Die Baikal-Amur-Magistrale
Vom stalinistischen Lager zum Mobilisierungsprojekt unter Breznev
Den einen gilt sie als "Weg in die Zukunft", den anderen als "Weg ins Nirgendwo" - die Baikal-Amur-Magistrale war das grösste Prestigeprojekt der späten Sowjetunion. Begonnen hatte der Bau dieser sibirischen Eisenbahnstrecke in den Lagern der... mehr
2012, 503 Seiten, 9 Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 16,5 x 22,9 cm, Gebunden, Deutsch
OLDENBOURG
ISBN-10: 348670494X
ISBN-13: 9783486704945
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Produkt-Beschreibung zu: Die Baikal-Amur-Magistrale
Den einen gilt sie als "Weg in die Zukunft", den anderen als "Weg ins Nirgendwo" - die Baikal-Amur-Magistrale war das grösste Prestigeprojekt der späten Sowjetunion. Begonnen hatte der Bau dieser sibirischen Eisenbahnstrecke in den Lagern der stalinistischen Gewaltherrschaft. Unter Brenev wurde das Projekt dann als "Bauvorhaben des Jahrhunderts" aus der Versenkung geholt und mit grossem Aufwand als Vorstoss in die sowjetische Moderne inszeniert. Was versprach man sich davon? Wie funktionierten Propaganda und Mobilisierung der Bauleute? Wie ging man mit den Ureinwohnern Sibiriens um und wie mit ökologischen Problemen? Diesen Fragen geht das Buch ebenso nach wie der Frage, wie die Menschen in den Lagern und später beim Bahnbau lebten, welche Erwartungen sie hegten und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Die Geschichte der BAM ist ein Spiegel der russischen Geschichte im 20. Jahrhundert.
Johannes Grützmacher, geboren 1973, ist Wissenschaftlicher Archivar am Landeskirchlichen Archiv Stuttgart.einen gilt sie als "Weg in die Zukunft", den anderen als "Weg ins Nirgendwo" - die Baikal-Amur-Magistrale war das grösste Prestigeprojekt der späten Sowjetunion. Begonnen hatte der Bau dieser sibirischen Eisenbahnstrecke in den Lagern der stalinistischen Gewaltherrschaft. Unter Brenev wurde das Projekt dann als "Bauvorhaben des Jahrhunderts" aus der Versenkung geholt und mit grossem Aufwand als Vorstoss in die sowjetische Moderne inszeniert. Was versprach man sich davon? Wie funktionierten Propaganda und Mobilisierung der Bauleute? Wie ging man mit den Ureinwohnern Sibiriens um und wie mit ökologischen Problemen? Diesen Fragen geht das Buch ebenso nach wie der Frage, wie die Menschen in den Lagern und später beim Bahnbau lebten, welche Erwartungen sie hegten und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Die Geschichte der BAM ist ein Spiegel der russischen Geschichte im 20. Jahrhundert.
Johannes Grützmacher, geboren 1973, ist Wissenschaftlicher Archivar am Landeskirchlichen Archiv Stuttg
Johannes Grützmacher, geboren 1973, ist Wissenschaftlicher Archivar am Landeskirchlichen Archiv Stuttgart.einen gilt sie als "Weg in die Zukunft", den anderen als "Weg ins Nirgendwo" - die Baikal-Amur-Magistrale war das grösste Prestigeprojekt der späten Sowjetunion. Begonnen hatte der Bau dieser sibirischen Eisenbahnstrecke in den Lagern der stalinistischen Gewaltherrschaft. Unter Brenev wurde das Projekt dann als "Bauvorhaben des Jahrhunderts" aus der Versenkung geholt und mit grossem Aufwand als Vorstoss in die sowjetische Moderne inszeniert. Was versprach man sich davon? Wie funktionierten Propaganda und Mobilisierung der Bauleute? Wie ging man mit den Ureinwohnern Sibiriens um und wie mit ökologischen Problemen? Diesen Fragen geht das Buch ebenso nach wie der Frage, wie die Menschen in den Lagern und später beim Bahnbau lebten, welche Erwartungen sie hegten und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Die Geschichte der BAM ist ein Spiegel der russischen Geschichte im 20. Jahrhundert.
Johannes Grützmacher, geboren 1973, ist Wissenschaftlicher Archivar am Landeskirchlichen Archiv Stuttg
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Klappentext zu: Die Baikal-Amur-Magistrale
Den einen gilt sie als "Weg in die Zukunft", den anderen als "Weg ins Nirgendwo" die Baikal-Amur-Magistrale war das grösste Prestigeprojekt der späten Sowjetunion. Begonnen hatte der Bau dieser sibirischen Eisenbahnstrecke in den Lagern der stalinistischen Gewaltherrschaft. Unter Breznev wurde das Projekt dann als "Bauvorhaben des Jahrhunderts" aus der Versenkung geholt und mit grossem Aufwand als Vorstoss in die sowjetische Moderne inszeniert. Was versprach man sich davon? Wie funktionierten Propaganda und Mobilisierung der Bauleute? Wie ging man mit den Ureinwohnern Sibiriens um und wie mit ökologischen Problemen? Diesen Fragen geht das Buch ebenso nach wie der Frage, wie die Menschen in den Lagern und später beim Bahnbau lebten, welche Erwartungen sie hegten und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Die Geschichte der BAM ist ein Spiegel der russischen Geschichte im 20. Jahrhundert.
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