Depression und Gesellschaft
Zur Erfindung einer Volkskrankheit
Wie und warum wurde Depression zur Volkskrankheit? Vor dem Hintergrund einer Ideengeschichte von Melancholie und Depression entwickelt Konstantin Ingenkamp dazu eine eigene, kulturwissenschaftlich informierte Perspektive, die sich sowohl gegen die... mehr
2012, 350 Seiten, Masse: 15,1 x 22,9 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
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ISBN-10: 3837619303
ISBN-13: 9783837619300
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ISBN-10: 3837619303ISBN-13: 9783837619300
Produkt-Beschreibung zu: Depression und Gesellschaft
Wie und warum wurde Depression zur Volkskrankheit? Vor dem Hintergrund einer Ideengeschichte von Melancholie und Depression entwickelt Konstantin Ingenkamp dazu eine eigene, kulturwissenschaftlich informierte Perspektive, die sich sowohl gegen die immer stärkere Pathologisierung als auch gegen die verbreitete These wendet, dass psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen.
Stattdessen wird Depression als ein zur Conditio humana gehörender Gemütszustand beleuchtet, der sich als Kehrseite des »Positiven Denkens« in den protestantischen Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts ebenso wiederfinden lässt wie als Gegenbegriff zur »mentalen Gesundheit« während des Kalten Krieges. Erst mit dem Boom der Psychopharmaka in der zeitgenössischen »Gesundheitsgesellschaft«, so zeigt der Autor, wird die Depression zur Volkskrankheit.
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Klappentext zu: Depression und Gesellschaft
Wie und warum wurde Depression zur Volkskrankheit? Vor dem Hintergrund einer Ideengeschichte von Melancholie und Depression entwickelt Konstantin Ingenkamp dazu eine eigene, kulturwissenschaftlich informierte Perspektive, die sich sowohl gegen die immer stärkere Pathologisierung als auch gegen die verbreitete These wendet, dass psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen.
Stattdessen wird Depression als ein zur Conditio humana gehörender Gemütszustand beleuchtet, der sich als Kehrseite des "Positiven Denkens" in den protestantischen Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts ebenso wiederfinden lässt wie als Gegenbegriff zur "mentalen Gesundheit" während des Kalten Krieges. Erst mit dem Boom der Psychopharmaka in der zeitgenössischen "Gesundheitsgesellschaft", so zeigt der Autor, wird die Depression zur Volkskrankheit.
Stattdessen wird Depression als ein zur Conditio humana gehörender Gemütszustand beleuchtet, der sich als Kehrseite des "Positiven Denkens" in den protestantischen Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts ebenso wiederfinden lässt wie als Gegenbegriff zur "mentalen Gesundheit" während des Kalten Krieges. Erst mit dem Boom der Psychopharmaka in der zeitgenössischen "Gesundheitsgesellschaft", so zeigt der Autor, wird die Depression zur Volkskrankheit.
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