Gelobtes Land, Wolfgang Ruge, Biografien

Gelobtes Land

Meine Jahre in Stalins Sowjetunion

Ein Deutscher im GULag.

2012, 2. Auflage, 488 Seiten, 24 Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 15,4 x 22,5 cm, Gebunden, Deutsch
Herausgegeben von Ruge, Eugen Rowohlt, Reinbek ISBN-10: 349805791X
ISBN-13: 9783498057916
 
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Klappentext zu: Gelobtes Land

Berlin, im Sommer 1933: Der sechzehnjährige Wolfgang Ruge verlässt mit seinem zwei Jahre älteren Bruder das nationalsozialistische Deutschland. Ziel der beiden jungen Kommunisten ist das Land, auf das sich all ihre Hoffnungen richten die Sowjetunion. In Moskau erwartet Ruge manches, was ihn begeistert, aber auch Ernüchterndes. Als die Wehrmacht in die Sowjetunion einmarschiert, wird er wegen seiner Herkunft zunächst verbannt und bald darauf ins Arbeitslager verbracht. Erst 1956, drei Jahre nach Stalins Tod, kann er nach Berlin zurückkehren.
"Gelobtes Land" ist einer der raren Zeitzeugenberichte eines deutschen Autors über den stalinistischen Terror und insbesondere über die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommene Gruppe der sogenannten Arbeitsarmisten, die ohne einen auch nur formalen Straftatbestand während des Krieges zur Zwangsarbeit genötigt und interniert wurden. Ein Bericht, der die grosse Erzählung über den Gulag um eine bedeutende Perspektive bereichert.
"Wolfgang Ruge hat ein sehr persönliches, ehrliches und aufklärendes Buch geschrieben."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Eine epochale Familiengeschichte, wie nur das 20. Jahrhundert sie schreiben konnte."
Die Zeit
"Memoiren, die es in sich haben."
die tageszeitung
"Eine faszinierende, oft schonungslos grausame Zeitreise."
Deutschlandradio
"Ein Zeugnis von ungewöhnlicher Qualität."
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

Rezension zu: Gelobtes Land

"Wolfgang Ruge hat ein sehr persönliches, ehrliches und aufklärendes Buch geschrieben." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Eine epochale Familiengeschichte, wie nur das 20. Jahrhundert sie schreiben konnte." (Die Zeit)

Autoren-Porträt von Wolfgang Ruge:

Wolfgang Ruge (1917 - 2006) wurde von seinen Eltern schon als Kind im Sinne des Kommunismus erzogen. Sein Bruder wurde in der Sowjetunion verhaftet, sein ebenfalls emigrierter Vater an Nazi-Deutschland ausgeliefert. Ruge selbst verbrachte vier Jahre im stalinistischen Lager und elf in der Verbannung. Nach seiner Ausreise in die DDR arbeitete er bis 1982 als Professor im Fachbereich Weimarer Republik an der Akademie der Wissenschaften. Er galt als einer der bedeutendsten Historiker der DDR und ist der Vater von Eugen Ruge.

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