Die Verwissenschaftlichung der "Judenfrage" im Nationalsozialismus
Kein Staat, auch kein totalitäres Unrechtsregime kann es sich leisten, zentrale Felder seiner Politik auf rassistischen Aversionen zu gründen. So war es auch dem Nationalsozialismus ein Anliegen, seinem kruden
Antisemitismus eine... mehr
2011, 432 Seiten, Masse: 15,4 x 22,6 cm, Gebunden, Deutsch
Wissenschaftliche Buchgesellschaft
ISBN-10: 3534239776
ISBN-13: 9783534239771
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Produkt-Beschreibung zu: Die Verwissenschaftlichung der "Judenfrage" im Nationalsozialismus
Kein Staat, auch kein totalitäres Unrechtsregime kann es sich leisten, zentrale Felder seiner Politik auf rassistischen Aversionen zu gründen. So war es auch dem Nationalsozialismus ein Anliegen, seinem kruden
Antisemitismus eine vermeintlich wissenschaftliche Legitimation zu geben. Eifrig wurde daher an
Instituten und Universitäten daran gearbeitet, das neue Forschungsfeld der >Judenforschung< zu etablieren.
Welche Fachgebiete sich zu diesen Bemühungen in den 30er und 40er Jahren missbrauchen liessen,
welche sich aktiv daran beteiligten, welche Lehrstühle gegründet und welche Konferenzen abgehalten
wurden, dass zeichnet Horst Junginger in seiner brillanten Studie hier erstmals nach. Dabei
wird deutlich, das der rassistische Antisemitismus keineswegs antithetisch mit dem religiös grundierten
Antijudaismus kontrastierte, sich beide vielmehr verhängnisvoll ergänzten.
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Klappentext zu: Die Verwissenschaftlichung der "Judenfrage" im Nationalsozialismus
Kein Staat, auch kein totalitäres Unrechtsregime kann es sich leisten, zentrale Felder seiner Politik auf rassistischen Aversionen zu gründen. So war es auch dem Nationalsozialismus ein Anliegen, seinem kruden Antisemitismus eine vermeintlich wissenschaftliche Legitimation zu geben. Eifrig wurde daher an Instituten und Universitäten daran gearbeitet, das neue Forschungsfeld der Judenforschung zu etablieren.
Welche Fachgebiete sich zu diesen Bemühungen in den 30er und 40er Jahren missbrauchen liessen, welche sich aktiv daran beteiligten, welche Lehrstühle gegründet und welche Konferenzen abgehalten wurden, dass zeichnet Horst Junginger in seiner brillanten Studie hier erstmals nach. Dabei wird deutlich, das der rassistische Antisemitismus keineswegs antithetisch mit dem religiös grundierten Antijudaismus kontrastierte, sich beide vielmehr verhängnisvoll ergänzten.
Welche Fachgebiete sich zu diesen Bemühungen in den 30er und 40er Jahren missbrauchen liessen, welche sich aktiv daran beteiligten, welche Lehrstühle gegründet und welche Konferenzen abgehalten wurden, dass zeichnet Horst Junginger in seiner brillanten Studie hier erstmals nach. Dabei wird deutlich, das der rassistische Antisemitismus keineswegs antithetisch mit dem religiös grundierten Antijudaismus kontrastierte, sich beide vielmehr verhängnisvoll ergänzten.
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