Ulrich Tenglers Laienspiegel
Ein Rechtebuch zwischen Humanismus und Hexenwahn
Der "Laienspiegel" des Ulrich Tengler (ca. 1441-1521) gilt als das bedeutendste Rechtsbuch der beginnenden Neuzeit. Sein Ziel war, das rezipierte römisch-kanonische Recht den damals oft unstudierten Rechtspraktikern in klarem Deutsch zu... mehr
2011, 539 Seiten, mit Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 14,5 x 23,7 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Herausgegeben von Deutsch, Andreas
Universitätsverlag Winter
ISBN-10: 3825359107
ISBN-13: 9783825359102
Herausgegeben von Deutsch, Andreas
Universitätsverlag Winter
ISBN-10: 3825359107ISBN-13: 9783825359102
Produkt-Beschreibung zu: Ulrich Tenglers Laienspiegel
Der "Laienspiegel" des Ulrich Tengler (ca. 1441-1521) gilt als das bedeutendste Rechtsbuch der beginnenden Neuzeit. Sein Ziel war, das rezipierte römisch-kanonische Recht den damals oft unstudierten Rechtspraktikern in klarem Deutsch zu vermitteln - eine Aufgabe, die Sebastian Brant im Vorwort mit den Leistungen des Herkules verglich. Dass der "Laienspiegel" Erfolg hatte, belegt seine weite Verbreitung, u.a. in zahlreichen "Raubdrucken". Aus heutiger Sicht beeindrucken die vielen bedeutenden Holzschnitte, etwa von Hans Schäufelin. Der dialogisch ausgestaltete "Prozess gegen den Teufel" und das gereimte "Weltgerichtsspiel" wecken literaturhistorisches und theologisches Interesse. Die erst im "Neuen Laienspiegel" (1511) abgedruckten Ausführungen zur Hexerei geben ebenso Rätsel auf wie der zum Teil gehässige Abschnitt zum Wucher der Juden. Die vorliegende erste fächerübergreifende Gesamtschau auf den "Laienspiegel" beruht auf den Ergebnissen einer internationalen Fachtagung der "Forschungsstelle Deutsches Rechtswörterbuch" zum 500. Jubiläum des Laienspiegel-Erstdrucks (1509).
Selbst abholen und Porto sparen: Bei diesem Artikel ist eine Lieferung in die Filiale möglich. Filialfinder
Klappentext zu: Ulrich Tenglers Laienspiegel
Der Laienspiegel des Ulrich Tengler (ca. 1441-1521) gilt als das bedeutendste Rechtsbuch der beginnenden Neuzeit. Sein Ziel war, das rezipierte römisch-kanonische Recht den damals oft unstudierten Rechtspraktikern in klarem Deutsch zu vermitteln eine Aufgabe, die Sebastian Brant im Vorwort mit den Leistungen des Herkules verglich. Dass der Laienspiegel Erfolg hatte, belegt seine weite Verbreitung, u.a. in zahlreichen Raubdrucken . Aus heutiger Sicht beeindrucken die vielen bedeutenden Holzschnitte, etwa von Hans Schäufelin. Der dialogisch ausgestaltete Prozess gegen den Teufel und das gereimte Weltgerichtsspiel wecken literaturhistorisches und theologisches Interesse. Die erst im Neuen Laienspiegel (1511) abgedruckten Ausführungen zur Hexerei geben ebenso Rätsel auf wie der zum Teil gehässige Abschnitt zum Wucher der Juden. Die vorliegende erste fächerübergreifende Gesamtschau auf den Laienspiegel beruht auf den Ergebnissen einer internationalen Fachtagung der Forschungsstelle Deutsches Rechtswörterbuch zum 500. Jubiläum des Laienspiegel-Erstdrucks (1509).
Weitere Artikel zum Thema:
Das meinen unsere Kunden zu: Ulrich Tenglers Laienspiegel
0 Kundenkommentare (noch nicht bewertet)
ausgezeichnet:
(0)
sehr gut:
(0)
gut:
(0)
weniger gut:
(0)
schlecht:
(0)
Schreiben Sie den ersten Kommentar zu "Ulrich Tenglers Laienspiegel" und nutzen Sie die Gewinnchance zum "Kommentar des Monats". 

Sie sind aus Deutschland? Ulrich Tenglers Laienspiegel bei Weltbild.de kaufen.
Freunden empfehlen:
Sie befinden sich hier: Home > Bücher > Geschichte > Mittelalter > Ulrich Tenglers Laienspiegel












