Blau Türkis Grün

Warum ich um die Welt gesegelt bin

Mareike Guhr

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Auf zu Orten, an denen das Blau des Meeres am schönsten ist ...
Den Wind in den Segeln, das tiefblaue Wasser unter dem Kiel und endlose Weite am Horizont ... für viele Segler ist das der Inbegriff der Freiheit. Die Sehnsucht nach dem Ozean treibt...

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Kommentare zu "Blau Türkis Grün"

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    MelaKafer, 04.11.2018

    Traumhafte Bilder, wunderbare Geschichten

    Schon das Cover hat mich umgehauen. Dieses Bild ist für mich der Inbegriff von Freiheit, Abenteuer und Leben. Schlägt man das Buch dann auf, taucht man ein in eine andere, unfassbar schöne Welt. Die eingefangenen Bilder sprühen vor Leben und machen vom ersten Augenblick an Lust auf's Meer und ferne Inseln. Die unterschiedlichen Farben des Meeres von blau über türkis nach grün machen süchtig und tun schon fast weh, so schön sind sie.
    Mareike Guhr nimmt uns mit auf ihre Weltumsegelung, lässt uns mit anrührenden Anekdoten, verrückten und abenteuerlichen Geschichten und wundersamen Begegnungen Anteil an ihren Erlebnissen haben. Mit eingestreuten "Gedankensplittern" zeigt sie uns ihr Innerstes, ihr Heimweh, ihre Selbstzweifel, die Angst, die überbordende Lebensfreude. Ein wunderbar zu lesendes Sehnsuchts- und Wohlfühlbuch.

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    janein
  • 5 Sterne

    Kerstin, 13.09.2018

    Wasserfarbensüchtig

    Mareike Guhr ist Journalistin, Törnberaterin und Seglerin. Sie wollte die Welt umsegeln, doch sie hatte kein Boot. Sie bekam das Angebot ein Boot zur Verfügung gestellt zu bekommen, dafür bekommt sie immer wieder neue Crewmitglieder gestellt. Mareike nahm das Angebot an. Auf Lanzarote startete sie 2012 mit ihrer Weltumseglung, um viereinhalb Jahre später in Hamburg wieder heimzukommen. Während ihrer Tour hatte sie 140 Mitsegler, aus elf unterschiedlichen Nationen. Sie bereiste 37 Länder und fast viermal so viele Inseln. Insgesamt legte sie 45.000 Seemeilen zurück! In diesem Reisebericht nimmt Marieke Guhr den Leser mit auf den ruhigen Pazifik und den stürmischeren Indischen und Atlantischen Ozean. Es werden viele Eindrücke geschildert und auch Gedanken, die sich Marieke während dieser viereinhalb Jahre machte. Interessant fand ich die Aufmachung des Textes. Meist handelt es sich um Reiseberichte. Doch zwischendurch gibt es immer mal wieder Gedankensplitter. In diesen erfährt der Leser, wieso Mareike die Weltumseglung gemacht hat und dass es nicht nur schöne Seiten gibt. Vor allem musste sie auf vieles verzichten. Der grösste Punkt war hier ihre Familie. Ausserdem ist da die ganze Zeit über, der grosse Druck, pünktlich zu sein und die Gäste nicht in Gefahr zu bringen.
    Viele Bilder veranschaulichen Mareikes Eindrücke. Die meisten Bilder fand ich gut ausgewählt. Bei manchen war mir die Qualität zu schwach, die hätte man vielleicht lieber ersetzt. Es wechselt immer wieder zwischen ein- und zweiseitigen Bildern. Manchmal gibt es auch kleine Collagen. Diese fand ich immer sehr aussagekräftig. Sehr gut ist, dass es bei 95% der Bilder eine aussagekräftige Bildunterschrift gibt!
    Während dem Lesen dachte ich mir, manche Informationen fehlen mir. Aber dann gab es tatsächlich noch ein Kapitel zum Thema Reparaturen. Und im Rückumschlag befinden sich alle wichtigen, interessanten und informativen Zahlen! Gerne hätte ich das Boot auch mal von innen gesehen.
    Nicht ganz optimal finde ich die Bindung des Buches. Es wirkt wie eine Zeitschrift. Es hat keinen festen Umschlag. Es handelt sich um ein Paperback. Somit wird es wohl nach mehrmaligem Durchblättern und Durchlesen auseinanderfallen. Selbst nach dem ersten vorsichtigen Lesen, kann man hinten schon den Kleber sehen. Ansonsten finde ich das Format (21x24cm) gelungen. Es ist handlich, da es ein Paperback ist, ist es nicht zu schwer. Und es ist gross genug, damit die Bilder auch wirken können.
    Mir hat dieser Reisebericht sehr gut gefallen und da am Ende doch alle Informationen, die ich wollte, vorhanden waren, kann ich nur fünf von fünf Sternen geben. Die schlechte Bindung würde vielleicht für einen halben Stern Abzug sorgen.

    Seite 154: „Angst lasse ich nicht zu, denn sie hilft nicht. Respekt sehr wohl, sonst wäre ich wohl nicht heil um die Welt gekommen.“

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    janein
  • 5 Sterne

    Marie aus E., 06.10.2018

    Schon der erste Eindruck des Buches des fast quadratischen Buches ist beeindruckend, in Hochglanz und die Farbe des Meeres lässt schon hier ahnen, dass der Buchtitel nicht zu viel verspricht.

    Blau, Grün, Türkis und Hellblau, Schwarzblau, Blaugrün..so wird die Farbverliebtheit auch schon im Klappentext angekündigt.

    Mit hat der Bildband samt seiner Erzählungen sehr gut gefallen, es war genau die richtige Mischung aus wunderschönen, manchmal auch beängstigenden Fotos und dazu passenden "Gedankensplitter" (so von der Autorin genannt) und Reiseerzählungen, garniert von Muschelzeichnungen.

    Das Layout ist genau mein Fall, abwechslungsreich - die Gedankensplitter sehen beispielsweise aus, als ob sie mit einer alten mechanischen Schreibmaschine geschrieben wären - und doch klar und übersichtlich strukturiert.

    Die Fotos und Geschichten lassen einen Einblick in die beeindruckende Reise zu.

    Gerade Details fand ich interessant, z. B. dass man - bevor man an Deck Wäsche zum Trocknen aufhängen kann - erst mal die Salzschicht entfernen muss (wegen der Wasserbindung des Salzes).
    Oder das Foto einer Werkstatt unter freiem Himmel, für Industriestandortgewöhnte schon exotisch. Und welch bürokratischer Aufwand manchmal erforderlich ist.

    Am schönsten waren aber tatsächlich die Fotos vom Meer samt seiner vielen Bewohner. Wobei ich einer Coconut Crab nicht wirklich "in echt" begegnen möchte, ich hätte nicht gedacht, dass ein Krebs so riesig sein kann.

    Gerade weil ich wohl nie in all die wunderschönen Ecken der Erde kommen werde, die Mareike Guhr besegelt hat, ist das Buch umso beeindruckender für mich. Man muss kein Segler sein, um hier Fernweh zu bekommen.

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    janein
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