Die Briten in Hamburg
Besatzerleben 1945-1958
Dies ist die erste umfassende Studie, die Organisation und Alltag der britischen Besatzung und ihrer Protagonisten in Hamburg beschreibt sowie die britisch-deutsche Zusammenarbeit in einen Gesamtzusammenhang stellt. Erstmals wird die innere... mehr
2011, 450 Seiten, 20 Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 16,5 x 23,9 cm, Gebunden, Deutsch
Dölling & Galitz
ISBN-10: 3862180093
ISBN-13: 9783862180097
Dölling & Galitz
ISBN-10: 3862180093ISBN-13: 9783862180097
Produkt-Beschreibung zu: Die Briten in Hamburg
Dies ist die erste umfassende Studie, die Organisation und Alltag der britischen Besatzung und ihrer Protagonisten in Hamburg beschreibt sowie die britisch-deutsche Zusammenarbeit in einen Gesamtzusammenhang stellt. Erstmals wird die innere Verfasstheit der Hamburger »britischen Gemeinde« in ihren Vorzügen, Konflikten und Problemen untersucht, u. a. die kaum erforschte erste Phase der Besatzung im Mai 1945, zu der vereinzelt Vergewaltigungen und Plünderungen durch britische Soldaten gehörten. Detailliert werden die britische Organisation und Infrastruktur wie Garnison, Wohnviertel, eigene Schulen und Buslinien, die »Operation Union«, in deren Zuge Frauen und Kinder nach Hamburg kamen, und das System der Klubs untersucht. Hinzu kommen Aspekte des Alltags- und Freizeitlebens der Besatzungsangehörigen wie das binationale Liebesleben und Kontakte in Klubs und Vereinen. Hamburg war aus britischer Sicht in vielerlei Hinsicht speziell: Keine deutsche Stadt wurde so stark von britischen (und amerikanischen) Bombern zerstört; die Stadt war Importhafen für alle britischen Güter und die grösste der britischen Besatzungszone. Und der legendäre Soldatensender »British Forces Network« (BFN) versorgte von der Musikhalle aus die Besatzungszone mit Unterhaltung.
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Klappentext zu: Die Briten in Hamburg
Dies ist die erste umfassende Studie, die Organisation und Alltag der britischen Besatzung und ihrer Protagonisten in Hamburg beschreibt sowie die britisch-deutsche Zusammenarbeit in einen Gesamtzusammenhang stellt. Erstmals wird die innere Verfasstheit der Hamburger "britischen Gemeinde" in ihren Vorzügen, Konflikten und Problemen untersucht, u. a. die kaum erforschte erste Phase der Besatzung im Mai 1945, zu der vereinzelt Vergewaltigungen und Plünderungen durch britische Soldaten gehörten. Detailliert werden die britische Organisation und Infrastruktur wie Garnison, Wohnviertel, eigene Schulen und Buslinien, die "Operation Union", in deren Zuge Frauen und Kinder nach Hamburg kamen, und das System der Klubs untersucht. Hinzu kommen Aspekte des Alltags- und Freizeitlebens der Besatzungsangehörigen wie das binationale Liebesleben und Kontakte in Klubs und Vereinen. Hamburg war aus britischer Sicht in vielerlei Hinsicht speziell: Keine deutsche Stadt wurde so stark von britischen (und amerikanischen) Bombern zerstört; die Stadt war Importhafen für alle britischen Güter und die grösste der britischen Besatzungszone. Und der legendäre Soldatensender "British Forces Network" (BFN) versorgte von der Musikhalle aus die Besatzungszone mit Unterhaltung.
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