Die Adoptivkaiser
Das römische Weltreich am Höhepunkt seiner Macht (98-180 n. Chr.)
Zu Recht kann man das Zeitalter der Adoptivkaiser, vom Jahr 98 bis 180 n. Chr., als das glücklichste des Römischen Weltreichs bezeichnen. Tatsächlich wurde diese Ära bereits von den Zeitgenossen als solche empfunden. Die... mehr
2011, 209 Seiten, Masse: 15 x 21,3 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Projekt, Bochum
ISBN-10: 3897332299
ISBN-13: 9783897332294
Projekt, Bochum
ISBN-10: 3897332299ISBN-13: 9783897332294
Produkt-Beschreibung zu: Die Adoptivkaiser
Zu Recht kann man das Zeitalter der Adoptivkaiser, vom Jahr 98 bis 180 n. Chr., als das glücklichste des Römischen Weltreichs bezeichnen. Tatsächlich wurde diese Ära bereits von den Zeitgenossen als solche empfunden. Die zahlreichen Inschriften, mit denen die Regierungsjahre dieser Kaiser als felicia tempora gepriesen wurden, verstand man damals nicht als Propaganda, sondern als Beschreibung der gelebten Realität.
Zur Zeit der Adoptivkaiser waren die blutigen Bürgerkriege der späten Republik längst Geschichte. In der Kunst und Architektur fand in dem Klima des Zusammenwachsens des Reichs ein bedeutsamer Wandel zu einer eigenständigen typisch römischen Ausprägung statt. Nicht nur in Rom, sondern auch in vielen der anderen gross gewordenen Provinzzentren entstanden Bau- und Kunstwerke dieses neuen Typs. "Jeder andere Streit ist den Städten fremd geworden, sie alle beherrscht nur dieser eine Ehrgeiz, dass jede von ihnen möglichst schön und einladend er-scheine. Überall gibt es Gymnasien, Brunnen, Vorhallen, Tempel, Werkstätten und Schulen", konnte Aelius Aristides im Jahr 143 stolz verkünden.
Über alles das wachte und gebot oft über mehrere Jahrzehnte hindurch ein, von der Mehrheit als gerecht und weise empfundener Kaiser, der optimus princeps, in Rom.
Welchen Anteil an all dem die optimi principes hatten, wie "gut" sie tatsächlich waren und ob es ein, diese Abfolge von tüchtigen Kaisern begünstigendes, langfristiges Konzept der Adoption des jeweils Besten (optimus) überhaupt gab, wird in dieser Publikation dargestellt und untersucht.
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Klappentext zu: Die Adoptivkaiser
Zu Recht kann man das Zeitalter der Adoptivkaiser, vom Jahr 98 bis 180 n. Chr., als das glücklichste des Römischen Weltreichs bezeichnen. Tatsächlich wurde diese Ära bereits von den Zeitgenossen als solche empfunden. Die zahlreichen Inschriften, mit denen die Regierungsjahre dieser Kaiser als felicia tempora gepriesen wurden, verstand man damals nicht als Propaganda, sondern als Beschreibung der gelebten Realität.
Zur Zeit der Adoptivkaiser waren die blutigen Bürgerkriege der späten Republik längst Geschichte. In der Kunst und Architektur fand in dem Klima des Zusammenwachsens des Reichs ein bedeutsamer Wandel zu einer eigenständigen typisch römischen Ausprägung statt. Nicht nur in Rom, sondern auch in vielen der anderen gross gewordenen Provinzzentren entstanden Bau- und Kunstwerke dieses neuen Typs. Jeder andere Streit ist den Städten fremd geworden, sie alle beherrscht nur dieser eine Ehrgeiz, dass jede von ihnen möglichst schön und einladend er-scheine. Überall gibt es Gymnasien, Brunnen, Vorhallen, Tempel, Werkstätten und Schulen , konnte Aelius Aristides im Jahr 143 stolz verkünden.
Über alles das wachte und gebot oft über mehrere Jahrzehnte hindurch ein, von der Mehrheit als gerecht und weise empfundener Kaiser, der optimus princeps, in Rom.
Welchen Anteil an all dem die optimi principes hatten, wie gut sie tatsächlich waren und ob es ein, diese Abfolge von tüchtigen Kaisern begünstigendes, langfristiges Konzept der Adoption des jeweils Besten (optimus) überhaupt gab, wird in dieser Publikation dargestellt und untersucht.
Zur Zeit der Adoptivkaiser waren die blutigen Bürgerkriege der späten Republik längst Geschichte. In der Kunst und Architektur fand in dem Klima des Zusammenwachsens des Reichs ein bedeutsamer Wandel zu einer eigenständigen typisch römischen Ausprägung statt. Nicht nur in Rom, sondern auch in vielen der anderen gross gewordenen Provinzzentren entstanden Bau- und Kunstwerke dieses neuen Typs. Jeder andere Streit ist den Städten fremd geworden, sie alle beherrscht nur dieser eine Ehrgeiz, dass jede von ihnen möglichst schön und einladend er-scheine. Überall gibt es Gymnasien, Brunnen, Vorhallen, Tempel, Werkstätten und Schulen , konnte Aelius Aristides im Jahr 143 stolz verkünden.
Über alles das wachte und gebot oft über mehrere Jahrzehnte hindurch ein, von der Mehrheit als gerecht und weise empfundener Kaiser, der optimus princeps, in Rom.
Welchen Anteil an all dem die optimi principes hatten, wie gut sie tatsächlich waren und ob es ein, diese Abfolge von tüchtigen Kaisern begünstigendes, langfristiges Konzept der Adoption des jeweils Besten (optimus) überhaupt gab, wird in dieser Publikation dargestellt und untersucht.
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