Kriegerdenkmale als Kulturobjekte, Michaela Stoffels, 20. Jahrhundert
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Kriegerdenkmale als Kulturobjekte

Trauer- und Nationskonzepte in Monumenten der Weimarer Republik

Wie betrauerten die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg ihre Toten? Und auf welche Weise wurde das Nationale in Monumenten stetig umgedeutet? Die nach 1918 in Berlin, München und Bonn errichteten Denkmale bildeten ein wesentliches Fundament... mehr

2011, 416 Seiten, mit zahlreichen Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 16,4 x 23,7 cm, Gebunden, Deutsch Böhlau ISBN-10: 3412207284
ISBN-13: 9783412207281
 

Produkt-Beschreibung zu: Kriegerdenkmale als Kulturobjekte

Wie betrauerten die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg ihre Toten? Und auf welche Weise wurde das Nationale in Monumenten stetig umgedeutet? Die nach 1918 in Berlin, München und Bonn errichteten Denkmale bildeten ein wesentliches Fundament nationalen Selbstverständnisses. Institutionell starke Gruppen konstruierten in ihnen Sinnwelten, die aufs Engste mit der kollektiven Identitätsstiftung verknüpft waren. Zugleich war kein modernes Artefakt so sehr durch Identitätsverlust gekennzeichnet wie das Kriegs­monument der Weimarer Republik. Diese Studie gibt einen tiefen kulturgeschichtlichen Einblick in die am Denkmal manifesten Mikrokosmen der Trauer und des Nationalen und macht deutlich, dass der Kriegstod nicht nur zugunsten des Nationalen aufgehoben, sondern auch entpolitisiert wurde.
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Klappentext zu: Kriegerdenkmale als Kulturobjekte

Wie betrauerten die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg ihre Toten? Und auf welche Weise wurde das Nationale in Monumenten stetig umgedeutet? Die nach 1918 in Berlin, München und Bonn errichteten Denkmale bildeten ein wesentliches Fundament nationalen Selbstverständnisses. Institutionell starke Gruppen konstruierten in ihnen Sinnwelten, die aufs Engste mit der kollektiven Identitätsstiftung verknüpft waren. Zugleich war kein modernes Artefakt so sehr durch Identitätsverlust gekennzeichnet wie das Kriegsmonument der Weimarer Republik.
Diese Studie gibt einen tiefen kulturgeschichtlichen Einblick in die am Denkmal manifesten Mikrokosmen der Trauer und des Nationalen und macht deutlich, dass der Kriegstod nicht nur zugunsten des Nationalen aufgehoben, sondern auch entpolitisiert wurde.

Autoren-Porträt von Michaela Stoffels:

Michaela Stoffels war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Köln und ist derzeit als Studienleiterin für Kunst in der Katholischen Akademie Schwerte tätig.

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