scheiss sozialer frieden
Gedichte. Nachw. v. Clemens Setz
Eine Lyrik aus Zärtlichkeit und Trauer, Zorn und Spott im Herzschlag der besten Musik!
Stefan Schmitzer hat seit seinem ersten Gedichtband moonlight on clichy einen Namen als politischer Dichter, »genau, wachsam, unversöhnlich«,... mehr
2011, 89 Seiten, Masse: 13,6 x 21,8 cm, Gebunden, Deutsch
Literaturverlag Droschl
ISBN-10: 3854207883
ISBN-13: 9783854207887
Literaturverlag Droschl
ISBN-10: 3854207883ISBN-13: 9783854207887
Produkt-Beschreibung zu: scheiss sozialer frieden
Eine Lyrik aus Zärtlichkeit und Trauer, Zorn und Spott im Herzschlag der besten Musik!
Stefan Schmitzer hat seit seinem ersten Gedichtband moonlight on clichy einen Namen als politischer Dichter, »genau, wachsam, unversöhnlich«, einer, der sich »von keinem Jargon etwas diktieren lässt« (NZZ).
Dass seine Gedichte einen besonderen Groove haben, wurde aus verschiedenen Warten schon konstatiert. In Schmitzers zweitem Gedichtband ist das musikalische Vokabular, sind die musikalischen Strukturen sogar noch intensiver geworden, von Blues bis Popsong, von Lied bis Soundscape. Was die Texte aber verhandeln, steht in überraschendem Gegensatz zu den üblichen lyrischen Themen und Motiven von Pop und Zeitgeist: Da werden mit beinahe epischem Atem Wünsche und Sehnsüchte reflektiert, die Bausteine eines erfüllten Lebens, die gleichzeitig aber dieser Erfüllung im Weg liegen. Das hat oft einen grimmigen Witz, der sich gleichermassen in Spott über die lyrischen Konventionen, im Spiel mit den lyrischen Formen von Reim und Rhythmus, und in der Verzweiflung über die Verhältnisse, die nun mal so sind, äussert: »Die Träume liegen schwer auf dem Cortex.«
Gedichte als Klopfzeichen, mit denen sich die verständigen, die in Platons Höhlen leben, in Schächten stecken; und als Gewährsleute - wenn denn überhaupt welche herhalten müssen - werden Bob Dylan und Walter Benjamin aufgerufen.
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Klappentext zu: scheiss sozialer frieden
Eine Lyrik aus Zärtlichkeit und Trauer, Zorn und Spott im Herzschlag der besten Musik!
Stefan Schmitzer hat seit seinem ersten Gedichtband moonlight on clichy einen Namen als politischer Dichter, "genau, wachsam, unversöhnlich", einer, der sich "von keinem Jargon etwas diktieren lässt" (NZZ).
Dass seine Gedichte einen besonderen Groove haben, wurde aus verschiedenen Warten schon konstatiert. In Schmitzers zweitem Gedichtband ist das musikalische Vokabular, sind die musikalischen Strukturen sogar noch intensiver geworden, von Blues bis Popsong, von Lied bis Soundscape. Was die Texte aber verhandeln, steht in überraschendem Gegensatz zu den üblichen lyrischen Themen und Motiven von Pop und Zeitgeist: Da werden mit beinahe epischem Atem Wünsche und Sehnsüchte reflektiert, die Bausteine eines erfüllten Lebens, die gleichzeitig aber dieser Erfüllung im Weg liegen. Das hat oft einen grimmigen Witz, der sich gleichermassen in Spott über die lyrischen Konventionen, im Spiel mit den lyrischen Formen von Reim und Rhythmus, und in der Verzweiflung über die Verhältnisse, die nun mal so sind, äussert: "Die Träume liegen schwer auf dem Cortex."
Gedichte als Klopfzeichen, mit denen sich die verständigen, die in Platons Höhlen leben, in Schächten stecken; und als Gewährsleute wenn denn überhaupt welche herhalten müssen werden Bob Dylan und Walter Benjamin aufgerufen.
Stefan Schmitzer hat seit seinem ersten Gedichtband moonlight on clichy einen Namen als politischer Dichter, "genau, wachsam, unversöhnlich", einer, der sich "von keinem Jargon etwas diktieren lässt" (NZZ).
Dass seine Gedichte einen besonderen Groove haben, wurde aus verschiedenen Warten schon konstatiert. In Schmitzers zweitem Gedichtband ist das musikalische Vokabular, sind die musikalischen Strukturen sogar noch intensiver geworden, von Blues bis Popsong, von Lied bis Soundscape. Was die Texte aber verhandeln, steht in überraschendem Gegensatz zu den üblichen lyrischen Themen und Motiven von Pop und Zeitgeist: Da werden mit beinahe epischem Atem Wünsche und Sehnsüchte reflektiert, die Bausteine eines erfüllten Lebens, die gleichzeitig aber dieser Erfüllung im Weg liegen. Das hat oft einen grimmigen Witz, der sich gleichermassen in Spott über die lyrischen Konventionen, im Spiel mit den lyrischen Formen von Reim und Rhythmus, und in der Verzweiflung über die Verhältnisse, die nun mal so sind, äussert: "Die Träume liegen schwer auf dem Cortex."
Gedichte als Klopfzeichen, mit denen sich die verständigen, die in Platons Höhlen leben, in Schächten stecken; und als Gewährsleute wenn denn überhaupt welche herhalten müssen werden Bob Dylan und Walter Benjamin aufgerufen.
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