Wellen, Eduard Graf Von Keyserling, Weltliteratur & Klassiker

Wellen

Roman. Nachw. v. Florian Illies

"Nicht der letzte Autor des neuzehnten, sondern der erste des zwanzigsten Jahrhunderts" (Florian Illies)Knisternde Sommerkleider, Meeresschaum und glitzernder Sand. Ein entlegener Ostseebadeort und seine malerischen Dünen sind Schauplatz von... mehr

2011, 253 Seiten, Masse: 9 x 15,8 cm, Leinen, Deutsch Manesse ISBN-10: 3717522663
ISBN-13: 9783717522669
 

Produkt-Beschreibung zu: Wellen

"Nicht der letzte Autor des neuzehnten, sondern der erste des zwanzigsten Jahrhunderts" (Florian Illies)Knisternde Sommerkleider, Meeresschaum und glitzernder Sand. Ein entlegener Ostseebadeort und seine malerischen Dünen sind Schauplatz von Eduard von Keyserlings berühmtestem Roman. In flirrender Hitze entspinnt sich hier ein Beziehungsgeflecht von subtiler Dramatik. Generalin von Palikow hat ihre Familie zur Sommerfrische geladen. In den Mittelpunkt der durch Müssiggang geschärften Aufmerksamkeit gerät rasch die anmutige Gräfin Doralice. Ihr scheinbar unkonventionelles Leben an der Seite eines jungen Künstlers weckt die Sehnsucht der Feriengäste. Lang verborgene Träume werden zum immer gleichen Rhythmus der Wellen an die Oberfläche gespült - bis am Ende nichts ist, wie es einmal war. Gleich allen seinen Werken besticht auch dieser Roman Keyserlings durch eine Atmosphäre praller Sinnlichkeit, durch Ironie und erzählerische Raffinesse.
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Klappentext zu: Wellen

"Nicht der letzte Autor des neuzehnten, sondern der erste des zwanzigsten Jahrhunderts" (Florian Illies)
Knisternde Sommerkleider, Meeresschaum und glitzernder Sand ein entlegener Badeort an der Ostsee und seine malerischen Dünen sind Schauplatz von Keyserlings berühmtestem Roman. In flirrender Hitze entspinnt sich ein Beziehungsgeflecht von hoher atmosphärischer Dichte und subtiler Dramatik.
Generalin von Palikow hat ihre Familie zur Sommerfrische an die Ostsee geladen. Um die preussisch-strenge Gastgeberin scharen sich ihre Tochter Baronin von Buttlär samt Ehemann, deren halbwüchsige Kinder und der Schwiegersohn in spe. In den Fokus der durch Müssiggang geschärften Aufmerksamkeit gerät rasch die ebenso anmutige wie selbstbewusste Gräfin Doralice. Ihr scheinbar unkonventionelles Leben an der Seite des Malers Hans Grill weckt das Interesse und beschäftigt die Phantasien der Feriengesellschaft. Lang verborgene Sehnsüchte werden zum immer gleichen Rhythmus der Wellen an die Oberflächegespült bis am Ende der Urlaubstage nichts ist, wie es einmal war.
Gleich allen seinen Werken bezaubert auch dieser Roman Eduard von Keyserlings (1855 - 1918) durch eine Atmosphäre praller Sinnlichkeit, wechselseitige Spiegelungen von Innen- und Aussenwelt und durch erzählerische Raffinesse. Wie leicht sich bei aller Stimmungskunst die Ironie übersehen lässt, mit der "Wellen" gleichsam unter der Hand zum zeitkritischen, "antiutopischen Manifest" gerät, beschreibt Florian Illies in seinem Nachwort zu dieser Ausgabe.
Ideale Sommerlektüre: atmosphärisch dicht, sinnlich, anrührend

Rezension zu: Wellen

"Ein wunderbarer Sommerroman. Unbedingt lesen!" Iris Radisch, ZEIT online

Autoren-Porträt von Eduard Graf Von Keyserling:

Eduard Graf von Keyserling (1855-1918), geb. auf Schloss Paddern bei Hasenpoth (Aizpute) in Kurland, wuchs als zehntes von zwölf Geschwistern in der patriarchalischen Adelsgesellschaft der elterlichen Güter auf. Das 1874 begonnene Studium (Jura, Philosophie und Kunstgeschichte) in Dorpat musste er 1877 wegen einer Inkorrektheit abbrechen und war damit in seiner Gesellschaft geächtet. In Wien setzte er das Studium fort und lernte dort Ludwig Anzengruber kennen. Bis 1895 verwaltete der gesellschaftlich ...

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