Canale Mussolini, Antonio Pennacchi, Familienromane
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Canale Mussolini, Antonio Pennacchi, Familienromane

Canale Mussolini

Roman

Warum war Mussolini so beliebt? Antonio Pennacchi erzählt den Faschismus in Italien erstmals aus einer neuen Perspektive: Tausende von Bauern aus den ärmlichen Regionen Venetiens wurden ab 1928 in das malariaverseuchte Niemandsland... mehr

2012, 446 Seiten, Masse: 12,9 x 20,5 cm, Gebunden, Deutsch
Aus d. Italien. v. Barbara Kleiner HANSER ISBN-10: 3446238603
ISBN-13: 9783446238602
 

Produkt-Beschreibung zu: Canale Mussolini

Warum war Mussolini so beliebt? Antonio Pennacchi erzählt den Faschismus in Italien erstmals aus einer neuen Perspektive: Tausende von Bauern aus den ärmlichen Regionen Venetiens wurden ab 1928 in das malariaverseuchte Niemandsland südlich von Rom umgesiedelt, um an der Aushebung des Canale Mussolini mitzuwirken; unter ihnen auch die Familie Peruzzi. Anfang des 20. Jahrhunderts hegten sie noch sozialistische Sympathien. Bald jedoch leisten sie dem Duce überzeugte Gefolgschaft und arrangieren sich mit dem System. Ein Onkel hat gute Beziehungen nach Rom, die Grossmutter flirtet sogar mit Mussolini. Pennacchi erzählt eine grosse Familiensaga über den gewöhnlichen Faschismus und seine Faszination. Sein provokanter, unheimlicher Roman setzt einer ganzen Region ein unvergessliches literarisches Denkmal.
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Klappentext zu: Canale Mussolini

Warum war Mussolini so beliebt? Antonio Pennacchi erzählt den Faschismus in Italien erstmals aus einer neuen Perspektive. Die Peruzzi, Bauern aus der Provinz Ferrara, hegten Anfang des 20. Jahrhunderts noch sozialistische Sympathien. Bald jedoch leisten sie dem Duce überzeugte Gefolgschaft und arrangieren sich mit dem System. Ein Onkel hat gute Beziehungen nach Rom, die Grossmutter flirtet sogar mit Mussolini. Pennacchi erzählt eine grosse Familiensaga über den gewöhnlichen Faschismus und seine Faszination. Sein provokanter, unheimlicher Roman setzt einer ganzen Region ein unvergessliches literarisches Denkmal. Warum war Mussolini so beliebt? Antonio Pennacchi erzählt den Faschismus in Italien erstmals aus einer neuen Perspektive: Tausende von Bauern aus den ärmlichen Regionen Venetiens wurden ab 1928 in das malariaverseuchte Niemandsland südlich von Rom umgesiedelt, um an der Aushebung des Canale Mussolini mitzuwirken; unter ihnen auch die Familie Peruzzi. Anfang des 20. Jahrhunderts hegten sie noch sozialistische Sympathien. Bald jedoch leisten sie dem Duce überzeugte Gefolgschaft und arrangieren sich mit dem System. Ein Onkel hat gute Beziehungen nach Rom, die Grossmutter flirtet sogar mit Mussolini. Pennacchi erzählt eine grosse Familiensaga über den gewöhnlichen Faschismus und seine Faszination. Sein provokanter, unheimlicher Roman setzt einer ganzen Region ein unvergessliches literarisches Denkmal.

Rezension zu: Canale Mussolini

"'Canale Mussolini' ist ein herausragendes Buch, das den Umbruch einer agrarischen Gesellschaft mitreissend schildert." Maike Albath, Süddeutsche Zeitung, 15.02.12 Ein brillant, witzig und warmherzig erzählter Generationenroman... Wie Pennacchi das Pathos, später auch die Untaten Mussolinis kontrastiert mit den allzu menschlichen Niederungen der Peruzzis, ist weit weg von Verherrlichung - und grosse Erzählkunst. Anne Goebel, Süddeutsche Zeitung, 21.03.2012 "Mit 'Canale Mussolini' ist Antonio ...

Leseprobe: Canale Mussolini

Canale Mussolini von Antonio Pennacchi

Übersetzt aus dem Italienischen von Barbara Kleiner

II

Es war ein Exodus. Im Lauf von drei Jahren wurden dreissigtausend Menschen aus dem Norden hier heruntergeschafft - zehntausend pro Jahr. Aus Venetien, dem Friaul und dem Ferraresischen. Aufs Geratewohl unter fremde Menschen versetzt, die eine andere Sprache sprachen. »Polentafresser« nannten sie uns, oder noch schlimmer
...

Autoren-Porträt von Antonio Pennacchi:

Barbara Kleiner, promovierte Germanistin und Romanistin aus München, Jahrgang 1952. Sie erhält den Übersetzerpreis der Kulturstiftung NRW für ihre Übertragung von Ippolito Nievos Werk "Bekenntnisse eines Italieners" (Manesse Verlag, 2005) aus dem Italienischen ins Deutsche. Gleichzeitig wird das Gesamtwerk der Übersetzerin ausgezeichnet. Die Kunststiftung NRW verleiht den renommierten Preis, der mit 25.000 zu den höchstdotierten Auszeichnungen für literarische Übersetzer im deutschsprachigen Raum gehört, in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen.

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