Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs
Bd.56 Archivpflege und Archivalienschutz
Das Beispiel der Familienarchive und "Nachlässe"
Nicht-behördliches Schriftgut, "private" Schriftennachlässe von Einzelpersonen und Familien und speziell die hier meist enthaltenen "Ego-Dokumente" - Memoiren, Tagebücher und Privatkorrespondenzen - erfreuen sich in der historischen... mehr
2012, 816 Seiten, Masse: 13 x 19,5 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Studien Verlag
ISBN-10: 3706551403
ISBN-13: 9783706551403
Studien Verlag
ISBN-10: 3706551403ISBN-13: 9783706551403
Produkt-Beschreibung zu: Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs
Bd.56 Archivpflege und Archivalienschutz
Nicht-behördliches Schriftgut, "private" Schriftennachlässe von Einzelpersonen und Familien und speziell die hier meist enthaltenen "Ego-Dokumente" - Memoiren, Tagebücher und Privatkorrespondenzen - erfreuen sich in der historischen Forschung traditionell grosser Beliebtheit. Privates Schriftgut ist leichter zu benützen als eine komplexe Behördenregistratur, und es bietet fast immer, was den spröden Amtsakten zu fehlen scheint: Hintergrundinformationen in ungeschminkter und lebendiger, weil subjektiver Darstellung. Gerade diese komplementären Quellen privaten Ursprungs erlauben dem Historiker den "Blick hinter die Kulissen".
Österreichs Archive und verwandte Institutionen verwahren eine grosse Zahl von individuellen Schriftennachlässen und (adeligen) Familienarchiven; wertvolles Material befindet sich weiterhin in Privatbesitz. Eine Übersicht besteht nicht, ein Manko, das die Forschung akut behindert.
Der vorliegende Band versucht erstmals, über Einzelbeiträge der verwahrenden Institutionen einen mosaikartigen Überblick über latente Schätze zu bieten, und bezieht dabei auch die übrigen "Nachfolgestaaten" der Österreichisch-Ungarischen Monarchie ein.
"Archivalienschutz" und "Archivpflege" sind berufen, sich des in nicht-öffentlicher Verwahrung befindlichen privaten Archivguts anzunehmen. In Österreich ist auf diesem Sektor, wie der einleitende historische Rückblick deutlich macht, nach einem sehr bemerkenswerten Höhenflug in den 1930er Jahren nur wenig geschehen. Die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen für den Schriftdenkmalschutz in Österreich skizziert ein juristischer Beitrag; der Blick in das Ausland - konkret nach Bayern, Frankreich und Grossbritannien - zeigt, was aktive Archivpflege auf dieser Grundlage sowohl für die Forschung als auch für private Archivbesitzer zu leisten vermag.
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Klappentext zu: Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs
Bd.56 Archivpflege und Archivalienschutz
Nicht-behördliches Schriftgut, private Schriftennachlässe von Einzelpersonen und Familien und speziell die hier meist enthaltenen Ego-Dokumente Memoiren, Tagebücher und Privatkorrespondenzen erfreuen sich in der historischen Forschung traditionell grosser Beliebtheit. Privates Schriftgut ist leichter zu benützen als eine komplexe Behördenregistratur, und es bietet fast immer, was den spröden Amtsakten zu fehlen scheint: Hintergrundinformationen in ungeschminkter und lebendiger, weil subjektiver Darstellung. Gerade diese komplementären Quellen privaten Ursprungs erlauben dem Historiker den Blick hinter die Kulissen .
Österreichs Archive und verwandte Institutionen verwahren eine grosse Zahl von individuellen Schriftennachlässen und (adeligen) Familienarchiven; wertvolles Material befindet sich weiterhin in Privatbesitz. Eine Übersicht besteht nicht, ein Manko, das die Forschung akut behindert.
Der vorliegende Band versucht erstmals, über Einzelbeiträge der verwahrenden Institutioneneinen mosaikartigen Überblick über latente Schätze zu bieten, und bezieht dabei auch die übrigen Nachfolgestaaten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie ein. Archivalienschutz und Archivpflege sind berufen, sich des in nicht-öffentlicher Verwahrung befindlichen privaten Archivguts anzunehmen. In Österreich ist auf diesem Sektor, wie der einleitende historische Rückblick deutlich macht, nach einem sehr bemerkenswerten Höhenflug in den 1930er Jahren nur wenig geschehen. Die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen für den Schriftdenkmalschutz in Österreich skizziert ein juristischer Beitrag; der Blick in das Ausland konkret nach Bayern, Frankreich und Grossbritannien zeigt, was aktive Archivpflege auf dieser Grundlage sowohl für die Forschung als auch für private Archivbesitzer zu leisten vermag.
Österreichs Archive und verwandte Institutionen verwahren eine grosse Zahl von individuellen Schriftennachlässen und (adeligen) Familienarchiven; wertvolles Material befindet sich weiterhin in Privatbesitz. Eine Übersicht besteht nicht, ein Manko, das die Forschung akut behindert.
Der vorliegende Band versucht erstmals, über Einzelbeiträge der verwahrenden Institutioneneinen mosaikartigen Überblick über latente Schätze zu bieten, und bezieht dabei auch die übrigen Nachfolgestaaten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie ein. Archivalienschutz und Archivpflege sind berufen, sich des in nicht-öffentlicher Verwahrung befindlichen privaten Archivguts anzunehmen. In Österreich ist auf diesem Sektor, wie der einleitende historische Rückblick deutlich macht, nach einem sehr bemerkenswerten Höhenflug in den 1930er Jahren nur wenig geschehen. Die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen für den Schriftdenkmalschutz in Österreich skizziert ein juristischer Beitrag; der Blick in das Ausland konkret nach Bayern, Frankreich und Grossbritannien zeigt, was aktive Archivpflege auf dieser Grundlage sowohl für die Forschung als auch für private Archivbesitzer zu leisten vermag.
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