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"Jeder Flüchtling ist eine Schwächung der Volksdemokratie"

Die illegalen Überschreitungen am jugoslawisch-steirischen Grenzabschnitt in den Fünfzigerjahren

Anfang der Fünfzigerjahre war die Volksrepublik Jugoslawien ein unterentwickeltes Agrarland mit riesigen Problemen beim Wiederaufbau. Titos konsequente Einführung eines sozialistischen Staates war verbunden mit der Verfolgung politischer... mehr

2012, 392 Seiten, Masse: 17,4 x 23,8 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Mitarbeit: Coh, Mateja Lit Verlag ISBN-10: 3643503644
ISBN-13: 9783643503640
 

Produkt-Beschreibung zu: "Jeder Flüchtling ist eine Schwächung der Volksdemokratie"

Anfang der Fünfzigerjahre war die Volksrepublik Jugoslawien ein unterentwickeltes Agrarland mit riesigen Problemen beim Wiederaufbau. Titos konsequente Einführung eines sozialistischen Staates war verbunden mit der Verfolgung politischer Gegner und mit wirtschaftlicher Not. Tausende Menschen versuchten diesem System zu entkommen und "in den Westen" zu gelangen. Sie überschritten illegal die jugoslawisch-österreichische Grenze und meldeten sich bei den österreichischen Behörden als AsylwerberInnen. Über viele Jahre war das südsteirische Grenzland erste Station für eine grosse Zahl von Menschen, die aus verschiedenen Motiven ihre Heimat verlassen hatten. Bis 1955 spielte die britische Besatzungsmacht eine entscheidende Rolle, als souveräner Staat musste die Republik Österreich ihren Weg einer eigenen Flüchtlingspolitik erst finden.
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Klappentext zu: "Jeder Flüchtling ist eine Schwächung der Volksdemokratie"

Anfang der Fünfzigerjahre war die Volksrepublik Jugoslawien ein unterentwickeltes Agrarland mit riesigen Problemen beim Wiederaufbau. Titos konsequente Einführung eines sozialistischen Staates war verbunden mit der Verfolgung politischer Gegner und mit wirtschaftlicher Not. Tausende Menschen versuchten diesem System zu entkommen und "in den Westen" zu gelangen. Sie überschritten illegal die jugoslawisch-österreichische Grenze und meldeten sich bei den österreichischen Behörden als AsylwerberInnen. Über viele Jahre war das südsteirische Grenzland erste Station für eine grosse Zahl von Menschen, die aus verschiedenen Motiven ihre Heimat verlassen hatten. Bis 1955 spielte die britische Besatzungsmacht eine entscheidende Rolle, als souveräner Staat musste die Republik Österreich ihren Weg einer eigenen Flüchtlingspolitik erst finden.

Autoren-Porträt von Edda Engelke:

Edda Engelke, geb. 1955, studierte Geschichte und Anglistik an der Karl Franzens-Universität Graz 1973-78. 1993-99 war sie Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung.

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