Mein Leben als Sonntagskind

 
 
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"Eine ganz besonders mitreissende Geschichte. Judith Visser weiss genau, wie man den Leser verlockt und seine Neugier entfacht." Hebban

Jasmijn ist ein ganz normales junges Mädchen. Kontaktfreudig und bei allen Mitschülern beliebt. Ein Sonntagskind, dem...
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Kommentare zu "Mein Leben als Sonntagskind"

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mareike S., 12.06.2019

    Jasmijn Fink ist ein eher ungewöhnliches Mädchen: Sie spielt nicht gerne mit anderen Kindern, sondern lieber mit ihrer Hündin Senta. Sie schafft es meistens nicht, mit unbekannten Erwachsenen zu reden oder ihnen in die Augen zu sehen, die Spässe von anderen versteht sie nicht und wenn es zu laut, zu voll oder zu hell ist, bekommt sie Migräneanfälle. So kann ein Kindergeburtstag für sie schon mal zum Albtraum werden. Wir begleiten Jasmijn in diesem Buch beim Erwachsenwerden, vom Vorschulkind bis zur jungen Frau. Die Protagonistin versucht während all dieser Jahre, die Welt zu verstehen, die ihr fortlaufend Rätsel aufgibt. Warum sind alle anderen Menschen so anders als sie? Welches Verhalten wird wann von ihr erwartet? Die Welt beziehungsweise die Menschen versuchen unterdessen, Jasmijn in eine Schablone zu pressen, Mitschüler und Lehrer fragen sich, warum Jasmijn nicht „normal“ ist. Von ihrer Familie wird Jasmijn angenommen, wenn auch nicht unbedingt verstanden. „So ist Jasmijn nun mal.“ So kommt es, dass bei ihr das Asperger Syndrom (eine Form von Autismus) erst im Erwachsenenalter diagnostiziert wird. Bis dahin liegt ein langer und steiniger Weg vor ihr, den Jasmijn aber trotz aller Hürden und Rückschläge mutig und schliesslich auch selbstbewusst geht.

    Das Buch hat über 600 Seiten und keine davon war langweilig! Es gehört ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern. Das Buch hat autobiografische Züge, auch bei der Autorin wurde im Erwachsenenalter das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Ich weiss nicht, welche Dinge in diesem Buch der Wahrheit entsprechen und welche Fiktion sind. Beim Lesen waren jedenfalls Autorin und Protagonistin für mich eins, ich bin komplett abgetaucht in Jasmijns Welt und habe alles ganz genau vor mir gesehen. Eigentlich ist das Buch unspektakulär, wir begleiten ein Mädchen beim Erwachsenwerden. Der Autorin gelingt es jedoch, ihre Geschichte so einfühlsam, lustig, spannend und warmherzig zu erzählen, dass alle Figuren für mich lebensecht waren und ich keine Sekunde daran gezweifelt habe, dass sich alles genauso zugetragen hat. Ich habe mit Jasmijn mitgelitten, mitgefühlt und mich mit ihr gefreut, wenn es ihr gelang, über ihren Schatten zu springen, Freundschaften zu schliessen oder wenn es der Welt gelang, Jasmijn ein kleines bisschen besser zu verstehen.

    Fazit: Ein wunderbares, kluges Buch über den schwierigen Prozess des Erwachsenwerdens, über Freundschaft, Familie und das Leben mit dem Asperger-Syndrom. Ich habe dieses Jahr schon viele gute Bücher gelesen, aber „Mein Leben als Sonntagskind“ zählt definitiv zu den Besten! Von mir gibt es eine begeisterte Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Christina S., 10.08.2019

    Ein wunderbar zu lesendes und intersantes Buch über ein Mädchen mit Autismus und wie sie sich durchs Leben kämpft und weiterentwickelt. Wunderbar flüssig geschrieben und mit fröhlichen und auch traurigen Momenten. Aber auch Momenten wo man den Kopfschütteln kann. Schön wie sich Jasmyn entwickelt aber auch traurig wie wenig es auffällt, wenn sie die Schule schwänzt. Interssant welche Strategien sie entwickelt um in der Welt die ihr so Fremd ist, klar zu kommen. Tolles Buch
    Es spielt Anfang der 1980 Jahre in Rotterdam. Damals wusste man noch nicht so viel über Autismus.
    Ein Buch welches einen fesselt den man möchte wissen wie geht es weiter und wie meistert sie diese oder jene Situation. Ab und an hatte ich Tränen in den Augen. Man konnte lachen oder auch mal den Kopf schütteln.

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    janein

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