Ulbrichts Mauer, Hope M. Harrison, Zeitgeschichte
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Ulbrichts Mauer

Wie die SED Moskaus Widerstand gegen den Mauerbau brach

Als vor fünfzig Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, die Berliner Mauer gebaut wurde, zweifelte niemand daran, dass die Fäden in Moskau gezogen worden waren. Zu abhängig waren die beiden deutschen Teilstaaten von ihren "grossen... mehr

2011, 505 Seiten, Masse: 14,9 x 21,9 cm, Gebunden, Deutsch
Übersetzung: Schmidt, Klaus-Dieter Propyläen ISBN-10: 3549074026
ISBN-13: 9783549074022
 

Produkt-Beschreibung zu: Ulbrichts Mauer

Als vor fünfzig Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, die Berliner Mauer gebaut wurde, zweifelte niemand daran, dass die Fäden in Moskau gezogen worden waren. Zu abhängig waren die beiden deutschen Teilstaaten von ihren "grossen Brüdern" USA und Sowjetunion. Doch anhand erstmals ausgewerteter Quellen kann die US-Historikerin Hope M. Harrison nachweisen, dass es von Anfang an SED-Chef Ulbricht und seine Parteiführung waren, die den Bau der Mauer betrieben. Moskau hingegen fürchtete die Konfrontation mit den USA und blockierte Ulbrichts Bestrebungen.
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Klappentext zu: Ulbrichts Mauer

Harrison hat für die Zeit von Stalins Tod 1953 bis zum Mauerbau 1961 alle einschlägigen Akten in Moskau und Berlin eingesehen. Minutiös rekonstruiert sie, welche Grenzschliessungsszenarien die Ostberliner Führung über die Jahre hinweg durchzusetzen versucht hat, welche taktischen Winkelzüge sie gegenüber Moskau anwandte und wie die KPdSU-Führung unter Chruschtschow schliesslich ihre ablehnende Haltung aufgab und, wenn auch zähneknirschend, dem Mauerbau zustimmte. Die herrschende Geschichtsschreibung, derzufolge alle massgeblichen Entscheidungen im Kalten Krieg ausnahmslos in Washington und Moskau getroffen wurden, wird mit Harrisons Buch überzeugend relativiert. Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus wird damit die Vorgeschichte dieses weltpolitischen Ereignisses erstmals sorgfältig dokumentiert und neu dargestellt.

Rezension zu: Ulbrichts Mauer

"Harrisons Buch versammelt zahlreiche neue Erkenntnisse aus russischen Archiven." Die Welt, 11.06.2011

Autoren-Porträt von Hope M. Harrison:

Hope M. Harrison, Professorin für Geschichte und Internationale Beziehungen an der George Washington University. 2000 - 2001 Direktorin für Europäische Angelegenheiten im Nationalen Sicherheitsrat. Expertin für Fragen des Kalten Krieges. Fellowship an der Universität Potsdam und bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

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