“ alles Gute.

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    janein
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