Die Mark Brandenburg des 14. Jahrhunderts
Markgräfliche Herrschaft zwischen räumlicher »Ferne« und politischer »Krise«
Das brandenburgische 14. Jahrhundert ist in der Forschung zum Sinnbild von Krise und Anarchie stilisiert worden. Nur zu gut passte dieses Bild in eine Geschichtswahrnehmung, die von der Heroisierung der streitbaren askanischen und... mehr
2011, 400 Seiten, Masse: 15,9 x 23,6 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Lukas Verlag
ISBN-10: 3867321124
ISBN-13: 9783867321129
Lukas Verlag
ISBN-10: 3867321124ISBN-13: 9783867321129
Produkt-Beschreibung zu: Die Mark Brandenburg des 14. Jahrhunderts
Das brandenburgische 14. Jahrhundert ist in der Forschung zum Sinnbild von Krise und Anarchie stilisiert worden. Nur zu gut passte dieses Bild in eine Geschichtswahrnehmung, die von der Heroisierung der streitbaren askanischen und hohenzollernschen Markgrafen geprägt war. Hatten die einen das Land mit dem Schwert erschaffen, machten die anderen es zur beherrschenden Grossmacht. Die Markgrafen des 14. Jahrhunderts verschleuderten hingegen ihren Besitz, waren kaum anwesend und obendrein unfähig.
Der Autor geht dieser scheinbar so schlüssigen Geschichtsdarstellung auf den Grund, indem er einerseits die Ergebnisse der älteren Geschichtsschreibung und deren theoretische Annahmen kritisch gegen Strich bürstet und andererseits das 14. Jahrhundert und ihre Markgrafen in einem grösseren Bedingungsrahmen analysiert. Dabei kommt er zu interessanten Entdeckungen. Die fremdländischen Markgrafen brachten Modernisierungen ins Land, ihre räumliche und kulturelle Ferne setzte Impulse für Prozesse der Identitätsbildung und Selbständigkeit des Landes und schliesslich: die vermeintlich negativen Merkmale des Jahrhunderts lassen sich als notwendige Schritte der Entwicklung charakterisieren, die Brandenburg auch mit anderen Territorialstaaten teilte.
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Klappentext zu: Die Mark Brandenburg des 14. Jahrhunderts
Das brandenburgische 14. Jahrhundert ist in der Forschung zum Sinnbild von Krise und Anarchie stilisiert worden. Nur zu gut passte dieses Bild in eine Geschichtswahrnehmung, die von der Heroisierung der streitbaren askanischen und hohenzollernschen Markgrafen geprägt war. Hatten die einen das Land mit dem Schwert erschaffen, machten die anderen es zur beherrschenden Grossmacht. Die Markgrafen des 14. Jahrhunderts verschleuderten hingegen ihren Besitz, waren kaum anwesend und obendrein unfähig.
Der Autor geht dieser scheinbar so schlüssigen Geschichtsdarstellung auf den Grund, indem er einerseits die Ergebnisse der älteren Geschichtsschreibung und deren theoretische Annahmen kritisch gegen Strich bürstet und andererseits das 14. Jahrhundert und ihre Markgrafen in einem grösseren Bedingungsrahmen analysiert. Dabei kommt er zu interessanten Entdeckungen. Die fremdländischen Markgrafen brachten Modernisierungen ins Land, ihre räumliche und kulturelle Ferne setzte Impulse für Prozesse der Identitätsbildung und Selbständigkeit des Landes und schliesslich: die vermeintlich negativen Merkmale des Jahrhunderts lassen sich als notwendige Schritte der Entwicklung charakterisieren, die Brandenburg auch mit anderen Territorialstaaten teilte.
Der Autor geht dieser scheinbar so schlüssigen Geschichtsdarstellung auf den Grund, indem er einerseits die Ergebnisse der älteren Geschichtsschreibung und deren theoretische Annahmen kritisch gegen Strich bürstet und andererseits das 14. Jahrhundert und ihre Markgrafen in einem grösseren Bedingungsrahmen analysiert. Dabei kommt er zu interessanten Entdeckungen. Die fremdländischen Markgrafen brachten Modernisierungen ins Land, ihre räumliche und kulturelle Ferne setzte Impulse für Prozesse der Identitätsbildung und Selbständigkeit des Landes und schliesslich: die vermeintlich negativen Merkmale des Jahrhunderts lassen sich als notwendige Schritte der Entwicklung charakterisieren, die Brandenburg auch mit anderen Territorialstaaten teilte.
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