Das Haus der Frauen

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Laetitia Colombanis neuer Roman über zwei heldenhafte Frauen - für alle Leserinnen von "Der Zopf"

In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène,...
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Laetitia Colombanis neuer Roman über zwei heldenhafte Frauen - für alle Leserinnen von "Der Zopf"

In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène,...

Kommentare zu "Das Haus der Frauen"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    13 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    April1985, 28.02.2020

    Eine Geschichte über Mut, Zusammenhalt und Solidarität

    "Das Haus der Frauen" der französischen Autorin Laetitia Colombani hat mich zutiefst berührt und wird mich sicher noch länger nicht loslassen. Es ist die Geschichte von zwei Frauen die trotz Schicksalsschlägen das Leben anderer über ihr eigenes stellen. Es ist die Geschichte der Begründerin des "Palais de la Femme".

    Zitat aus dem Buch:
    "Wir müssen an unsere Arbeit und unsere Methoden glauben, daran glauben, dass etwas passieren wird" William Booth, Paris, 1926.

    Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen. Im Paris von heute kämpft die renommierte Anwältin Solène mit den Folgen einer Depression. Ihr Psychiater rät ihr sich für ein soziales Projekt zu engagieren. Bei der Suche nach einer geeigneten Tätigkeit lernt sie Léonard kennen, welcher ihr eine Stelle als Schreiberin im "Haus der Frauen" vermittelt. Angekommen im Gesellschaftsraum des Frauenhauses, wo ihr zukünftiger Arbeitsplatz sein soll, soll sie für die Bewohnerinnen Briefe und Anträge schreiben, wie zum Beispiel einen Beschwerdebrief an einen Supermarkt, der einer jungen Mutter € 2,-- zuviel berechnet hat. "Lächerlich" denkt sich Solène zunächst, doch je mehr Zeit sie im Frauenhaus verbringt, umso mehr findet ein Umdenken bei ihr statt und sie beginnt sich immer mehr für die Frauen zu engagieren. Durch ihre Engagement verdient sie sich auch nach und nach das Vertrauen der Bewohnerinnen, denen das Leben übel mitgespielt hat.

    Etwas früher in der Zeit, nämlich im Jahr 1925 kämpft die mutige Blanche Peyron, die zusammen mit ihrem Ehemann in der Heilsarmee dient, für die Armen und Notleidenden im Land. Das Ziel der beiden ist es obdachlosen Frauen Unterstützung zu bieten und ein neues Heim zu geben. Die Grundsteine für die Begründung des "Palais de la Femme" werden gelegt.

    Mich haben beide Handlungsstränge sehr berührt. Vorallem die vielen Einzelschicksale haben mir wieder gezeigt und verdeutlicht, dass im Leben nichts selbstverständlich ist. Kleine Gesten sind oft mehr wert als alles Geld der Welt.

    Zitat aus dem Buch:
    "Karriere ist etwas Herrliches, aber man kann sich nicht in einer kalten Nacht an ihr wärmen".

    Solidarität, Mitgefühl und Zusammenhalt - das sind die Dinge, die jemanden reich machen. Dinge, die wichtig sind in einer Welt, in der wir die Augen vor der Not am liebsten verschliessen würden. Blanche ist als Vorbild voraus gegangen. Trotz schwerer Krankheit und unter widrigsten Umständen hat sie bis zum Schluss für ihren "Palast" gekämpft. Solène setzt mutig den Weg von Blanche fort. Und nicht nur das. Sie beginnt zu recherchieren und schreibt Blanche's Geschichte nieder.

    Zitat aus dem Buch:
    "Ein langes Studium an der Juristischen Fakultät, zwei Staatsexamina, viele Jahre Praxis in der Kanzlei, ein Burn-out und eine Therapie haben sie hierhin geführt."

    Fazit:
    Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. Ich konnte und wollte es nicht weglegen. Auch die eine und andere Träne ist geflossen. Man merkt einfach, dass Laetitia Colombani mit viel Herzblut recherchiert hat. Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend. Das Buch liest sich sehr flüssig und leicht, trotz der teilweise sehr traurigen Passagen.

