Aargau-Fieber, Ina Haller

Aargau-Fieber

Kriminalroman

Ina Haller

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Auf der Flucht mit einem Mörder - Andrina Kaufmanns bislang härtester Fall.

Eine mysteriöse Krankheit verbreitet Angst und Schrecken im beschaulichen Aargau, auch Andrinas Schwester kämpft um ihr Leben. Unterdessen ermittelt die Kantonspolizei...

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Kommentare zu "Aargau-Fieber"

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  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 13.06.2017

    Andrina im emotionalen Fieber

    Ina Haller hat mir mit ihrer emotionalen, spontanen und hilfsbereiten Hobby-Ermittlerin Andrina schon mehrfach locker, leichte Krimiunterhaltung geboten und deshalb habe ich mich riesig auf den neuen Fall gefreut.

    Andrina sollte eigentlich auf Wolke sieben schweben. Zwar klappt es mit dem Nachwuchs immer noch nicht, aber die ersten Hochzeitspläne werden schon geschmiedet. Diese sind allerdings schnell vergessen, als ihre Schwester Seraina plötzlich zusammenbricht und wenig später im Krankenhaus um ihr Leben kämpft. Emotionalen Halt würde man Andrina eigentlich von ihrem Marco wünschen, doch die Beziehung bekommt mehr als einen Knacks, als sie Partei für den mysteriösen Bruder Enrico, der aus dem Nichts auftaucht, ergreift. Will dieser tatsächlich nur Familienanschluss oder hat er etwas mit den Morden in dem Pharmaunternehmen, in dem er arbeitet, zu tun, so wie Marco annimmt? Hängen die Erkrankungen, die mit denselben Symptomen wie bei Seraina schon erste Menschenleben kosten, am Ende auch damit zusammen?

    Der Krimi beginnt mit einem spannenden Prolog, der sofort neugierig macht. Durch das Auftauchen von Marcos bisher völlig unbekannten, „angeblichen“ Bruders, kann man auch sofort rätseln. Die mysteriöse Erkrankung Serainas nimmt einen emotional gefangen und mit den ersten beiden Toten bei Jura Med, bei der Stiefbruder Enrico für die Qualitätssicherung zuständig ist, beginnt eine spannende Suche nach Tätern und Motiven. Für mich war lange nicht klar, wer der Drahtzieher hinter den Morden sein kann und vor allem war das Motiv für mich völlig undurchschaubar. Hier konnte erst das Finale Licht ins Dunkel bringen. Andrina macht sich gemeinsam mit dem Haupttatverdächtigen Enrico auf die Flucht. Sie werden nicht nur von der Polizei, sondern auch von anderer Seite gejagt, was zu Verfolgungsjagden führt, die nicht nur einmal nur mit ganz viel Glück gut für die beiden ausgehen.

    Andrina war schon immer emotional, hat sich auf die Seite vermeintlicher Täter gestellt, weil sie vom Guten im Menschen überzeugt ist und das tut sie wieder. Nicht immer konnte ich ihr Handeln und ihre Gefühle dieses Mal so richtig nachvollziehen, aber in einer solchen Extremsituation hat sie wohl auch noch nie gesteckt. Ihr Lebensgefährte Kriminalkommissar Marco Feller war ja noch nie von ihren eigenmächtigen Touren begeistert, aber hier reagiert er noch um einiges heftiger und verhält sich meiner Meinung nach nicht nur einmal völlig daneben. Statt Hochzeit planen ist bei ihnen Funkstille angesagt. „Bei einer Eiszeit sind die Temperaturen tropisch im Vergleich zu dem, was bei uns herrscht.“, das trifft es wohl mehr als genau. Enrico, der aus der Versenkung aufgetauchte Bruder, war mir anfangs sehr mysteriös, richtig sympathisch konnte er mir auch im Verlauf der Geschichte nicht mehr werden, aber man muss ja auch nicht alle mögen.

    Ich mag Regionalkolorit und bisher hat mit Ina Haller immer einen tollen kleinen Kurztrip im Aargau bereitet. Auch dieses Mal erfährt man viel zu Sehenswürdigkeiten dort und in der Umgebung. Allerdings konnte ich die Beschreibungen nicht ganz so geniessen wie sonst, da sie bei mir immer von der Frage überlagert wurden, hat man auf der Flucht und Tätersuche denn wirklich Zeit, Muse und Lust auf Sehenswürdigkeiten und die Schönheit der Landschaft.

    Alles in allem ein Krimi, der mit einem locker, leichten Sprachstil unterhält und wenn man bereit ist, bei Glaubwürdigkeit ab und an ein Auge zuzudrücken, bekommt man mit Sicherheit einen spannenden Fall geboten, bei dem man viel rätseln und mitfiebern kann. Noch vier Sterne für Aargau-Fieber gibt es deshalb von mir als Fan der Reihe.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Vampir989, 11.07.2017

    Klapptext:
    Auf der Flucht mit einem Mörder – Andrina Kaufmanns bislang härtester Fall.
    Eine mysteriöse Krankheit verbreitet Angst und Schrecken im beschaulichen Aargau, auch Andrinas Schwester kämpft um ihr Leben. Unterdessen ermittelt die Kantonspolizei um Marco Feller in einer Mordserie an Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens – gibt
    es einen Zusammenhang mit den Erkrankungen? Und was hat Fellers angeblicher Bruder damit zu tun, der wie aus dem Nichts aufgetaucht ist? Ein mörderisches Spiel beginnt . .

    Dies ist der 5.Fall einer Krimiserie.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.
    Schon allein den Prolog fand ich so wahnsinnig spannend und interessant.Deshalb hat mich dieses Buch sofort in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei,das sich die Geschichte sehr gut liest.Die Seiten fliegen nur so dahin .Einmal angefangen mit Lesen,möchte man gar nicht mehr aufhören.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Besonders Andrina fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Besonders interessant fand ich das es so viele unterschiedliche Charaktere gab.Die Geschichte wird aus Sicht der Hauptprotoganistin Andrina erzählt.So begleiten wir Sie bei Ihren eigenmächtigen Ermittlungen und erleben so manche Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen.Die Untersuchungen der Polizei werden in diesem Roman zur Nebensache.Dies war für mich neu.Ich fand es aber sehr interessant und es hat mich begeistert.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgefiebert und mitgebangt.Auch versteht es die Autorin uns immer wieder auf eine falsche Spur zu führen ,was die Tätersuche anbelangt.Und so rätselt man als Leser selbst bis zum Ende mit,wer den nun der Täter ist.Auch baut die Autorin zwischenmenschliche Töne ,Gefühle und Emotionen in die Handlung ein.Dies ist Ihr hervorragend gelungen.
    Die Spannung steigt von Anfang bis Ende stetig an und so kommt nie Langeweile auf.
    Besonders erwähnenswert ist auch ein Glossar am Ende des Buches.Dort werden viele schweizer Begriffe erklärt,die in dem Roman vorkommen.


    Das Cover finde ich für diesen Krimi sehr gut gewählt .Es passt zu dieser Geschichte und dem Buchtitel.


    Mir hat das Lesen dieses Buches viele spannende Lesemomente beschert .Für Leseliebhaber von Krimis ist dieses Lektüre sehr empfehlenswert.

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    janein
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