Der Duft des Lebens, Clara Maria Bagus

Der Duft des Lebens

Roman

Clara Maria Bagus

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"Manchmal ist das, was du findest, nicht das, was du suchst, aber das, was du brauchst."

C.M.Bagus

Der junge Glasbläser Aviv erhält von dem zwielichtigen Arzt Kaminski den Auftrag, fünfzig Glasfläschchen zu produzieren. Dieser schmiedet den...

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Kommentare zu "Der Duft des Lebens"

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  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Eva F., 23.07.2018

    Die Welt erwacht jeden Tag neu. Und jeder von uns kann ein klein wenig beeinflussen, in welchem Licht der neue Tag erstrahlt.

    Aviv, ein junger Glasbläser, erhält einen Auftrag für fünfzig Glasgefässe. Doch sein Auftraggeber ist Kaminski, ein Arzt, der ihm nicht ganz geheuer ist. Mit diesen Glasfläschchen will Kaminski von Sterbenden den letzten Hauch einfangen, um so an deren Seelen gelangen. Denn er selbst hat keine Seele, er meint, dass alle anderen mehr Mensch sind, als er selbst es ist. Als Aviv ihm auf die Spur kommt gilt es das zu verhindern. Doch schafft er diesen Wettlauf gegen die Zeit? Auf seinem Weg erhält er viele Erkenntnisse über die Menschen und sich selbst, lernt sich selbst noch besser kennen.

    Die Geschichte des Buches hat mich sehr angesprochen, ebenso vor allem die Leseprobe, die einen guten Einblick in das recht poetisch und philosophisch wirkende Buch gab. Als ich dann auf dem abnehmbarem Buchumschlag noch die Aussagen von Anselm Grün, Manfred Lütz und Jean-Remy von Matt gelesen habe, war ich doch auch noch mehr beeindruckt. Und noch gespannter auf das Buch, als ich es ohnehin schon war.

    Von der Sprache her ist das Buch angenehm zu lesen, keine einfache Literatur, sondern durchaus welche mit ordentlich Tiefgang. Es ist eine sehr bildhafte, angenehme Sprache und die Geschichte ist durchaus recht poetisch geschrieben. Dennoch gut verständlich, man sollte sich aber einfach auch Zeit nehmen für dieses Buch, denn es bringt viele schöne Aussagen und Denkanstösse mit sich. So beispielsweise: „Tiefe Wurzeln zerstört man doch nicht, nur weil jemand in der Baumspitze ein paar Zweige abschneidet.“ (Seite . 154)

    Generell ist das Buch keine einfache Unterhaltungsliteratur, sondern mit vielen philosophischen Aussagen versehen. Auch ist die Geschichte nicht wirklich vorhersehbar, es gab für mich beim Lesen immer mal wieder die ein oder andere Überraschung, was mir wirklich gut gefallen hat. Ebenso die Botschaft, die generell mit auf den Weg gegeben werden soll, Menschlichkeit, ist immer wieder schön verpackt.

    Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt, es war zunächst ein wenig anders, als ich es erwartet hatte, war noch tiefgründiger als angenommen, aber sowas von lesenswert. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen, weiss auch, dass ich es mindestens noch einmal lesen möchte, um mir all die Botschaften wieder in Erinnerung zu rufen. Entsprechend gibt es von mir 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung für dieses wunderbar poetisch-philosophische Buch, das so viele tolle Aussagen enthält, die sich viele Menschen mal zu Gemüte führen sollten.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    hennie, 29.07.2018

    DER KAMPF GEGEN DEN SEELENFÄNGER
    „Vergiss nicht, das deine Seele Flügel hat.“

    Das ist ein Zitat aus dem Prolog, der mit wenigen Sätzen voller geheimnisvoller Andeutungen beginnt. Der Roman fängt an wie in einem Märchen: „IN EINEM FERNEN LAND,...“.
    Die feinsinnige, poetische Sprache zieht sich durch das ganze Buch, obwohl die Handlung alles andere als märchenhaft ist.

    Zum Inhalt:
    Der Start ins Leben des kleinen Jungen namens Aviv (bedeutet Frühling) geht mit dem Tod der Mutter Helene einher. Die Hebamme Selma, die nie Kinder bekommen konnte, nimmt Aviv als ihren eigenen Sohn an. Selma ist selig. Der Einen Unglück ist der Anderen Glück. Aviv Silberberg wächst wohlbehütet bei der schon älteren Frau auf. Er entwickelt einen wachen Blick für das Treiben der Menschen und bald beginnt er zu ahnen und zu spüren, dass etwas Dunkles, Eigenartiges in der Stadt vor sich geht. Der Junge lernt das Glasbläserhandwerk beim alten Abramowitsch. Eines Tages kommt ein seltsamer Kunde in den Laden, der ein feindliches Verhalten an den Tag legt, das Aviv das Blut in den Adern gefrieren lässt. Kaminski, ein Arzt, bestellt bei Aviv fünfzig Glasfläschchen und eine besondere Amphore. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf...

    Die Einteilung der Erzählung erfolgt in den vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter und in 73 Kapiteln sowie Prolog und Epilog. Clara Maria Bagus nimmt den Leser mit in eine kleine, fiktive Stadt mit ihren arg- und ahnungslosen Bewohnern, die dem bitterbösen Arzt Arthur Kaminski in die Falle gehen. Die meisten Menschen folgen ihrem Gewissen, aber er folgte seiner grausamen Natur. Ihm wurde schmerzhaft bewusst über viele Jahre, dass er anders ist. Deshalb verspürt Kaminski den unwiderstehlichen Drang seine rabenschwarze Seele los zu werden. Durch ein Seelenkonzentrat aus allen genialen, menschlichen Eigenschaften will er seine vollkommene Seele kreieren. Mit dem einzigartigen Lebenselixier möchte er sich zum perfekten Menschen machen.
    „Das Beste der Menschheit in eine einzige Seele packen – eine Seele, die ganz allein für ihn bestimmt war.“
    Die Kapitel sind kurz und die bildhafte, oft ätherische Sprache lässt sich wunderbar lesen. Abwechselnd erfährt man durch die beiden Erzählstränge um Aviv und Kaminski von den teuflischen, mörderischen Machenschaften des Arztes und von den Rückschlägen, die Aviv im Kampf gegen ihn erleiden muss. Hätte er nicht die Hilfe von seinen liebsten Mitmenschen (Selma, Abramowitsch, Filip) und des gewandelten Diebes Isaac gehabt, so wäre er gescheitert. Das Böse hätte über das Gute gesiegt!
    Für mich war dieses Buch voller Weisheiten mit vielen aussagekräftigen Sätzen, die ich in meine Zitatesammlung aufnahm. Es ist ein Buch mit wundervollen Einsichten und überraschenden Wendungen sowie tiefer Menschlichkeit neben der verkohlten, schäbigen Seele des Arztes.

    Fazit:
    Als erstes fiel mir der wunderbare Schreibstil auf. Die Sprache ist voller Kraft, voller Poesie trotz der traurigen Momente! Nahtlos in den positiven Gesamteindruck fügt sich das stilvolle Cover ein, der hellblaue Hintergrund und die Anmut der weissen Blume.

    „Der Duft des Lebens“ ist für mich ein Lesehighlight des Jahres 2018. Ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen mit der Höchstbewertung!

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    janein
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