Das Fabrikschiff
Roman
Anfang des 20. Jahrhunderts. Das japanische Fabrikschiff Hakkomaru läuft aus ins Ochotskische Meer, zu den reichen Krabbenfanggründen vor der Küste Kamtschatkas. An Bord: über 400 Matrosen, Fischer und jugendliche »Saisonarbeiter«,... mehr
2012, 1. Aufl., 104 Seiten, Masse: 10,6 x 17,3 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Cass-Verlag, Löhne ISBN-10: 3980902285
ISBN-13: 9783980902281
Cass-Verlag, Löhne ISBN-10: 3980902285ISBN-13: 9783980902281
Produkt-Beschreibung zu: Das Fabrikschiff
Anfang des 20. Jahrhunderts. Das japanische Fabrikschiff Hakkomaru läuft aus ins Ochotskische Meer, zu den reichen Krabbenfanggründen vor der Küste Kamtschatkas. An Bord: über 400 Matrosen, Fischer und jugendliche »Saisonarbeiter«, Leibeigene des Reedereikonzerns. Sie arbeiten bis zur Erschöpfung und werden gehalten wie Vieh. Tag für Tag, Woche für Woche ducken sie sich unter der Knute des brutalen Oberaufsehers Asagawa. Wer nicht spurt, baumelt am Ankerdavit oder wird gebrandmarkt. Nach dem ersten Todesfall schlägt die Ohnmacht der Männer um in Wut. Sie wagen den Aufstand.
In Japan wurde das »Das Fabrikschiff« (Kani-kosen, 1929) unmittelbar nach seinem Erscheinen verboten, der Autor, Takiji Kobayashi (1903¿1933), zu einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Nach der Verbüssung der Haft trat Kobayashi der Kommunistischen Partei bei und ging in den Untergrund. Am 20. Februar 1933 wurde er von in die Partei eingeschleusten Spitzeln in einen Hinterhalt gelockt, festgenommen und noch am selben Tag im Polizeihauptquartier Tsukiji von Schergen der Geheimpolizei zu Tode gefoltert.
Kani-kosen, der »Klassiker« der japanischen Arbeiterliteratur, wurde zweimal verfilmt, 1953 von So Yamamura, 2009 von Hiroyuki Tanaka. 2006 erschien ein Manga (Zeichnungen: Go Fujio).
In Japan wurde das »Das Fabrikschiff« (Kani-kosen, 1929) unmittelbar nach seinem Erscheinen verboten, der Autor, Takiji Kobayashi (1903¿1933), zu einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Nach der Verbüssung der Haft trat Kobayashi der Kommunistischen Partei bei und ging in den Untergrund. Am 20. Februar 1933 wurde er von in die Partei eingeschleusten Spitzeln in einen Hinterhalt gelockt, festgenommen und noch am selben Tag im Polizeihauptquartier Tsukiji von Schergen der Geheimpolizei zu Tode gefoltert.
Kani-kosen, der »Klassiker« der japanischen Arbeiterliteratur, wurde zweimal verfilmt, 1953 von So Yamamura, 2009 von Hiroyuki Tanaka. 2006 erschien ein Manga (Zeichnungen: Go Fujio).
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Klappentext zu: Das Fabrikschiff
Anfang des 20. Jahrhunderts. Das japanische Fabrikschiff Hakkomaru läuft aus ins Ochotskische Meer, zu den reichen Krabbenfanggründen vor der Küste Kamtschatkas. An Bord: über 400 Matrosen, Fischer und jugendliche "Saisonarbeiter", Leibeigene des Reedereikonzerns. Sie arbeiten bis zur Erschöpfung und werden gehalten wie Vieh. Tag für Tag, Woche für Woche ducken sie sich unter der Knute des brutalen Oberaufsehers Asagawa. Wer nicht spurt, baumelt am Ankerdavit oder wird gebrandmarkt. Nach dem ersten Todesfall schlägt die Ohnmacht der Männer um in Wut. Sie wagen den Aufstand.
In Japan wurde das "Das Fabrikschiff" (Kani-ksen, 1929) unmittelbar nach seinem Erscheinen verboten, der Autor, Takiji Kobayashi (19031933), zu einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Nach der Verbüssung der Haft trat Kobayashi der Kommunistischen Partei bei und ging in den Untergrund. Am 20. Februar 1933 wurde er von in die Partei eingeschleusten Spitzeln in einen Hinterhalt gelockt, festgenommen und noch am selben Tag im Polizeihauptquartier Tsukiji von Schergen der Geheimpolizei zu Tode gefoltert.
Kani-ksen, der "Klassiker" der japanischen Arbeiterliteratur, wurde zweimal verfilmt, 1953 von S Yamamura, 2009 von Hiroyuki Tanaka. 2006 erschien ein Manga (Zeichnungen: G Fujio).
In Japan wurde das "Das Fabrikschiff" (Kani-ksen, 1929) unmittelbar nach seinem Erscheinen verboten, der Autor, Takiji Kobayashi (19031933), zu einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Nach der Verbüssung der Haft trat Kobayashi der Kommunistischen Partei bei und ging in den Untergrund. Am 20. Februar 1933 wurde er von in die Partei eingeschleusten Spitzeln in einen Hinterhalt gelockt, festgenommen und noch am selben Tag im Polizeihauptquartier Tsukiji von Schergen der Geheimpolizei zu Tode gefoltert.
Kani-ksen, der "Klassiker" der japanischen Arbeiterliteratur, wurde zweimal verfilmt, 1953 von S Yamamura, 2009 von Hiroyuki Tanaka. 2006 erschien ein Manga (Zeichnungen: G Fujio).
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