Auf glühendem Eis, Mike Mateescu

Auf glühendem Eis

Mike Mateescu

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Sechs Monate nach der Rettung der Zürcher Street Parade laufen die Geschäfte von Privatdetektivin Enitta Carigiet noch immer schleppend. Um ihre Finanzen endlich ins Lot zu bringen, wagt sie sich an die riskante Lösung eines jahrzehntealten...

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Kommentare zu "Auf glühendem Eis"

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  • 3 Sterne

    6 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby H., 12.02.2016

    Die Geschäfte von Privatdetektivin Enitta Carigiet, 23, laufen gerade nicht so gut und so arbeitet sie, um ihre Miete zahlen zu können, nebenbei bei Carrington Davenport International. Das soll aber niemand wissen. Hier erfährt sie von der Zorilla-Rose, die seit vielen Jahren als verschwunden gilt. Enitta macht sich zur Aufgabe sie zu finden.

    Ich habe Enitta und einige ihrer Freunde bereits beim "Mordsfondue" kennenlernen dürfen. Somit ist mir der Einstieg in diese neue Geschichte nicht ganz so schwer gefallen.
    Hier nun werden immer neue Schauplätze aufgemacht und immer neue Protagonisten verwirren mich langsam:
    verschiedene Tankstellenüberfälle müssen aufgeklärt werden; Enitta sucht weiterhin nach ihrer Schwester Janita; ein Sprayer, der die Stadt verschandelt, muss gestellt werden. Ein Freund von Enitta sucht seinen Neffen. Auch dieser Suche nimmt sie sich an. Dann ist da noch der Erbe von Scheller-Schuhe, der ein neues Label eröffnen will. Und ach ja, die Rose will auch gefunden werden.

    Enitta und ihre Freunde durchstöbern das bunte und vielschichtige Züricher Nachtleben, mit für mich zuviel Alkohol und Drogen. Die oft eigenwilligen Charaktäre finde ich amüsant, sehr lebendig gezeichnet und kann sie mir sofort gut vorstellen. Womit ich mich sehr schwer getan habe, sind die eigenwilligen für mich oft nicht nachzuvollziehbaren Wortschöpfungen, mit denen mir der Autor immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Zwar steht im Anhang ein Glossar mit einigen Schweizer Worten zur Verfügung, die aber vieles nicht aufgedeckt haben. Die Sprache selbst klingt gewollt jugendlich und cool, ist für mich einfach nur anstrengend zu lesen. Es gab allerdings auch kleine Episoden, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.

    Für die Geschichte selbst fehlt mir eindeutig der rote Faden. Es kommt sogar zwischendurch eine gewisse Spannung auf, die jedoch unter den vielen Nebenschauplätzen leidet. Zwar führen all die einzelnen Stories schlussendlich zur Auflösung, mir ging aber alles einfach zuviel durcheinander, einiges zu zufällig entdeckt.

    Mit seinem Krimi hat mich Mike Mateescu ins Züricher Nachtleben und auf verschiedene Ermittlungstouren mitgenommen. Zu der für mich zu legeren Sprache habe ich leider keinen Zugang gefunden.

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    janein
  • 2 Sterne

    4 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    orfe 1., 29.03.2016

    Auf glühendem Eis kann man leider nicht warm werden

    Cover:
    -----------------------------
    Das Cover mit dem zersplitterten Eis sowie der rot hervorgehobene Titel sprachen mich sehr an und liessen auf einen spannungsgeladenen Krimi schliessen.

    Inhalt:
    -----------------------------
    Die 23 jährige Enitta ist Privatdetektivin, deren Geschäfte schlecht laufen, sodass sie sich mit anderen Jobs über Wasser halten muss. Um ihr Geschäft anzukurbeln, ersinnt sie die Idee, ein Kunstwerk, die "Zorilla-Rose" zu finden, das gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf mysteriöse Weise verschwand und dass von vielen bereits vergeblich gesucht wurde.

    Mein Eindruck:
    -----------------------------
    Dies ist nach "Mordsfondue" der zweite Teil der Enitta-Reihe des Autors, für mich war es jedoch der erste Enitta-Fall. Cover und Klappentext liessen mich einen spannenden Krimi erwarten, in dem man Züricher Lokalkolorit zu schnuppern bekommt und zudem noch historische Hintergründe der Schweiz erfährt.
    Der Einstieg in den ersten Kapiteln gefiel mir auch sehr gut. Der Leser wird gleich an einen düsteren Ort verschlagen und Zeuge eines bedrohlichen Gesprächs, wenig später geben eine Reihe von scheinbar nicht zusammenhängenden und teilweise sehr skurril anmutenden Verbrechen der Polizei und somit dem Leser Rätsel auf. Soweit, so gelungen.

    Im weiteren Verlauf verliert sich dieser zu Beginn gut angelegte Spannungsbogen leider sehr schnell. Man begleitet Enitta zu ihrer Arbeitsstelle, die sie als Zubrot zur Detektei benötigt und bei der der Leser Zeuge des tagtäglichen Bürowahnsinns wird. Hier gelingen dem Autor zwar ein paar nette Anspielungen auf die moderne Welt und den Wahnsinn der Globalisierung, aber die Passagen sind mir viel zu weitschweifig, es werden viele Personen eingeführt, die im Prinzip nichts mit der Krimihandlung zu tun haben und im Endeffekt wirkt alles etwas zu überzogen, zu stark gewollt witzig. Aber wenigstens habe ich an einigen Stellen schmunzeln müssen, was auch für einige sehr liebevolle Beschreibungen von Winkeln der Stadt Zürich gilt. Hier kam tatsächlich das Züricher Lokalkolorit zum Tragen.

    Neben Enittas Arbeit bekommt der Leser auch einen tiefen Einblick in ihr Privatleben: sie ist offenkundig eine Partymaus und verdreht Männern den Kopf, weiss aber nicht so wirklich, was sie vom Leben und von der Männerwelt als solches will. Sie wirkt eher ziellos als zielstrebig, was sich auch auf ihre Ermittlungen auswirkt. Sie stolpert eher zufällig in ihre Ermittlungsfortschritte hinein und am Ende findet zwar alles eine Auflösung, aber ich hatte den Eindruck, dass der Autor alles auf Biegen und Brechen zu einem Ende führen wollte. Es wirkte nicht realistisch, stellenweise gar wie eine Parodie auf einen Krimi, wie ein seltsam surrealer Traum.

    Neben der mässigen Spannung kommt hinzu, dass die Dialoge in Enittas Welt den Eindruck machen, überzogen "cool" zu sein. Selbst mit dem Glossar einiger schweizerischen Begriffe schaffte ich es oft nicht, den Sinn/Inhalt der Gespräche zu verstehen. Da sie für den Kriminalfall kaum Relevanz besassen, habe ich diese ab der Romanmitte nur noch quergelesen. Durch diese "coole" Sprache und die vielen, nicht relevante Nebensächlichkeiten habe ich mich den grössten Teil durch den Krimi nur durch gequält und war kurz davor, abzubrechen.
    Ich konnte mich auch für Enitta überhaupt nicht erwärmen, ihr Handeln war für mich so gut wie gar nicht nachvollziehbar und sie blieb bis zum Ende des Buches für mich nur sehr oberflächlich. Ihre Persönlichkeit war nicht greifbar für mich.

    Fazit:
    -----------------------------
    Krimi mit toller Idee und Züricher Lokalkolorit, die Ausführung leider mässig spannend und durch die überzogene Sprache oft quälend zu lesen.

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    janein

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