Der erzählte Zögling, Matthias Zaft, 20. Jahrhundert
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Der erzählte Zögling, Matthias Zaft, 20. Jahrhundert

Der erzählte Zögling

Narrative in den Akten der deutschen Fürsorgeerziehung

Dieses Buch zeigt, wie Dokumente handeln, wie Informationen literarisch zu Tatbeständen gemacht werden - kurzum: wie ein Gegenstand herausgebildet wird und sich, einer Romanfigur nicht unähnlich, fortan bewähren muss. Brisant nur,... mehr

2011, 360 Seiten, Masse: 13,5 x 22,5 cm, Kartoniert (TB), Deutsch transcript ISBN-10: 3837617378
ISBN-13: 9783837617375
 

Produkt-Beschreibung zu: Der erzählte Zögling

Dieses Buch zeigt, wie Dokumente handeln, wie Informationen literarisch zu Tatbeständen gemacht werden - kurzum: wie ein Gegenstand herausgebildet wird und sich, einer Romanfigur nicht unähnlich, fortan bewähren muss. Brisant nur, dass es sich hierbei um reale Menschen handelt - um »zu erziehende« Minderjährige zur Zeit der Weimarer Republik und des »Dritten Reichs«. Erzählt und gehandhabt wurden sie an dem Ort, der die Dokumente über sie vermeintlich nur versammelte: der Zöglingsakte. Dort setzt die Rekonstruktion der narrativen Strukturen an, in welchen die Aktenproduktion der Fürsorgeerziehung ihre jeweiligen »Akten-Zöglinge« hervorbrachte.
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Klappentext zu: Der erzählte Zögling

Dieses Buch zeigt, wie Dokumente handeln, wie Informationen literarisch zu Tatbeständen gemacht werden - kurzum: wie ein Gegenstand herausgebildet wird und sich, einer Romanfigur nicht unähnlich, fortan bewähren muss. Brisant nur, dass es sich hierbei um reale Menschen handelt - um "zu erziehende" Minderjährige zur Zeit der Weimarer Republik und des "Dritten Reichs". Erzählt und gehandhabt wurden sie an dem Ort, der die Dokumente über sie vermeintlich nur versammelte: der Zöglingsakte. Dort setzt die Rekonstruktion der narrativen Strukturen an, in welchen die Aktenproduktion der Fürsorgeerziehung ihre jeweiligen "Akten-Zöglinge" hervorbrachte.

Rezension zu: Der erzählte Zögling

"Das Buch bietet einen interessanten weiterführenden Ansatz, der sich wohltuend von der Akten-Gläubigkeit vieler sozialgeschichtlich ausgerichteter Studien unterscheidet." Frauke Klinge, Contraste, 1 (2012)

Autoren-Porträt von Matthias Zaft:

Matthias Zaft (Dr. phil.) unterrichtet Medizingeschichte und -ethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und forscht zu wissenschaftshistorischen und -theoretischen Themen sowie zu ethischen Fragen der Technikfolgeabschätzung in der Medizin und den Biowissenschaften.

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