    Weil es so gut passt und ausdrückt wie es mir nach dem Lesen geht, schliesse ich mein Fazit mit einem letzten Zitat:

    "Es ist manchmal schwierig, die Tür des Palastes hinter sich zuzuziehen. Man nimmt immer etwas mit nach Hause".

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    janein
  • 5 Sterne

    10 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    fantafee, 20.02.2020

    Ein kraftvoller Roman


    Nachdem mir der Vorgängerband „Der Zopf“ von Laetitia Colombani so gut gefallen hat, wollte ich natürlich jetzt auch diese Neuerscheinung gleich lesen.
    Erwartet habe ich mir einen inhaltsstarken Roman für Frauen - und wurde nicht enttäuscht.

    Auch hier verknüpft die Autorin zwei bemerkenswerte Frauenleben wieder kunstvoll miteinander. Im Mittelpunkt steht ein historisches Gebäude in Paris, der Palast der Frauen oder auf Französisch: Palais de la Femme, in der Rue de Charonne. Ehemals ein Dominikanerinnenkloster und zeitweilig als Kriegskrankenhaus genutzt, kaufte es 1926 die Heilsarmee und wurde zu einem Aufnahmeort für alleinstehende und in Not geratene Frauen verwandelt. Das wäre niemals möglich gewesen ohne das unglaubliche Engagement von Blanche Peyron und ihrem Mann Albin, beides führende Mitglieder der französischen Heilsarmee.

    Blanche Peyron, eine der beiden Frauenfiguren im Roman, muss eine aussergewöhnliche Frau gewesen sein. Willensstark bis starrköpfig, enthusiastisch bis selbstzerstörerisch, eine beeindruckende Rhetorikerin und immer mit Feuereifer dabei, den Armen und Schwachen zu helfen. Wir erfahren mehr über ihr Leben, ihren Werdegang zur Vorkämpferin für Solidarität und über ihre Liebe zu Albin, dem Kämpfer und Unterstützer an ihrer Seite.

    Im zweiten Handlungsstrang erfahren mir mehr über eine Frau im heutigen Paris. Solène ist eine erfolgreiche Anwältin in einer grossen Kanzlei. Als sich vor ihren Augen ein Mandant in den Tod stürzt, bricht auch ihre Welt in sich zusammen. Nach einem Klinikaufenthalt kehrte sie mit einer schweren Depression in ihre leere Wohnung zurück. Dort empfindet sie ihr Leben nur noch als sinnlos.
    Doch dann entdeckt sie ein Inserat auf einem Suchportal und fühlt sich davon direkt angesprochen. Sie findet Halt in ihrem neuen Job als öffentliche Schreiberin im Haus der Frauen, dem Palais de la Femme. Dort schreibt sie im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe. Mit jedem Brief den sie schreibt, wächst nicht nur ihr Mitgefühl für die verschiedenen Schicksale, sondern sie entdeckt auch einen längst vergessenen Herzenstraum wieder, das Schreiben. Sie erkennt ihr eigenes Talent darin und die Möglichkeit damit anderen zu helfen. Seit Solène anderen hilft, hat ihr Leben wieder einen Sinn. Ganz aktiv möchte sie beides tun, schreiben und helfen.

    Der Roman ist schnell gelesen, denn der Stil ist locker und flüssig. Die Geschichten der Frauen wechseln sich ab und enden stets so, dass man unbedingt wissen möchte wie es JETZT weiter geht. Die Figuren sind glaubhaft und lebendig. Zwischen freudigem Glück und stiller Trauer durchliest man die verschiedensten Emotionen. Besonders gefallen hat mir der historische Bezug und die Möglichkeit mehr über die Heilsarmee und den gesellschaftlichen Zuständen Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts in Paris zu erfahren, indem es mir den Anstoss bot, inhaltlich nach zu recherchieren.

    Eine fünf-Sterne Leseempfehlung, beste Unterhaltung mit Inhalt.

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    janein

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