Das Mädchen vom Amazonas
Meine Kindheit bei den Aparai-Wajana-Indianern
Catherine Rust wuchs beim Stamm der Aparai-Wajana-Indianer in Mashipurimo, einem Dorf am Amazonas, auf - wie eine Indianerin. Heute lebt sie in Berlin und erinnert sich an das Leben im Urwald: an ein Leben im Einklang mit der Natur, voller Geborgenheit.
2011, 352 Seiten, mit farbigen Abbildungen, mit Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 14,5 x 22 cm, Gebunden, Deutsch
Knaus
ISBN-10: 3813504468
ISBN-13: 9783813504460
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Klappentext zu: Das Mädchen vom Amazonas
Als Kind lebte Catherina Rust in Mashipurimo, einem Urwalddorf am Amazonas. Während ihre Eltern, beide Deutsche, die Lebensweise der Aparai-Wajana-Indianer erforschten, wuchs sie wie eine Indianerin auf - fernab westlichen Komforts, doch aufgehoben in der Gemeinschaft eines Stammes, für den Besitz und Status nichts bedeuten. Harmonie dafür alles.
Denkt Catherina Rust heute an das Dorf ihrer Kindheit zurück, hat es ihr an nichts gefehlt. Im Gegenteil: Obwohl das Leben im Urwald elementare Bedrohungen mit sich brachte, war es das Paradies. Nirgendwo sonst hat sie mehr Nähe und Geborgenheit erlebt, und sie fragt sich, ob unser heutiges Besitz-, Wohlstands- und Sicherheitsstreben das einzig wahre Lebensmodell sein kann.
Für ihre kleine Tochter hat Cathrina Rust jetzt ihre Geschichte aufgeschrieben: Sie erzählt, dass ihr Spielplatz der Urwald war, mit verschlungenen Pflanzen und turmhohen Bäumen. Dass sie an Lianen schaukelte und im lauwarmen, nach Holz duftenden Rio Paru, einem Seitenarm des Amazonas, schwimmen lernte. Dass sie an guten Tagen Affeneintopf ass und an schlechten Piranhas, und dass sie das Brüllen des Jaguars bis heute im Ohr hat. Sie erzählt von der Gemeinschaft der Aparai, die kein Wort für "Einsamkeit" kennen, von Geisterdörfern und Tamoko-Ungeheuern und davon, wie die Indianer von Mashipurimo zu ihrer Familie wurden und deren Lebensweise und Kultur zu ihrer eigenen.
Denkt Catherina Rust heute an das Dorf ihrer Kindheit zurück, hat es ihr an nichts gefehlt. Im Gegenteil: Obwohl das Leben im Urwald elementare Bedrohungen mit sich brachte, war es das Paradies. Nirgendwo sonst hat sie mehr Nähe und Geborgenheit erlebt, und sie fragt sich, ob unser heutiges Besitz-, Wohlstands- und Sicherheitsstreben das einzig wahre Lebensmodell sein kann.
Für ihre kleine Tochter hat Cathrina Rust jetzt ihre Geschichte aufgeschrieben: Sie erzählt, dass ihr Spielplatz der Urwald war, mit verschlungenen Pflanzen und turmhohen Bäumen. Dass sie an Lianen schaukelte und im lauwarmen, nach Holz duftenden Rio Paru, einem Seitenarm des Amazonas, schwimmen lernte. Dass sie an guten Tagen Affeneintopf ass und an schlechten Piranhas, und dass sie das Brüllen des Jaguars bis heute im Ohr hat. Sie erzählt von der Gemeinschaft der Aparai, die kein Wort für "Einsamkeit" kennen, von Geisterdörfern und Tamoko-Ungeheuern und davon, wie die Indianer von Mashipurimo zu ihrer Familie wurden und deren Lebensweise und Kultur zu ihrer eigenen.
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