Vom Rand ins Zentrum

Die Neugestaltung von Staat und Gesellschaft in Bolivien. Mit e. Vorw. v. Jean Ziegler u. m. e. Interview m. Alvaro Garcia Linera

Die Kraft der AusgegrenztenNeben der Rolle als Vizepräsident der Regierung von Evo Morales ist Álvaro García Linera einer der herausragenden Intellektuellen Boliviens und Protagonist einer neuen internationalen Linken. Die Auswahl einiger... mehr
2012, 260 Seiten, Masse: 13,9 x 20,6 cm, Kartoniert (TB), Deutsch Rotpunktverlag, Zürich ISBN-10: 3858694452
ISBN-13: 9783858694454
 

Produkt-Beschreibung zu: Vom Rand ins Zentrum

Die Kraft der AusgegrenztenNeben der Rolle als Vizepräsident der Regierung von Evo Morales ist Álvaro García Linera einer der herausragenden Intellektuellen Boliviens und Protagonist einer neuen internationalen Linken. Die Auswahl einiger Schlüsseltexte lassen uns mitverfolgen, wie der Autor den Kampf der indigenen Bevölkerungsmehrheit mit einer Waffe unterstützt, deren Gebrauch er vorzüglich beherrscht: dem Wort. Die Regierung Morales/García Linera will Staat und Gesellschaft in Bolivien von Grund auf neu ordnen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung nachhaltig verbessern. García Linera zeigt, dass die Befreiung der Ausgegrenzten nur dann gelingen kann, wenn das Verständnis der sozialen Kräfte in Bolivien von den klassischen eurozentrischen Sichtweisen - liberalen wie marxistischen - »entkolonisiert« wird. Wir erfahren, wie die von der Politik Ausgeschlossenen ihre Stimme fanden, wie sich die sozialen Bewegungen formierten und sich von der Einvernahme durch orthodoxe marxistische Ideologien befreien konnten. Der Kernbegriff des politischen Projekts, der »Plurinacionalismo«, wird erörtert, ebenso die Hindernisse und Probleme bei der Erarbeitung der neuen Verfassung.In einem Interview vom Januar 2011 geht García Linera zudem auf Fragen ein, die ihm Stephan Rist und Andreas Simmen zu seiner politischen Theorie, aber auch zur Aktualität Boliviens stellen.
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Klappentext zu: Vom Rand ins Zentrum

Neben der Rolle als Vizepräsident der Regierung von Evo Morales ist Álvaro García Linera einer der herausragenden Intellektuellen Boliviens und Protagonist einer neuen internationalen Linken. Die Auswahl einiger Schlüsseltexte lassen uns mitverfolgen, wie der Autor den Kampf der indigenen Bevölkerungsmehrheit mit einer Waffe unterstützt, deren Gebrauch er vorzüglich beherrscht: dem Wort. Die Regierung Morales/García Linera will Staat und Gesellschaft in Bolivien von Grund auf neu ordnen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung nachhaltig verbessern.
García Linera zeigt, dass die Befreiung der Ausgegrenzten nur dann gelingen kann, wenn das Verständnis der sozialen Kräfte in Bolivien von den klassischen eurozentrischen Sichtweisen ¿ liberalen wie marxistischen ¿ »entkolonisiert« wird. Wir erfahren, wie die von der Politik Ausgeschlossenen ihre Stimme fanden, wie sich die sozialen Bewegungen formierten und sich von der Einvernahme durch orthodoxe marxistische Ideologien befreien konnten. Der Kernbegriff des politischen Projekts, der »Plurinacionalismo«, wird erörtert, ebenso die Hindernisse und Probleme bei der Erarbeitung der neuen Verfassung.
In einem Interview vom Januar 2011 geht García Linera zudem auf Fragen ein, die ihm Stephan Rist und Andreas Simmen zu seiner politischen Theorie, aber auch zur Aktualität Boliviens stellen.

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