Die SS-Totenkopfverbände im Konzentrationslager Buchenwald
Wer waren die SS-Totenkopfverbände? Welche Menschen steckten hinter der Fassade der einzelnen Führungspersönlichkeiten dieser Verbände, speziell im Konzentrationslager Buchenwald?Ziel dieser Studie ist es, darzustellen, welche... mehr
2011, 116 Seiten, Masse: 15,6 x 22,4 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Diplomica
ISBN-10: 3842856458
ISBN-13: 9783842856455
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Produkt-Beschreibung zu: Die SS-Totenkopfverbände im Konzentrationslager Buchenwald
Wer waren die SS-Totenkopfverbände? Welche Menschen steckten hinter der Fassade der einzelnen Führungspersönlichkeiten dieser Verbände, speziell im Konzentrationslager Buchenwald?Ziel dieser Studie ist es, darzustellen, welche SS-Totenkopfeinheiten in den Jahren des Bestehens des Konzentrationslagers Buchenwald von 1937 bis 1945 auf dem Ettersberg ihren Dienst verrichteten. Dazu werden Verpflegungs- und Bekleidungslisten sowie Laufzettel aus der damaligen Zeit herangezogen, die belegen, dass Angehörige bestimmter Einheiten in Buchenwald tatsächlich eingekleidet und versorgt wurden. Anhand dieser Listen kann zudem die Struktur dieser SS-Verbände rekonstruiert werden.Ein weiterer Aspekt der Studie sind die Führungspersönlichkeiten dieser Einheiten. Verschiedene Personalakten von unterschiedlichen Personen, bezogen auf ihre Funktionen und Dienstränge, werden dazu betrachtet. Deutlich wird dabei, dass es sich bei den SS-Führern zunächst um Personen aus völlig normalen Sozialstrukturen handelt, bevor sie in den Reihen der SS zu den berüchtigten Tätern wurden. Alle im biographischen Teil der Arbeit aufgeführten SS-Führer hatten vor ihrer Karriere in der SS bürgerliche, und teilweise recht gut bezahlte Berufe. Die meisten waren bis Kriegsende und darüber hinaus verheiratet, was wiederum darauf schliessen lässt, dass ihre Tätigkeit im Lager Buchenwald von den Familienangehörigen befürwortet oder zumindest toleriert wurde. Im Weiteren wird das Alltagsleben der SS im Lager Buchenwald dargestellt. Kommandanturbefehle des Lagerkommandanten Karl Koch, die für die gesamte SS im Lager und somit auch für die SS-Totenkopfverbände galten, dienen hierfür als Grundlage. Aufgeführt sind dienstliche Begebenheiten im Lager selbst sowie Geschichten, die mit dem Leben der SS-Männer ausserhalb ihrer Dienstzeit in Weimar und Umgebung in Verbindung stehen. Es handelt sich dabei teilweise um bedeutende Ereignisse, aber auch weniger bedeutsame Vorkommnisse, die es dennoch wert sind, erzählt zu werden.Zusätzlich wird die SS, ihre Entstehung und Entwicklung, ausführlich dargestellt. Ebenso wird die Entstehung des Konzentrationslager Buchenwald, dessen Insassen und die ihnen gegenüber angewandten Strafmassmassnahmen überblickartig thematisiert.
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Klappentext zu: Die SS-Totenkopfverbände im Konzentrationslager Buchenwald
Wer waren die SS-Totenkopfverbände? Welche Menschen steckten hinter der Fassade der einzelnen Führungspersönlichkeiten dieser Verbände, speziell im Konzentrationslager Buchenwald?
Ziel dieser Studie ist es, darzustellen, welche SS-Totenkopfeinheiten in den Jahren des Bestehens des Konzentrationslagers Buchenwald von 1937 bis 1945 auf dem Ettersberg ihren Dienst verrichteten. Dazu werden Verpflegungs- und Bekleidungslisten sowie Laufzettel aus der damaligen Zeit herangezogen, die belegen, dass Angehörige bestimmter Einheiten in Buchenwald tatsächlich eingekleidet und versorgt wurden. Anhand dieser Listen kann zudem die Struktur dieser SS-Verbände rekonstruiert werden.
