1941 - Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion, 20. Jahrhundert
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1941 - Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion

Die Kontroverse um die Präventivkriegsthese

Am 22. Juni 1941 griff die Deutsche Wehrmacht trotz Freundschaftspakt zwischen den Diktatoren Hitler und Stalin die Sowjetunion an. Auf das "Unternehmen Barbarossa" folgte ein beispielloser Vernichtungskrieg gegen die UdSSR. Speziell von... mehr

2011, 2., Aufl. (ENL), XII, 290 Seiten, Masse: 15,4 x 22,9 cm, Gebunden, Deutsch
Herausgegeben von Ueberschär, Gerd R.; Bezymenskij, Lev A. Primus Verlag ISBN-10: 3896787764
ISBN-13: 9783896787767
 

Produkt-Beschreibung zu: 1941 - Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion

Am 22. Juni 1941 griff die Deutsche Wehrmacht trotz Freundschaftspakt zwischen den Diktatoren Hitler und Stalin die Sowjetunion an. Auf das "Unternehmen Barbarossa" folgte ein beispielloser Vernichtungskrieg gegen die UdSSR. Speziell von national-konservativer Seite wurde der Versuch unternommen, den Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion in einen sogenannten Präventivkrieg umzudeuten. Mit dieser These setzen sich hier deutsche und russische Wissenschaftler auf kritische Weise auseinander und leisten damit einen wichtigen Beitrag gegen das Umdeuten, Verdrängen und Vergessen.
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Klappentext zu: 1941 - Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion

Lange galt als gesicherte Erkenntnis, dass Hitlers Angriff auf die Sowjetunion eine Konsequenz seines ideologischen Programmes zur Gewinnung von "Lebensraum im Osten" gewesen ist. Mit dem Historikerstreit kam es dann zu dem Versuch, den Angriff der Wehrmacht auf die UdSSR am 22. Juni 1941 als Präventivkrieg zu deklarieren: Deutschland sei mit diesem Überfall den Angriffsabsichten Stalins nur um wenige Monate zuvorgekommen. Auch in jüngerer Zeit wurde diese Präventivkriegsthese propagiert. Aus diesem Anlass setzten sich erstmals russische und deutsche Historiker in einem gemeinsamen Band mit dieser Interpretation kritisch auseinander.
Im ersten Teil beleuchten hiesige Historiker die deutsche Forschungskontroverse. Der Abschnitt wird mit einer Auswahl deutscher politischer und militärischer Quellen zum Angriff auf die Sowjetunion abgerundet. Im zweiten Teil des Buches befassen sich russische Autoren mit der umstrittenen militärischen und politischen Strategie Stalins als Reaktion auf Hitlers Ostprogramm und den Forschungen in ihrem Land zur Präventivkriegsthese. Auch dieser Teil schliesst mit einer Auswahl von Dokumenten. Sie stammen aus russischen Archiven und waren bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Autoren-Porträt

Gerd. R. Ueberschär, geboren 1943, war von 1976 - 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg und seit 1986 Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg. Seit 1996 als Historiker und Archivar am Militärarchiv Freiburg.

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