Gedichte, Andreas Gryphius, Drama, Theater & Gedichte
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Gedichte

Eine Auswahl. Text nach d. Ausg. letzter Hand v. 1663. Hrsg. v. Adalbert Elschenbroich

"Wir sind doch nunmehr gantz / ja mehr denn gantz verheeret!" Das Sonett 'Thränen des Vaterlandes / Anno 1636', dem dieser Vers entstammt und das zunächst den Titel 'Trawrklage des verwüsteten Deutschlandes' trug, ist das wahrscheinlich... mehr

2012, 238 Seiten, Masse: 9,7 x 14,7 cm, Taschenbuch, Deutsch Reclam, Ditzingen ISBN-10: 3150185610
ISBN-13: 9783150185612
 

Produkt-Beschreibung zu: Gedichte

"Wir sind doch nunmehr gantz / ja mehr denn gantz verheeret!" Das Sonett 'Thränen des Vaterlandes / Anno 1636', dem dieser Vers entstammt und das zunächst den Titel 'Trawrklage des verwüsteten Deutschlandes' trug, ist das wahrscheinlich bekannteste Gedicht des Andreas Gryphius. Der Dichter der Kriegsklage und der Vergänglichkeit, der die Leiden des Dreissigjährigen Krieges und der konfessionellen Zerrissenheit am eigenen Leib erfahren hat und sie in eindrucksvolle, sprachgewaltige Bilder zu fassen vermochte, ist neben Grimmelshausen zweifellos die bedeutendste Stimme der Literatur des deutschen 17. Jahrhunderts. Die neu konzipierte Auswahl aus dem lyrischen Gesamtwerk gibt einen repräsentativen Überblick.
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Autoren-Porträt von Andreas Gryphius:

G.s Vater, ein lutherischer Pfarrer, starb 1621 in den Kriegswirren. Das Gymnasium in Glogau, das G. seit diesem Jahr besuchte und an dem auch sein Stiefvater Michael Eder lehrte, wurde 1628 im Zug der Rekatholisierungspolitik Wiens geschlossen. Erst 1632 konnte G., dessen Mutter inzwischen ebenfalls gestorben war, wieder eine Schule, das Gymnasium in Fraustadt, besuchen. 1634 wechselte er auf das Akademische Gymnasium in Danzig und wurde dann von seinem Mäzen Georg v. Schönborn auf dessen Landgut ...

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