Ein weiterer Aspekt der Studie sind die Führungspersönlichkeiten dieser Einheiten. Verschiedene Personalakten von unterschiedlichen Personen, bezogen auf ihre Funktionen und Dienstränge, werden dazu betrachtet. Deutlich wird dabei, dass es sich bei den SS-Führern zunächst um Personen aus völlig normalen Sozialstrukturen handelt, bevor sie in den Reihen der SS zu den berüchtigten Tätern wurden. Alle im biographischen Teil der Arbeit aufgeführten SS-Führer hatten vor ihrer Karriere in der SS bürgerliche, und teilweise recht gut bezahlte Berufe. Die meisten waren bis Kriegsende und darüber hinaus verheiratet, was wiederum darauf schliessen lässt, dass ihre Tätigkeit im Lager Buchenwald von den Familienangehörigen befürwortet oder zumindest toleriert wurde.
Im Weiteren wird das Alltagsleben der SS im Lager Buchenwald dargestellt. Kommandanturbefehle des Lagerkommandanten Karl Koch, die für die gesamte SS im Lager und somit auch für die SS-Totenkopfverbände galten, dienen hierfür als Grundlage. Aufgeführt sind dienstliche Begebenheiten im Lager selbst sowie Geschichten, die mit dem Leben der SS-Männer ausserhalb ihrer Dienstzeit in Weimar und Umgebung in Verbindung stehen. Es handelt sich dabei teilweise um bedeutende Ereignisse, aber auch weniger bedeutsame Vorkommnisse, die es dennoch wert sind, erzählt zu werden.
Zusätzlich wird die SS, ihre Entstehung und Entwicklung, ausführlich dargestellt. Ebenso wird die Entstehung des Konzentrationslager Buchenwald, dessen Insassen und die ihnen gegenüber angewandten Strafmassmassnahmen überblickartig thematisiert.
Ziel dieser Studie ist es, darzustellen, welche SS-Totenkopfeinheiten in den Jahren des Bestehens des Konzentrationslagers Buchenwald von 1937 bis 1945 auf dem Ettersberg ihren Dienst verrichteten. Dazu werden Verpflegungs- und Bekleidungslisten sowie Laufzettel aus der damaligen Zeit herangezogen, die belegen, dass Angehörige bestimmter Einheiten in Buchenwald tatsächlich eingekleidet und versorgt wurden. Anhand dieser Listen kann zudem die Struktur dieser SS-Verbände rekonstruiert werden.
Ein weiterer Aspekt der Studie sind die Führungspersönlichkeiten dieser Einheiten. Verschiedene Personalakten von unterschiedlichen Personen, bezogen auf ihre Funktionen und Dienstränge, werden dazu betrachtet. Deutlich wird dabei, dass es sich bei den SS-Führern zunächst um Personen aus völlig normalen Sozialstrukturen handelt, bevor sie in den Reihen der SS zu den berüchtigten Tätern wurden. Alle im biographischen Teil der Arbeit aufgeführten SS-Führer hatten vor ihrer Karriere in der SS bürgerliche, und teilweise recht gut bezahlte Berufe. Die meisten waren bis Kriegsende und darüber hinaus verheiratet, was wiederum darauf schliessen lässt, dass ihre Tätigkeit im Lager Buchenwald von den Familienangehörigen befürwortet oder zumindest toleriert wurde.
Im Weiteren wird das Alltagsleben der SS im Lager Buchenwald dargestellt. Kommandanturbefehle des Lagerkommandanten Karl Koch, die für die gesamte SS im Lager und somit auch für die SS-Totenkopfverbände galten, dienen hierfür als Grundlage. Aufgeführt sind dienstliche Begebenheiten im Lager selbst sowie Geschichten, die mit dem Leben der SS-Männer ausserhalb ihrer Dienstzeit in Weimar und Umgebung in Verbindung stehen. Es handelt sich dabei teilweise um bedeutende Ereignisse, aber auch weniger bedeutsame Vorkommnisse, die es dennoch wert sind, erzählt zu werden.
Zusätzlich wird die SS, ihre Entstehung und Entwicklung, ausführlich dargestellt. Ebenso wird die Entstehung des Konzentrationslager Buchenwald, dessen Insassen und die ihnen gegenüber angewandten Strafmassmassnahmen überblickartig thematisiert.
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