Rechtsstadtgründungen im mittelalterlichen Polen, Mittelalter
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Rechtsstadtgründungen im mittelalterlichen Polen

Der hochmittelalterliche Landesausbau führte auch in Polen eine grundlegende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft herbei. Bestehende Markt- und Burgsiedlungen wurden durch »Lokationen« topographisch reorganisiert und... mehr

2011, VI, 395 Seiten, 35 Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 17 x 24,7 cm, Gebunden, Deutsch
Herausgegeben von Mühle, Eduard Böhlau ISBN-10: 3412206938
ISBN-13: 9783412206932
 

Produkt-Beschreibung zu: Rechtsstadtgründungen im mittelalterlichen Polen

Der hochmittelalterliche Landesausbau führte auch in Polen eine grundlegende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft herbei. Bestehende Markt- und Burgsiedlungen wurden durch »Lokationen« topographisch reorganisiert und ökonomisch zu multifunktionalen Handels- und Gewerbezentren erweitert. Durch den Zustrom einheimischer und fremder Siedler wurden sie ethnisch und sozial diversifiziert und mit der Adaptierung neuer Rechtsnormen und der Etablierung von Selbstverwaltungsstrukturen zu kommunalen Rechtsstädten weiterentwickelt. Der vorliegende Band präsentiert in 16 deutschsprachigen Aufsätzen zeitgenössischer polnischer Historiker, Archäologen, Kunst- und Architekturhistoriker ausgewählte neuere Forschungen zu diesem komplexen Vorgang, über den polnische und deutsche Historiker im vergangenen Jahrhundert lange Zeit kontrovers diskutiert haben.
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Klappentext zu: Rechtsstadtgründungen im mittelalterlichen Polen

Der hochmittelalterliche Landesausbau führte auch in Polen eine grundlegende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft herbei. Bestehende Markt- und Burgsiedlungen wurden durch "Lokationen" topographisch reorganisiert und ökonomisch zu multifunktionalen Handels- und Gewerbezentren erweitert. Durch den Zustrom einheimischer und fremder Siedler wurden sie ethnisch und sozial diversifiziert und mit der Adaptierung neuer Rechtsnormen und der Etablierung von Selbstverwaltungsstrukturen zu kommunalen Rechtsstädten weiterentwickelt. Der vorliegende Band präsentiert in 16 deutschsprachigen Aufsätzen zeitgenössischer polnischer Historiker, Archäologen, Kunst- und Architekturhistoriker ausgewählte neuere Forschungen zu diesem komplexen Vorgang, über den polnische und deutsche Historiker im vergangenen Jahrhundert lange Zeit kontrovers diskutiert haben.

Autoren-Porträt

Eduard Mühle ist Professor für Geschichte Ostmittel- und Osteuropas an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Warschau.

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