Naive Kunst. Ein Versuch über das Glück
Kleine Edition 8
"Als sie in San Francisco lebte, zwei Jahre lang, wusste sie nicht, dass sie glücklich war. Gemerkt hat sie es erst, als sie wusste, dass sie bald nicht mehr in der Stadt leben würde. Jetzt lebt sie schon seit über zehn Jahren nicht... mehr
2012, 128 Seiten, Masse: 10,2 x 16,1 cm, Taschenbuch, Deutsch
Verlag der Buchhandlung König
ISBN-10: 3941360132
ISBN-13: 9783941360136
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ISBN-10: 3941360132ISBN-13: 9783941360136
Produkt-Beschreibung zu: Naive Kunst. Ein Versuch über das Glück
"Als sie in San Francisco lebte, zwei Jahre lang, wusste sie nicht, dass sie glücklich war. Gemerkt hat sie es erst, als sie wusste, dass sie bald nicht mehr in der Stadt leben würde. Jetzt lebt sie schon seit über zehn Jahren nicht mehr in San Francisco. Deshalb will sie versuchen, den Bildern das erlebte Glück abzugewinnen. Hat sie das erlebte Glück überhaupt erlebt?"
Das Gefühl des Glücks, dem Daphne, die Protagonistin in Alexander García Düttmanns erster Prosaveröffentlichung, nachspürt, entzieht sich nicht erst im Nachhinein der bewussten Vergegenwärtigung. Weil die Bedingung seiner Gegenwart Unwissenheit ist, übt sich Daphne in der Kunst der Naivität: das Glück in denjenigen "imitations of life" erfahrbar zu machen, die mit ihrem Leben in San Francisco verbunden sind. Ihre Kunst ist eine Kunst der Verwandlung: Daphne baut ihre Erfahrung der Stadt wieder auf, sie schichtet Erinnerungsstein auf Erinnerungsstein, bis ihr dargestelltes Leben als das einer "Mrs. San Francisco" erscheint - als singuläres Bild des Lebens der Stadt selbst.
Der erste Prosatext, der in der Kleinen Edition erscheint, trägt der Tatsache Rechnung, dass "Theorie" nicht an die Form des theoretischen Textes gebunden ist. Ihre Einsichten entfalten sich auch dort, wo die Eigenart ihres Gegenstandes - die Nachträglichkeit des Glücks - eine ihm entsprechende Artikulationsform erfordert: eine zugleich prosaische und "naive" Kunst.
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Klappentext zu: Naive Kunst. Ein Versuch über das Glück
Als sie in San Francisco lebte, zwei Jahre lang, wusste sie nicht, dass sie glücklich war. Gemerkt hat sie es erst, als sie wusste, dass sie bald nicht mehr in der Stadt leben würde. Jetzt lebt sie schon seit über zehn Jahren nicht mehr in San Francisco. Deshalb will sie versuchen, den Bildern das erlebte Glück abzugewinnen. Hat sie das erlebte Glück überhaupt erlebt?
Das Gefühl des Glücks, dem Daphne, die Protagonistin in Alexander García Düttmanns erster Prosaveröffentlichung, nachspürt, entzieht sich nicht erst im Nachhinein der bewussten Vergegenwärtigung. Weil die Bedingung seiner Gegenwart Unwissenheit ist, übt sich Daphne in der Kunst der Naivität: das Glück in denjenigen imitations of life erfahrbar zu machen, die mit ihrem Leben in San Francisco verbunden sind. Ihre Kunst ist eine Kunst der Verwandlung: Daphne baut ihre Erfahrung der Stadt wieder auf, sie schichtet Erinnerungsstein auf Erinnerungsstein, bis ihr dargestelltes Leben als das einer Mrs. San Francisco erscheint als singuläres Bild des Lebens der Stadt selbst.
Der erste Prosatext, der in der Kleinen Edition erscheint, trägt der Tatsache Rechnung, dass Theorie nicht an die Form des theoretischen Textes gebunden ist. Ihre Einsichten entfalten sich auch dort, wo die Eigenart ihres Gegenstandes die Nachträglichkeit des Glücks eine ihm entsprechende Artikulationsform erfordert: eine zugleich prosaische und naive Kunst.
Das Gefühl des Glücks, dem Daphne, die Protagonistin in Alexander García Düttmanns erster Prosaveröffentlichung, nachspürt, entzieht sich nicht erst im Nachhinein der bewussten Vergegenwärtigung. Weil die Bedingung seiner Gegenwart Unwissenheit ist, übt sich Daphne in der Kunst der Naivität: das Glück in denjenigen imitations of life erfahrbar zu machen, die mit ihrem Leben in San Francisco verbunden sind. Ihre Kunst ist eine Kunst der Verwandlung: Daphne baut ihre Erfahrung der Stadt wieder auf, sie schichtet Erinnerungsstein auf Erinnerungsstein, bis ihr dargestelltes Leben als das einer Mrs. San Francisco erscheint als singuläres Bild des Lebens der Stadt selbst.
Der erste Prosatext, der in der Kleinen Edition erscheint, trägt der Tatsache Rechnung, dass Theorie nicht an die Form des theoretischen Textes gebunden ist. Ihre Einsichten entfalten sich auch dort, wo die Eigenart ihres Gegenstandes die Nachträglichkeit des Glücks eine ihm entsprechende Artikulationsform erfordert: eine zugleich prosaische und naive Kunst.
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